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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">12-Monatsergebnisse nach Re-DMEKs: Vergleich zwischen Patienten mit Fuchs&#8217;scher Endotheldystrophie und komplizierten F&#228;llen</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>187. Versammlung des Vereins Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Katarakt &#38; Kornea</MeetingSession>
        <MeetingCity>Siegburg</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25rwa08</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Fuchs&#8217;sche Endotheldystrophie ist eine genetisch bedingte Erkrankung der Hornhaut, die durch eine Degeneration der Endothelzellen zu einem Verlust der Hornhautdehydratation f&#252;hrt. Neben der Fuchs&#8217;schen Endotheldystrophie k&#246;nnen jedoch auch andere Faktoren wie Glaukomoperationen, IVOMs und mehrere Voroperationen das Endothel sch&#228;digen. In der Analyse wurden daher Patienten, die eine Re-DMEK erhielten, in zwei Gruppen unterteilt: Die erste Gruppe umfasst Patienten mit Re-DMEK aufgrund anderer Ursachen au&#223;er Fuchs&#8217;sche Endotheldystrophie, w&#228;hrend die zweite Gruppe aus Patienten mit Fuchs&#8217;scher Endotheldystrophie als Grunderkrankung besteht. Der Vergleich dieser Gruppen erm&#246;glicht eine differenzierte Bewertung der Re-DMEK-Ergebnisse in Abh&#228;ngigkeit von der Indikation.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Es handelt sich um eine retrospektive Analyse, von 20 Augen aus 20 Patienten, die in den Jahren 2017&#8211;2023 eine Re-DMEK (Re-Descemetmembran-Endotheliale-Keratoplastik) im St. Johannes Hospital, erhalten haben. Der Beobachtungszeitraum betr&#228;gt 12 Monaten. Ausgewertet wurden allgemeine Risikofaktoren, begleitende Augendiagnosen, Voroperationen, Indikationen, Endothelzelldichte, Pachymetrie, bestkorrigierte Visus, Komplikationen sowie Folgeeingriffe.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In der Analyse betrug der Anteil m&#228;nnlicher Probanden 60&#37; und der weiblicher Probanden 40&#37;, bei einem Durchschnittsalter von 69,4 Jahren. Die durchschnittliche Zeitspanne zwischen DMEK und Re-DMEK lag bei 423 Tagen. Zum Zeitpunkt der ersten DMEK waren 16 von 20 Patienten bereits pseudophak, w&#228;hrend die verbleibenden Patienten eine kombinierte Operation mit DMEK und Phako erhielten.</Pgraph><Pgraph>Ein Epithel&#246;dem wiesen 75&#37; der Patienten bei Aufnahme zur Re-DMEK auf, w&#228;hrend nur 5&#37; jeweils ein komplett abgel&#246;stes Transplantat oder einen Transplantatspalt zeigten. In der ersten Gruppe erh&#246;hte sich die Endothelzelldichte 12 Monaten nach der Re-DMEK um 19&#37; (p&#62;0,05), im Gegensatz zur zweiten Gruppe, die eine Erh&#246;hung von 152&#37; (p&#60;0,001) ebenfalls nach 12 Monaten zeigte. Die Pachymetrie verringerte sich nach der Re-DMEK in beiden Gruppen um 26&#37; bzw. 25&#37; im o.g. Beobachtungszeitraum. Eine Verbesserung des Visus von durchschnittlich 0,03 auf 0,07 (p&#61;0,18) wurde ein Jahr postoperativ in der ersten Gruppe erreicht, w&#228;hrend die zweite Gruppe eine Visussteigerung von 0,14 bei Aufnahme auf 0,46 (p&#61;0,01) nach 12 Monaten postoperativ aufwies.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Analyse zeigt, dass Patienten mit der Erstdiagnose Fuchs&#8217;sche Endotheldystrophie zeigten insgesamt bessere Ergebnisse hinsichtlich der Endothelzelldichte und Visusverbesserung als die Patienten mit sonstigen Ursachen f&#252;r eine Endothelzellbesch&#228;digung und daraus folgende Hornhautdekompensation. Dies deutet darauf hin, dass die Fuchs&#8217;sche Endotheldystrophie eine g&#252;nstigere Ausgangslage f&#252;r eine erfolgreiche Re-DMEK bietet, w&#228;hrend bei anderen Diagnosen die postoperative Erholung und das Ergebnis m&#246;glicherweise eingeschr&#228;nkt sind.</Pgraph></TextBlock>
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