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    <Identifier>25isls71</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25isls71</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls711</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Lernen aus der Kiste: Individuelles Selbststudium der Hautnaht &#8211; f&#252;r Anf&#228;nger&#42;innen bis Fortgeschrittene</Title>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Kayser</LastnameHeading>
          <Firstname>Jeannette</Firstname>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>marie-christin.willemer&#64;tu-dresden.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Postersession 3</MeetingSession>
        <MeetingCity>M&#252;nchen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>25isls71</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund &#38; Motivation:</Mark1> In der medizinischen Ausbildung sind klinisch-praktische Fertigkeiten von entscheidender Bedeutung. Besonders im letzten Abschnitt des Medizinstudiums, dem Praktischen Jahr (PJ), zeigen Studierende h&#228;ufig Defizite an praktischen Fertigkeiten <TextLink reference="1"></TextLink>. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, den Lernprozess individuell an die unterschiedlichen Erfahrungsstufen der Studierenden anzupassen. Die Hautnaht stellt hierbei eine Fertigkeit dar, bei der ein flexibler, selbstgesteuerter Lernansatz erforderlich ist, der die unterschiedlichen Bed&#252;rfnisse von Anf&#228;nger&#42;innen und Fortgeschrittenen ber&#252;cksichtigt. Um eine effektive Weiterentwicklung zu erm&#246;glichen, m&#252;ssen Studierende in der Lage sein, kontinuierlich zu &#252;ben und ihr K&#246;nnen je nach Lernfortschritt zu vertiefen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Beschreibung des Projekts:</Mark1> Im Vorprojekt wurde ein didaktischer Blueprint entwickelt <TextLink reference="2"></TextLink>, der als Grundlage f&#252;r digital gest&#252;tzte Selbstlerneinheiten dient. Im neuen Projekt wurde dieser Blueprint genutzt, um eine Selbstlerneinheit zur Hautnaht zu konzipieren. Inhaltlich wird dabei die Lehre im MITZ aufgegriffen und fortgesetzt. Es wurde das Flipped-Classroom-Konzept genutzt. In der Onlinephase auf der Lernmanagementplattform Moodle stehen digitale Handouts und kurze Mikrolearning-Einheiten (z. B. Expert&#42;innen-Tipps) zur Verf&#252;gung. Zus&#228;tzlich sind die Austauschm&#246;glichkeiten via Forum, Terminbuchungen und Zugang zu Lernzielen, Notizen und Videos gegeben. Die Lernmaterialien der Pr&#228;senzphase f&#252;r die Selbstlerneinheiten wurden in Modulkisten verpackt, die im Skills Lab flexibel genutzt werden k&#246;nnen. Dies bietet den Vorteil, dass die Materialien unabh&#228;ngig von Raum und Zeit schnell zug&#228;nglich gemacht werden k&#246;nnen. Studierende &#252;ben selbstst&#228;ndig vorrangig in Tandems. Durch Checklisten f&#252;r Peer-Feedback k&#246;nnen Teilnehmende ihre Arbeitsschritte reflektieren. Aufgaben mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad wurden entwickelt, um den unterschiedlichen Vorkenntnissen und der Expertise der Studierenden gerecht zu werden. Dabei sollen Fallvignetten den Transfer in den klinischen Alltag f&#246;rdern. Die Option, &#220;bungen per Video auf dem eigenen mobilen Endger&#228;t aufzunehmen, erleichtert die Selbstbewertung. Die Teilnehmenden evaluieren nach der Pr&#228;senzphase via QR Code &#252;ber die Software EvaSys online.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kritische Reflexion:</Mark1> Die Ergebnisse der Testphase sind Gegenstand des Posters. Hierzu werden die Evaluationsergebnisse dargestellt und interpretiert. In der Testphase soll eine Aussage generiert werden, ob Anf&#228;nger&#42;innen durch die Anleitung zum Selbstlernen grundlegende Fertigkeiten entwickeln und Fortgeschrittene ihre Technik verfeinern konnten. Weiterhin soll aufgezeigt werden, welche Lehrinhalte daf&#252;r als am hilfreichsten empfunden worden sind. Eine weitere zu kl&#228;rende Fragestellung ist, ob die Studierenden sich durch die Lerneinheit zutrauen im klinischen Alltag unter &#228;rztlicher Supervision eine Hautnaht durchzuf&#252;hren. Um einen Gesamteindruck erhalten zu k&#246;nnen, haben die Studierenden die M&#246;glichkeit die Selbstlerneinheit mit einer Gesamtnote zu versehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ausblick:</Mark1> Die Nutzung der Kisten als flexibles Lernkonzept f&#252;hrte zu dem Slogan &#8222;Lernen aus der Kiste&#8220;, der die praktische und zug&#228;ngliche Art des selbstgesteuerten Lernens im Skills Lab einpr&#228;gend beschreibt. Insgesamt k&#246;nnte &#8222;Lernen aus der Kiste&#8220; eine solide Grundlage bieten, um das Selbstvertrauen in die eigenen Fertigkeiten zu st&#228;rken und eine gezielte und individuelle F&#246;rderung zu erm&#246;glichen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Stankiewicz M</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Kosanke Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Illes G</RefAuthor>
        <RefAuthor>Loose P</RefAuthor>
        <RefAuthor>Angstwurm MW</RefAuthor>
        <RefTitle>How well do final year undergraduate medical students master practical clinical skills&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefJournal>GMS J Med Educ</RefJournal>
        <RefPage>Doc58</RefPage>
        <RefTotal>St&#246;rmann S, Stankiewicz M, Raes P, Berchtold C, Kosanke Y, Illes G, Loose P, Angstwurm MW. How well do final year undergraduate medical students master practical clinical skills&#63; GMS J Med Educ. 2016; 33(4):Doc58. DOI: 10.3205&#47;zma001057</RefTotal>
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        <RefAuthor>Willemer MC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bibrack E</RefAuthor>
        <RefTitle>Entwicklung und Implementierung eines Prototyps (Blueprints) f&#252;r digital gest&#252;tzte Lehreinheiten zum individuellen Selbststudium im MITZ</RefTitle>
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        <RefBookTitle>Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) und des Arbeitskreises zur Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ). Freiburg, Schweiz, 05.-09.08.2024</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Willemer MC, Bibrack E. Entwicklung und Implementierung eines Prototyps (Blueprints) f&#252;r digital gest&#252;tzte Lehreinheiten zum individuellen Selbststudium im MITZ. In: Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) und des Arbeitskreises zur Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ). Freiburg, Schweiz, 05.-09.08.2024. D&#252;sseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2024. DocV-11-02. DOI: 10.3205&#47;24gma045</RefTotal>
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