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    <IdentifierDoi>10.3205/25isls70</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls703</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Ersatz aus dem Drucker: Nachhaltige und kosteng&#252;nstige 3D-Modelle f&#252;r die medizinische Simulation</Title>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>jonas.mailach&#64;tu-dresden.de</Email>
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          <Lastname>Janetzky</Lastname>
          <LastnameHeading>Janetzky</LastnameHeading>
          <Firstname>Bernd</Firstname>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Postersession 3</MeetingSession>
        <MeetingCity>M&#252;nchen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die medizinische Simulation erfordert oft spezielle Modelle, die in Funktion und Aussehen realit&#228;tsnah sind. Bei verschiedenen Trainingsmodellen treten jedoch durch Verschlei&#223; Probleme mit der Langlebigkeit auf, wie beispielsweise bei Modellen f&#252;r die Harnblasenkatheterisierung. Eingeschr&#228;nkte und kostspielige Ersatzteilverf&#252;gbarkeit f&#252;hren zu begrenzter Nutzbarkeit, weniger praktischen &#220;bungsm&#246;glichkeiten und einer eingeschr&#228;nkten Ausbildungsqualit&#228;t.</Pgraph><Pgraph>In einem Pilotprojekt haben wir im Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrum (MITZ) untersucht, wie der 3D-Druck eine innovative M&#246;glichkeit darstellen k&#246;nnte, kosteng&#252;nstige Ersatzteile anzufertigen, um die Lebensdauer solcher Trainingsmodelle zu verl&#228;ngern und ihre Funktionalit&#228;t zu sichern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Auf Basis des bestehenden Trainingsmodells einer funktionellen Harnblase, das aufgrund von Undichtigkeiten infolge von Materialalterung und m&#246;glichen Sturzsch&#228;den nicht mehr ausreichend funktional f&#252;r den normalen Trainingsablauf war, wurde zun&#228;chst ein digitales Abbild des Harnblasenmodells in einer 3D-Modellierungssoftware (Computer-Aided Design &#8211; CAD) erstellt.</Pgraph><Pgraph>Durch die m&#246;glichst exakte Replikation des bestehenden Trainingsmodells war eine passgenaue Einbindung ohne weitere Modifikation des Ursprungssystems m&#246;glich. Zus&#228;tzlich wurden individuelle Anforderungen aus dem Trainingsalltag durch Modifikationen des Modells ber&#252;cksichtigt, um den k&#252;nftigen Trainingsablauf zu erleichtern. So wurde beispielsweise ein Standfu&#223; hinzugef&#252;gt, um das Bef&#252;llen des Blasenmodells au&#223;erhalb des Modellkorpus zu vereinfachen.</Pgraph><Pgraph>Der anschlie&#223;ende Druck erfolgte mit herk&#246;mmlichem transparentem Polylactid (PLA)-Filament auf einem FDM-3D-Drucker (Fused Deposition Modeling &#8211; Schmelzschichtverfahren). Aufgrund von Mess- und Fertigungstoleranzen waren nicht alle Ma&#223;e direkt passend, weshalb ein iteratives Herantasten an die korrekten Modellma&#223;e und Druckparameter erforderlich war.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die ersten Prototypen erwiesen sich im Test als funktional und waren teilweise auch ohne Nachbehandlung wasserdicht. Die R&#252;ckmeldungen der Lehrbeauftragten zeigen, dass die Modifikation im Design eine wertvolle Verbesserung darstellt. Besonders hervorgehoben wurden die einfache Handhabung, die zuverl&#228;ssige Funktionalit&#228;t und die direkte Einsetzbarkeit bei gleicher Handhabung.</Pgraph><Pgraph>Die Implementierung in den Lehralltag wird zeitnah erfolgen, wobei die Haltbarkeit des Modells im Vergleich zum Original sowie m&#246;gliche Schw&#228;chen des Designs evaluiert werden sollen.</Pgraph><Pgraph>Im Rahmen des Pilotprojektes wird ein Guide erstellt, der das Vorgehen detailliert und allgemeing&#252;ltig dokumentiert. In Kombination mit bereits vorhandenen einsteigerfreundlichen Tutorials zur 3D-Modellierung und zum 3D-Druck soll auch Neulingen auf diesem Gebiet das Fertigen von Ersatzteilen f&#252;r den eigenen Anwendungsfall erm&#246;glicht werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interpretation:</Mark1> Der Einsatz des 3D-Drucks zur Herstellung von Ersatzteilen f&#252;r medizinische Simulationen k&#246;nnte eine vielversprechende L&#246;sung darstellen, um die Lebensdauer und Funktionalit&#228;t solcher Systeme zu erh&#246;hen. Durch die schnelle und kosteneffiziente Produktion k&#246;nnen Verschlei&#223;teile unkompliziert ersetzt werden, was eine nachhaltige Nutzung der Trainingsmodelle gew&#228;hrleistet.</Pgraph><Pgraph>Diese Technik k&#246;nnte zuk&#252;nftig auf weitere Bereiche der medizinischen Simulation ausgeweitet werden. Durch das plattformbasierte Teilen der erstellten Modelle untereinander lie&#223;e sich der Arbeitsaufwand insgesamt stark reduzieren.</Pgraph></TextBlock>
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