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    <IdentifierDoi>10.3205/25rg10</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25rg106</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Behandlung von Patienten mit neovaskul&#228;rer altersabh&#228;ngiger Makuladegeneration mittels intravitrealen Injektionen an deutschen Zentren 2015&#8211;2024 &#8211; eine oregis-Studie</Title>
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<DatePublished>20250613</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Retinologische Gesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>37. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft</MeetingName>
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        <MeetingSession>Medical retina</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25rg10</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die Digitalisierung im Gesundheitswesen, insbesondere die elektronische Erfassung von Patientendaten, transformiert weltweit medizinische Systeme. Die Analyse von Real-World-Daten er&#246;ffnet neue M&#246;glichkeiten, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Elektronische medizinische Register bieten eine wertvolle Grundlage zur systematischen Erfassung und wissenschaftlichen Nutzung umfangreicher Patientendaten. Oregis ist das deutschlandweite digitale Register f&#252;r Versorgungsforschung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Intravitreale operative Medikamenteneingaben (IVOMs) z&#228;hlen zu den am h&#228;ufigsten durchgef&#252;hrten Eingriffen in der Augenheilkunde. Ziel dieser Untersuchung war es, die Behandlung von Patienten mit neovaskul&#228;rer altersabh&#228;ngiger Makuladegeneration (AMD) mittels intravitrealer Injektionen an den an oregis beteiligten Zentren in Deutschland im Zeitraum von 2015 bis 2024 darzustellen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es wurde eine automatisierte Abfrage der Daten von Patienten mit neovaskul&#228;rer AMD durchgef&#252;hrt, die zwischen 2015 und 2024 in oregis-assoziierten Einrichtungen intravitreale Injektionen (IVOMs) erhielten. Dabei wurden die Anzahl der behandelten Patienten sowie die eingesetzten Anti-VEGF-Wirkstoffe Aflibercept, Bevacizumab, Brolucizumab, Faricimab und Ranibizumab erfasst und ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Zum Zeitpunkt der Datenerhebung waren 14 deutsche ophthalmologische Versorgungseinrichtungen an oregis angeschlossen. Es lagen Daten zu 3.140 Patienten mit AMD vor, bei denen eine Differenzierung zwischen beiden Augen m&#246;glich war. 62&#37; der Patienten waren weiblich, 38&#37; m&#228;nnlich, mit einem Durchschnittsalter von 78,1&#177;10,1 Jahren. &#220;ber den gesamten Beobachtungszeitraum verteilten sich 35,9&#37; aller Injektionen auf Bevacizumab, 33,0&#37; auf Aflibercept, 26,4&#37; auf Ranibizumab, 2,6&#37; auf Faricimab und 2,0&#37; auf Brolucizumab. Die prozentuale Verteilung der verschiedenen Anti-VEGF-Therapien zeigte &#252;ber die Jahre hinweg Schwankungen. Der mediane Abstand zwischen zwei Injektionen betrug 43 &#91;32; 58&#93; Tage. Bei einem Wechsel des Medikaments erfolgte dieser in 31&#37; der F&#228;lle von Bevacizumab zu Aflibercept, bei 25&#37; von Ranibizumab zu Aflibercept und bei 11&#37; von Bevacizumab zu Ranibizumab.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Real-World-Daten, wie sie durch oregis erfasst werden, sind von hoher Bedeutung f&#252;r die Analyse der Versorgungssituation und k&#246;nnen langfristig zur Optimierung der Gesundheitsversorgung beitragen. Oregis erm&#246;glicht eine detaillierte Darstellung der ophthalmologischen Behandlungsstrukturen in Deutschland und unterst&#252;tzt sowohl die Forschung als auch Ma&#223;nahmen zur Qualit&#228;tssicherung. Die M&#246;glichkeit, die erfassten Daten gezielt abzufragen, verdeutlicht das breite Spektrum an wissenschaftlichen Fragestellungen, die mit oregis untersucht werden k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
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