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    <IdentifierDoi>10.3205/25wdhno39</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25wdhno399</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Einsatz von PROPEL-Stents zur Therapie der rezidivierenden Choanalatresie</Title>
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        <Address>Universit&#228;tsklinik RWTH Aachen, Pauwelsstr. 30, 52074 Aachen, Deutschland<Affiliation>Klinik f&#252;r Hals-,Nasen-, Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, UKA, Aachen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>arenson&#64;ukaachen.de</Email>
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          <LastnameHeading>Wirth</LastnameHeading>
          <Firstname>Markus</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Hals-,Nasen-, Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, UKA, Aachen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250306</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Westdeutscher HNO-&#196;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung der Vereinigung Westdeutscher Hals-Nasen-Ohren-&#196;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
        <MeetingCity>Solingen</MeetingCity>
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          <DateTo>20250308</DateTo>
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    <ArticleNo>39</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Die Choanalatresie (CA) wurde erstmals 1755 von R&#246;derer beschrieben und z&#228;hlt zu den seltenen Erkrankungen, die bei etwa einem von 5000 bis 7000 Neugeborenen auftreten. Sie kann ein- oder beidseitig vorkommen, wobei die einseitige Form h&#228;ufiger ist. Frauen sind doppelt so h&#228;ufig betroffen wie M&#228;nner. Es wird zwischen rein k&#246;cherner (30&#37;) und kn&#246;chern-membran&#246;ser (70&#37;) CA unterschieden. Die kongenitale ein- oder beidseitige CA ist die h&#228;ufigste Fehlbildung der Nasenhaupth&#246;hle und des Nasenrachens.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Eine 2-j&#228;hrige Patientin wurde uns bei relevantem obstruktiven Schlafapnoesyndrom (AHI 16,3&#47;h) konsiliarisch von den p&#228;diatrischen Schlafmedizinern vorgestellt. An relevanten Vorerkrankungen bestand der Z.n. ehemaliger Fr&#252;hgeburt (37. &#43; 4. SSW), ein atrialer Septumdefekt und eine milde pulmonale Hypertonie bei Trisomie 21, sowie der Z.n. 8-maliger choanaler Erweiterungsplastik bei kongenitaler beidseitiger Choanalatresie. Das Ess- und Trinkverhalten war ungest&#246;rt. Es bestand ein regelm&#228;&#223;ig auftretendes Schnarchen, aber keine Dyspnoe. Tags&#252;ber bestand eine verst&#228;rkte M&#252;digkeit. Zur n&#228;heren Befundeinordnung erfolgte eine Computertomographie der Nasennebenh&#246;hlen, die eine beidseitige Rezidiv-Choanalatresie zeigte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Intraoperativ zeigte sich das kn&#246;cherne hintere Septum durch die Voroperationen bereits teilreseziert, der hintere Anteil des Vomers bestand noch. Die Choane war vollst&#228;ndig narbig verschlossen. Es erfolgte die Resektion des Narbengewebes, bis eine beidseits weite Choane resultierte. Aufgrund des Rezidivs und des Narbenblockes wurde topisch Mitomycin C 0,4mg&#47;ml appliziert. Eine Woche sp&#228;ter wurde die Indikation zur endoskopischen Kontrolle und ggf. erneute Applikation von Mitomycin C, sowie Einlage eines PROPEL-Stents gestellt. Intraoperativ kam eine offene Neochoane mit Granulationsgewebe, das abgetragen wurde, zur Darstellung. Es erfolgte die erneute Applikation von Mitomycin C, sowie die Einlage eines PROPEL-Stents (Contour) in der hinteren Nasenhaupth&#246;hle. Die postoperativ durchgef&#252;hrte transnasal endoskopische Befundkontrolle zeigte bislang eine weiterhin offene Neochoane.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Therapie der rezidivierenden Choanalatresie ist herausfordernd, insbesondere aufgrund m&#246;glicher Komplikationen wie Schleimhautsch&#228;digungen, Granulations- und Narbenbildung, sowie Perforationen des Weichgaumens und Naseneingangsstenosen bei der Verwendung der kontrovers diskutierten Platzhalter. Mitomycin C zur Pr&#228;vention der Granulationsbildung und der Restenosierung birgt das Risiko einer Karzinogenit&#228;t.  Eine vielversprechende Alternative k&#246;nnten PROPEL-Stents sein, die eine kontrollierte Freisetzung von Kortikosteroiden erm&#246;glichen und so Granulationsbildung und Restenosierung verhindern k&#246;nnten. Weitere Studien mit gr&#246;&#223;eren Fallzahlen sind jedoch n&#246;tig, um den Langzeiteffekt dieser Methode zu best&#228;tigen.</Pgraph></TextBlock>
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