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      <Title language="de">Nd:YAG-Laser-Kapsulotomie: eine neue aufkommende Technik</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutschsprachige Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Neue Technologien und Varia</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Der Nachstar ist die h&#228;ufigste Komplikation der Kataraktoperation. Die Behandlung mittels YAG-Kapsulotomie ist Goldstandard. Diese f&#252;hrt in den meisten F&#228;llen zu guten Ergebnissen, jedoch k&#246;nnen subjektive Beschwerden persistieren, abh&#228;ngig vor allem von der ausgew&#228;hlten Methode. In unserem Zentrum hat sich eine neue Technik entwickelt, die das Potenzial hat, die Wirksamkeit und Sicherheit dieses Eingriffs zu verbessern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Diese Studie stellt die Grundlagen und klinische Anwendung dieser neuen Technik der YAG-Kapsulotomie vor. Es handelt sich um mehrere kontinuierliche und lineare Sch&#252;sse, die von unten beginnen und beim Aufsteigen horizontale Reihen erzeugen. Dadurch wird vermieden, dass Kapselreste zur&#252;ckbleiben. Die verwendete Energie ist vermindert und erm&#246;glicht eine bessere Kontrolle und weniger Risiko. Am Ende des Verfahrens entsteht eine kreisf&#246;rmige L&#252;cke, die nur minimale Tr&#252;bung am Optikrand zur&#252;ckl&#228;sst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Wir behandelten 26 Augen von 23 Patienten mit Cataracta secundaria. Das Mittelalter war 73&#177;9,8 Jahre alt. Die verwendete Energie lag zwischen 1,2 und 2,8 Millijoule (mJ). Die Gesamtenergie lag bei 120 mJ im Durchschnitt. Der Eingangsvisus betrug im Durchschnitt 0,5 mit einem Anstieg auf ca. 0,6 nach der Kapsulotomie. Der Augeninnendruck stieg durchschnittlich um ca. 0,86 mmHg nach dem Eingriff. Bei einem einzigen Patienten wurde eine Tensiodekompensation bei 33 mmHg festgestellt. Au&#223;erdem wurde keine andere Komplikation festgestellt, insbesondere keine Netzhautabl&#246;sung, Entz&#252;ndung oder Makula&#246;dem. Bei 84&#37; der F&#228;lle war die optische Achse am Ende der Intervention frei. Bei 3 Patienten wurden subjektiv wahrnehmbare Floaters angegeben und bei 2 Augen musste eine Revision durchgef&#252;hrt werden. Die Dauer des Follow-ups variierte von einem Tag bis zu 19 Monaten, mit einem Mittelwert von 6 Monaten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Die vorgestellte Technik bietet zahlreiche potenzielle Vorteile, darunter eine h&#246;here Effizienz trotz niedriger Energie, eine gr&#246;&#223;ere optische L&#252;cke sowie weniger Kapselreste und subjektive Beschwerden.</Pgraph></TextBlock>
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