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    <IdentifierDoi>10.3205/25wdhno14</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25wdhno145</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Potenzial und Grenzen des Einsatzes von Large Language Models im Bereich der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde</Title>
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          <Firstname>Jonas</Firstname>
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        <Address>St. Elisabeth Krankhaus K&#246;ln Hohenlind, Werthmannstra&#223;e 1, 50935 K&#246;ln, Deutschland<Affiliation>St. Elisabeth Krankenhaus K&#246;ln-Hohenlind, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Jonas.Eckrich&#64;Hohenlind.de</Email>
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          <Lastname>Kuhn</Lastname>
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          <Firstname>Sebastian</Firstname>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Digitale Medizin, Philipps-Universit&#228;t Marburg &#38; Universit&#228;tsklinikum Gie&#223;en und Marburg GmbH, Marburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Blaikie</Lastname>
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          <Firstname>Andrew</Firstname>
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          <Affiliation>School of Medicine, University of St Andrews, St Andrews, Gro&#223;britannien</Affiliation>
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          <Firstname>Christoph Raphael</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Hals-Nasen- Ohren-Heilkunde und Poliklinik, Universit&#228;tsmedizin Mainz, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20250306</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0606</MeetingId>
        <MeetingSequence>14</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Vereinigung Westdeutscher HNO-&#196;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung der Vereinigung Westdeutscher Hals-Nasen-Ohren-&#196;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
        <MeetingCity>Solingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250307</DateFrom>
          <DateTo>20250308</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Large Language Modelle (LLMs) wie Chat GPT, Gemini oder Claude gewinnen zunehmend an Bedeutung als Informationsquelle f&#252;r medizinische Fragestellungen. Dabei ist wenig &#252;ber das Potential und die Grenzen ihrer medizinische Kompetenz bekannt. Gleichzeitig verf&#252;gen diese Modelle &#252;ber ein gro&#223;es Potential Prozesse wie Dokumentation, Triagierung oder medizinische Entscheidungsfindung fundamental zu &#246;konomisieren und zu verbessern. </Pgraph><Pgraph>Ziel unserer Studienserie war es daher das Potential von LLM zur Beantwortung medizinischer Fragen im HNO Bereich auszuloten und m&#246;gliche Einsatzgebiete zu identifizieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Verschiedene g&#228;ngig genutzte LLMs wurden zun&#228;chst zur Beantwortung von Fachfragen im HNO Bereich hinsichtlich der medizinischen Fachkompetenz und verschiedener sprachlicher Parameter wie Verst&#228;ndlichkeit, inhaltlicher Koh&#228;renz und Verst&#228;ndlichkeit mit HNO Fach&#228;rzt&#42;innen durch verblindete Evaluation verglichen. Die Textl&#228;nge wurde ebenfalls untersucht und evaluiert, inwieweit durch die Antworten eine potentielle Gef&#228;hrdungssituation entstehen k&#246;nnte. Ferner wurde eruiert, inwieweit LLMs als Informationsquelle (z.B. im Rahmen von Tumorboardentscheidungen) suffiziente Therapievorschl&#228;ge unterbreiten k&#246;nnen und ob sie als m&#246;gliche augmentative Entit&#228;t im Sinne einer patientenindividuellen Informationsquelle n&#252;tzlich sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>LLMs waren in der Lage Fachfragen auf sehr hohem sprachlichen Niveau und mit guter medizinischer Fachkompetenz zu beantworten. Allerdings waren sie in allen Parametern einer Beantwortung der Fragen durch Fach&#228;rzt&#42;Innen unterlegen. Die Verwendete Zeichenanzahl war bei LLMs deutlich h&#246;her (P&#60;.001). Eine potentielle Gef&#228;hrdungssituation wurde durch die Antworten in 10 &#8211; 19&#37; der F&#228;lle identifiziert w&#228;hrend bei Fach&#228;rzten 6&#37; der Antworten als potentiell gef&#228;hrlich gewertet wurden.</Pgraph><Pgraph>Auch bei der Einsch&#228;tzung von Tumorboardf&#228;llen zeigten LLMs eine relativ gute &#220;bereinstimmung mit dem Board (84-92&#37;). In 17&#37; der F&#228;lle wurde eine m&#246;gliche Beeinflussung der Tumorboardentscheidung durch das Hinzuziehen eines LLM gesehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>LLMs sind Fachpersonal aktuell noch signifikant unterlegen. Sie zeigen jedoch ein gro&#223;es Potential in verschiedenen Teilbereichen unseres Fachgebietes zu einer verbesserten Behandlungsqualit&#228;t beizutragen. Datenschutz als zentrale Limitation k&#246;nnte durch die Verwendung von nicht-webbasierten LLMs gewahrt bleiben.</Pgraph></TextBlock>
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