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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Reanimation am Krankenbett: Training f&#252;r die Erstversorgung bei innerklinischen kardiovaskul&#228;ren Stillst&#228;nden</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
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          <DateTo>20250321</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund &#38; Motivation:</Mark1> Etwa 45&#37; der kardiovaskul&#228;ren Stillst&#228;nde treten in Krankenh&#228;usern auf, zumeist auf peripheren Stationen und nicht wie angenommen in der Notaufnahme oder auf einer Intensivstation <TextLink reference="1"></TextLink>. Medizinstudierende, die in Famulatur oder im PJ auf Station t&#228;tig sind, k&#246;nnen in solchen Situationen die betroffene Person ersteintreffend auffinden oder um Hilfe gebeten werden. Ebenso bem&#228;ngeln viele Studierende im klinischen Studienabschnitt eine unzureichende Vorbereitung auf die sp&#228;tere &#228;rztliche Rolle bei einer innerklinischen Reanimation, in welcher die Zeit bis zum Eintreffen des Reanimationsteams &#252;berbr&#252;ckt werden muss <TextLink reference="2"></TextLink>. Der Kurs konzentriert sich daher auf die Erkennung sowie die ersten 10-15 Minuten der Behandlung eines kardiovaskul&#228;ren Stillstands. Diese Phase ist entscheidend f&#252;r das &#220;berleben und die neurologische Prognose der betroffenen Person.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Beschreibung des Projekts oder Konzepts:</Mark1> Der Kurs findet im Rahmen der SkillsLabs Notfalltutorien statt, umfasst 20 Zeitstunden und bietet damit eine freiwillige M&#246;glichkeit f&#252;r Studierende sich individuell fortzubilden. Geleitet wird der Kurs von drei erfahrenen Tutor&#42;innen, die bis zu zw&#246;lf Studierende anleiten. Alle Tutor&#42;innen verf&#252;gen durch Vorausbildung oder zus&#228;tzliche Qualifizierungsma&#223;nahmen &#252;ber fundierte Kenntnisse im Bereich der Notfallmedizin und Reanimation. Der Kurs erstreckt sich &#252;ber drei Tage mit insgesamt 20 Stunden intensiver Schulung. Am ersten Tag werden Ma&#223;nahmen des Basic Life Supports (BLS) theoretisch aufgefrischt und praktisch ge&#252;bt, darunter Thoraxkompressionen, AED-Anwendung und Beatmungstechniken. An den folgenden Tagen werden weiterf&#252;hrende Ma&#223;nahmen an der SimMan 3G Simulationspuppe durchgef&#252;hrt, darunter Atemwegsmanagement, Rhythmuserkennung mit dem manuellen Defibrillator und Medikamentengabe. Die Studierenden arbeiten in realit&#228;tsnahen Szenarien in Zweier- oder Dreierteams. Ein Livestream erm&#246;glicht es den restlichen Teilnehmenden, die Simulation zu verfolgen, ohne im Raum anwesend sein zu m&#252;ssen. Abschlie&#223;end wird im Plenum Feedback zur Situation und zum Team anhand von der Puppe gemessenen Daten sowie Beobachtungen der durchgef&#252;hrten Ma&#223;nahme gegeben und die simulierte Situation besprochen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Kritische Reflexion:</Mark1> Der Lernerfolg des Kurses wird durch zwei verschiedene Verfahren ausgewertet. Grundlage ist eine Kombination aus subjektiver Selbsteinsch&#228;tzung der Studierenden und objektiver Auswertung der Simulationsdaten. Ersteres wird in Form von Selbsteinsch&#228;tzung zur pers&#246;nlichen Sicherheit in der Durchf&#252;hrung notfallmedizinischer Ma&#223;nahmen (z.B. Atemwegskontrolle oder das Erkennen defibrillierbarer Herzrhythmen) mittels numerische Rating-Skalen in Frageb&#246;gen erfasst. Die objektive Auswertung erfolgt mittels von der Puppe gemessener Simulationsdaten (z.B. Kompressionstiefe, Kompressionsgeschwindigkeit oder Beatmungsvolumen). Sowohl die angegebene Selbsteinsch&#228;tzung als auch die Simulationsdaten zeigen deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Leistungen sowie in der Sicherheit bei der Durchf&#252;hrung der ben&#246;tigten Ma&#223;nahmen. Simulationsartefakte wie Erwartungshaltungen und Vertrautheit mit der Umgebung k&#246;nnen die &#220;bertragbarkeit der F&#228;higkeiten auf reale Notf&#228;lle jedoch einschr&#228;nken. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ausblick:</Mark1> Durch kontinuierliches Feedback werden die Kursinhalte verbessert und stetig angepasst. Die erlernten Algorithmen richten sich dabei stets nach aktuellen Leitlinien und Empfehlungen. Geplante Erweiterungen umfassen die Integration klinischer Notf&#228;lle ohne direkte Reanimationssituation. Eine Akkreditierung als Wahlfach mit Pr&#252;fung, angelehnt an den Umfang von markt&#252;blichen ACLS-Kursen, wird angestrebt. Ziel ist es, die innerklinische Notfallversorgung zu verbessern, &#220;berlebensraten zu erh&#246;hen und in gesch&#252;tzter Umgebung mentale H&#252;rden der Studierenden im Kontext der kardiopulmonalen Reanimation abzubauen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Donnino MW</RefAuthor>
        <RefAuthor>Granfeldt A</RefAuthor>
        <RefTitle>In-Hospital Cardiac Arrest: A Review</RefTitle>
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        <RefTotal>Andersen LW, Holmberg MJ, Berg KM, Donnino MW, Granfeldt A. In-Hospital Cardiac Arrest: A Review. JAMA. 2019;321(12):1200-1210. DOI: 10.1001&#47;jama.2019.1696</RefTotal>
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        <RefAuthor>Panasiuk J</RefAuthor>
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