<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25isls58</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25isls58</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls588</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Innsbrucker Skills Night: Ein simulierter Nachtdienst f&#252;r Medizin- und Pflegestudierende</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Huber</Lastname>
          <LastnameHeading>Huber</LastnameHeading>
          <Firstname>Alexandra</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Innsbruck (MUI), Innsbruck, &#214;sterreich</Affiliation>
        </Address>
        <Email>alexandra.huber&#64;i-med.ac.at</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kalenka</Lastname>
          <LastnameHeading>Kalenka</LastnameHeading>
          <Firstname>Marc</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Augsburg, Augsburg, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Pichler</Lastname>
          <LastnameHeading>Pichler</LastnameHeading>
          <Firstname>David</Firstname>
          <Initials>D</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Innsbruck (MUI), Innsbruck, &#214;sterreich</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250604</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0618</MeetingId>
        <MeetingSequence>58</MeetingSequence>
        <MeetingName></MeetingName>
        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Postersession 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>M&#252;nchen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25isls58</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund &#38; Motivation:</Mark1> F&#252;r eine optimale Versorgung von Patient&#42;innen ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen &#196;rzteschaft und Gesundheits- und Krankenpflegepersonal unerl&#228;sslich. Die St&#252;tzen der interprofessionellen Zusammenarbeit sind hierbei das Verst&#228;ndnis und die Anerkennung &#252;ber die Expertise der jeweilig anderen Profession. Positive Effekte der Interprofessionalit&#228;t reichen von der Verbesserung der Versorgung und Sicherheit von Patient&#42;innen bis zur Steigerung der Effizienz und Effektivit&#228;t des Teams sowie der F&#246;rderung der Zufriedenheit der Teammitglieder <TextLink reference="1"></TextLink>. Durch die vorzeitige Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen soll eine erh&#246;hte Wertsch&#228;tzung und vermehrtes Verst&#228;ndnis der jeweiligen Arbeit im sp&#228;teren Berufsleben erreicht werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Beschreibung des Projekts: </Mark1>Die Skills Night bot 48 Studierenden die M&#246;glichkeit in interprofessionellen Teams aus jeweils zwei Studierenden der Pflege bzw. Medizin an einem simulierten Nachtdienst in einer interdisziplin&#228;ren Notaufnahme ihre Teamarbeit in 12 Simulationsszenarien anzuwenden. Zus&#228;tzlich fanden zur Vorbereitung verschiedene Notfallmedizinvortr&#228;ge und -workshops statt. Neben dem Hauptfokus der Interprofessionalit&#228;t zwischen Medizin und Pflege sollte das eigenverantwortliche Arbeiten der Studierenden gef&#246;rdert werden. Eine simulierte Nachtschicht in einer Notaufnahme war f&#252;r viele die erste M&#246;glichkeit eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung &#252;ber die Behandlung von Patient&#42;innen zu &#252;bernehmen. Dies forderte eigene Entscheidungsprozesse, pr&#228;zises Arbeiten unter Stress und ein Zusammenr&#252;cken im interprofessionellen Team. Durch eine positive Fehlerkultur im gesch&#252;tzten Rahmen erzielten die Teilnehmenden einen gro&#223;en Lerneffekt.  </Pgraph><Pgraph><Mark1>Evaluation:</Mark1> Die Wirksamkeit des interprofessionellen Lernens und Arbeitens im Team wurde mit zwei Frageb&#246;gen und einem semistrukturierten Interview &#252;berpr&#252;ft. Es nahmen 30 (62,5&#37;) weibliche und 16 (33,3&#37;) m&#228;nnliche Personen teil (&#216; Alter: M&#61;24 Jahre), wovon 21 Gesundheits- und Krankenpflege studierten und 25 Humanmedizin. Alle Skalen zu interprofessionellem Lernen (Relevanz der Interprofessionalit&#228;t, Rollenverst&#228;ndnis, Teamf&#228;higkeit) haben sich von Pr&#228; zu Post signifikant erh&#246;ht (d&#61;.27-.56). Alle post-Veranstaltungsitems (z.B., gewachsenes Interesse an interprofessionellem Lernen, gute Repr&#228;sentation von Interprofessionalit&#228;t durch Lehrende, Praxisrelevanz der LV-Inhalte) wurden als &#8222;sehr zutreffend&#8220; beschrieben. Ebenso verbesserte sich die Arbeit im Team auf allen Skalen signifikant (Zielorientierung, Aufgabenbew&#228;ltigung, Zusammenhalt, Verantwortungs&#252;bernahme; d&#61;.60-.85). 45 Teilnehmende der Skills Night sch&#228;tzten die Veranstaltung im semistrukturierten Interview durchwegs positiv ein und der Hauptfokus der Interprofessionalit&#228;t konnte an die Studierenden weitergeben werden. Die positiven Effekte der Interprofessionalit&#228;t traten nach einer kurzen &#8222;Einarbeitungsphase im Team&#8220; auf.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Reflexion:</Mark1> Insgesamt konnte eine sehr gro&#223;e Begeisterung f&#252;r die Veranstaltung verzeichnet werden. Gerade die interprofessionelle Zusammenarbeit in einer simulierten realit&#228;tsnahen Notaufnahme wurde als sehr positiv wahrgenommen. Die Teilnehmenden berichteten nach &#8222;&#220;berstehen&#8220; der ersten Fallbespiele von einer deutlichen Zunahme des interprofessionellen Teamgef&#252;ges. Bei der Skills Night 2024 waren einige Vortr&#228;ge&#47;Workshops sowie vereinzelte Fallbeispiele aber thematisch vorrangig f&#252;r Medizinstudierende. Zur Verbesserung der Skills Night 2025 wird daher der thematische Anteil f&#252;r Pflegestudierende erh&#246;ht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ausblick:</Mark1> Nach der zweiten erfolgreichen Skills Night ist das Interesse an der Veranstaltung enorm gestiegen und bef&#252;rwortet die langfristige Etablierung dieses Projekts. F&#252;r die n&#228;chsten Jahre ist mit weiteren Unterst&#252;tzungen von Sponsoren, notfallmedizinischen Initiativen und Kliniken zu rechnen. Eine Vernetzung im deutschsprachigen Raum durch die Teilnahme an der Innsbrucker Skills Night von internationalen Initiativen ist auch f&#252;r 2025 geplant.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Institute of Medicine (US) Committee on Quality of Health Care in America</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kohn LT</RefAuthor>
        <RefAuthor>Corrigan JM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Donaldson MS</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2000</RefYear>
        <RefBookTitle>To Err is Human: Building a Safer Health System</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Institute of Medicine (US) Committee on Quality of Health Care in America, Kohn LT, Corrigan JM, Donaldson MS, editors. To Err is Human: Building a Safer Health System. Washington (DC): National Academies Press (US); 2000. DOI: 10.17226&#47;9728</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.17226&#47;9728</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>