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      <Title language="de">Implantation des SING IMT bei fehlendem Kapselsack: der Sulcus-fixated Frame</Title>
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        <MeetingCorporation>Deutschsprachige Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Katarakt I</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Das SING IMT (Samsara Vision Inc., Far Hills, NJ, USA), ein Akronym f&#252;r Smaller-Incision New-Generation Implantable Miniature Telescope, ist ein Implantat zur Verbesserung der Sehsch&#228;rfe bei Patienten mit zentralem Sehverlust auf Basis eines fixierten Galilei-Teleskops. Die Implantation des SING IMT ist durch die oft bereits erfolgte Katarakt-Operation in Patienten mit geographischer Atrophie limitiert. Der Linsenaustausch, insbesondere bei &#228;lteren Menschen, erlaubt keine Fixierung des SING IMT im kompromittierten Kapselsack. Ein neu entwickelter Sulkus-fixierter Rahmen (SFF) soll eine stabile, langfristige Unterst&#252;tzung f&#252;r das SING IMT-Implantat bei fehlendem Kapselsack gew&#228;hrleisten. Ziel dieser Studie war die Bewertung und Visualisierung der Interaktion des SING IMT mit dem SFF-Prototyp sowie des Implantationsablaufs.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Menschliche Autopsie- und Schweineaugen wurden verwendet, um den Implantationsprozess und die Fixierung des SFF sowie die Interaktion der Haptiken des SING IMT mit dem SFF mithilfe der Apple-Miyake-Ansicht, einer Technik zur Visualisierung der Pars plana und der Linsenkapsel, darzustellen. Zus&#228;tzlich wurde eine modifizierte Apple-Choi-Ansicht verwendet, um die Interaktion zwischen den beiden Ger&#228;ten im Vergleich zum nat&#252;rlichen Kapselsack zu charakterisieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der SFF wird mit 7-0 Prolene im Sulkus fixiert, wobei eine modifizierte Canabrava-Technik verwendet wird. Drei Fixierungspunkte erlauben eine genaue Zentrierung des Implantats. W&#228;hrend der Implantation des SING IMT wurden die besten Ergebnisse erzielt, indem die Injektor-&#214;ffnung um 180&#176; gedreht wurde, um die dem Chirurgen am weitesten entfernte Haptik zuerst zur Entfaltung zu bringen. Mit der Apple-Choi-Ansicht zeigte sich, dass das SFF das Ger&#228;t erfolgreich fixierte. Der zentrale Lochbereich, der einen Teil der Optik des SING IMT umfasst, verhindert ein Kippen. Die Fixation durch das SFF war vergleichbar mit dem eines menschlichen Kapselsacks. W&#228;hrend des Injektionsprozesses bleibt eine Haptik oft im Sulkus, kann jedoch mit einem Spatel leicht in den SFF eingef&#252;hrt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Das SFF ist eine Innovation, die es Patienten mit zentralem Sehverlust ohne stabile Kapselsack-Situation erm&#246;glicht, von den Vorteilen des SING IMT zu profitieren. Zuvor wurde mehrfach &#252;ber eine Fixierung des SING IMT durch sklerale Fixation der Haptiken berichtet. Angesichts des komplexen optischen Systems des SING IMT sind eine korrekte Zentrierung und ein minimales Kippen entscheidend f&#252;r die optische Rehabilitation nach der Operation und sollten daher optimiert werden. Das Implantat besteht aus Nitinol und ist daher sehr flexibel, gleichzeitig formstabil und kann durch kleine Inzisionen implantiert werden.</Pgraph></TextBlock>
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