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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25wdhno020</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Funktionelle Ultraschall-Diagnostik der Stimmgebung: M-Mode- und Duplex-Sonografie der Stimmlippen bei Phonation</Title>
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        <Address>Selbst&#228;ndiger Funktionsbereich f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie, Uniklinik D&#252;sseldorf, Moorenstra&#223;e 5, 40225 D&#252;sseldorf, Deutschland<Affiliation>Funktionsbereich Phoniatrie u. P&#228;daudiologie, Univ.-Klinikum D&#252;sseldorf, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>wolfgang.angerstein&#64;uni-duesseldorf.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Westdeutscher HNO-&#196;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung der Vereinigung Westdeutscher Hals-Nasen-Ohren-&#196;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
        <MeetingCity>Solingen</MeetingCity>
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          <DateTo>20250308</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Die Sonografie spielt nicht nur eine wichtige Rolle bei der laryngealen Tumordiagnostik, sondern auch bei funktionellen und dynamischen Analysen der Glottis w&#228;hrend der Phonation (sog. Phono-Sonografie).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In einer Pilotstudie wurden die Stimmlippen von 9 stimmgesunden Probanden (6 weibl., 3 m&#228;nnl., 15&#8211;65 Jahre alt, im Mittel 36,2 Jahre) sonografisch (B-Mode, M-Mode, Doppler) untersucht. Dabei wurde die Glottis in transversalen und koronaren Scans erfasst, w&#228;hrend die Probanden mit leicht gestrecktem Hals sitzend ein &#47;a&#47; phonierten. Die Schwarz-Wei&#223;-Schnittbilder von M-Mode- und Doppler-Sonografie wurden farbkodiert (Stimmlippenschwingungen vom Schallkopf weg: blau, zum Schallkopf hin: rot). An zuvor im B-Mode mittels Doppler-Gate definierten Arealen der schwingenden Stimmlippen wurden Echo-Doppler-Sonagramme (sog. Doppler-Spektren) abgeleitet.  </Pgraph><Pgraph>Zum Einsatz kam ein kommerziell erh&#228;ltlicher Linearschallkopf mit variablem Frequenzbereich (4&#8211;18 MHz). Der zweigeteilte Monitor zeigte rechts das B-Mode- bzw. Duplex-Bild und links das korrespondierende M-Mode-Signal der jeweils schwingenden Stimmlippe.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Bei allen 9 Probanden waren Stimmlippenschwingungen in transversalen und koronaren B-Mode-Scans sichtbar. Die Farbduplex-Signale stellten sich als vertikale blau-rote Streifenmuster dar, wobei sich blaue und rote Streifen abwechselten. </Pgraph><Pgraph>Die korrespondierenden M-Mode-Bilder zeigten ebenfalls L&#228;ngsstreifen, wobei helle und dunkle Streifen (bzw. blaue und rote Streifen bei Farbkodierung) auch hier alternierten. Durch Abz&#228;hlen der Schwingungsmaxima oder der hellen und dunklen (bzw. blauen und roten) Streifen pro Zeitintervall lie&#223; sich die Grundfrequenz der schwingenden Stimmlippe n&#228;herungsweise ermitteln.</Pgraph><Pgraph>Doppler-Spektren bzw. -Sonagramme erlaubten die Identifikation von Grundfrequenz und Harmonischen, insb. von Formanten der Stimme. Auch kleine Schwingungsirregularit&#228;ten, die akustisch noch nicht wahrnehmbar waren, wurden sichtbar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Schon seit 1964 wird &#252;ber Ultraschall an schwingenden menschlichen Stimmlippen berichtet. Angesichts enormer Fortschritte der digitalen Signalverarbeitung sind die o.g. dynamischen Sonografie-Techniken mittlerweile gut geeignet zur funktionellen Analyse (Grundfrequenz, Obertonspektrum, Schwingungsirregularit&#228;ten) der Stimmlippen w&#228;hrend der Phonation (Phono-Sonografie).</Pgraph><Pgraph>Zur besseren Identifikation dieser &#8222;Feinstrukturen&#8220; hat sich die Farbkodierung der Ultraschallsignale bew&#228;hrt. Sie erlaubt auch eine Aussage zur Schwingungsrichtung der Stimmlippen (blau vom Schallkopf weg, rot zum Schallkopf hin). Diese direktionale Information verbessert die Erkennbarkeit der o.g. Feinstrukturen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Fazit:</Mark1> Dynamische Ultraschalltechniken (B-Mode, M-Mode, Doppler) erlauben insb. bei Farbkodierung reproduzierbar, non-invasiv und ohne Strahlenbelastung eine differenzierte Beurteilung der Schwingungseigenschaften menschlicher Stimmlippen. Ihr diagnostischer und therapeutischer (visuelles Biofeedback &#33;) klinischer Einsatz kann daher empfohlen werden.</Pgraph></TextBlock>
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