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    <Identifier>25isls43</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25isls43</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls436</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Wer kann&#8217;s warum am besten&#63; Das F&#252;r und Wider medizinischer und nicht-medizinischer Tutorinnen f&#252;r die Lehre von Kommunikation und &#228;rztlicher Gespr&#228;chsf&#252;hrung</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Halle, Dorothea-Erxleben Lernzentrum, Halle, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>miriam.schwardt&#64;uk-halle.de</Email>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Halle, Dorothea-Erxleben Lernzentrum, Halle, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0618</MeetingId>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Workshop 8: Wer kann&#8217;s warum am besten&#63; Das F&#252;r und Wider medizinischer und nicht-medizinischer Tutorinnen f&#252;r die Lehre von Kommunikation und &#228;rztlicher Gespr&#228;chsf&#252;hrung</MeetingSession>
        <MeetingCity>M&#252;nchen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>25isls43</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> An vielen Standorten im DACH-Verband werden Medizinstudierende in Kleingruppen von studentischen Tutoren und Tutorinnen (fortlaufend im fem. Plural) in praktischen Fertigkeiten und Kommunikation unterrichtet. Die Vorteile von sogenanntem Peer-Teaching sind gemeinhin bekannt. Im Gegensatz zum praktischen Fertigkeitentraining werden die Kommunikationsstationen h&#228;ufig von studentischen Tutorinnen aus entsprechenden nicht-medizinischen Fachbereichen wie Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Sozialwissenschaft, P&#228;dagogik, Sprechwissenschaft u.&#228;. gelehrt. Die Kommunikationstrainings finden gr&#246;&#223;tenteils mit Simulationspersonen (SP) statt. In der Schweiz hat sich bew&#228;hrt, SP nicht nur als Trainingspartner in konkreten Gespr&#228;chssimulationen einzusetzen, sondern auch die dazugeh&#246;rige Lehre halten zu lassen. </Pgraph><Pgraph>Unabh&#228;ngig davon, welche Tutorinnen&#47;Simulationspersonen Kommunikation und &#228;rztliche Gespr&#228;chsf&#252;hrung lehren, m&#252;ssen sie nat&#252;rlich ausf&#252;hrlich qualifiziert werden (dies gilt f&#252;r alle Fertigkeitentrainings). Dieser Invest der Qualifizierung durch die Programm- und Lehrverantwortlichen geht mit einem gewissen Versickerungseffekt einher, da die nicht-medizinischen Tutorinnen nach ihrer Zeit in einem SP-Programm&#47;Skillslab nicht als workplace based rolemodel ihrer eigens erworbenen Kompetenzen fungieren k&#246;nnen, da ihr Arbeits- und Wirkungsbereich nicht medizinische bzw. Krankenhaussettings sind. Hinzu kommt, dass nicht-medizinischen Tutorinnen h&#228;ufig der Bezug zur Lern- und Ausbildungsrealit&#228;t der Medizinstudierenden fehlt und sie nur bedingt tats&#228;chliche peers sind.  </Pgraph><Pgraph>So stellt sich die Frage, welchen Effekt es haben k&#246;nnte, studentische Tutorinnen der Medizin (ab sofort medizinische Tutorinnen) f&#252;r das peer-teaching von &#228;rztlicher Kommunikation zu qualifizieren. Es ist anzunehmen, dass medizinische Tutorinnen ihre dann trainierte und mehrfach multiplizierte kommunikative Kompetenz auch in ihrer eigenen klinischen T&#228;tigkeit beibehalten w&#252;rden und somit als workplace based rolemodel f&#252;r selbige dienen w&#252;rden. Die Vorteile, wenn nicht-medizinische Tutorinnen Kommunikation lehren, w&#252;rde entfallen. Hierzu geh&#246;ren zum Beispiel, dass diese studentischen Tutorinnen aus Fachbereichen mit einem Fokus auf kommunikative Fertigkeiten kommen und ein gutes Fundament an Vorwissen f&#252;r Kommunikationsmodelle, psychologische bzw. zwischenmenschliche Prozesse mitbringen, ad&#228;quat und fundiert auf R&#252;ckfragen und Diskussionen eingehen k&#246;nnen und (vorsichtig ausgedr&#252;ckt) keine fachspezifischen &#8222;historisch-heredit&#228;ren&#8220; Ressentiments gegen&#252;ber Patienten und Gespr&#228;chstechniken mitbringen. Letztere lassen sich beobachtungsweise unter Medizinstudierenden h&#228;ufiger finden und der Abbau dieser durch qualitativ hochwertige Lehre ist erkl&#228;rtes Ziel der Kommunikationstrainings im Medizinstudium (Lernziele wie Perspektivwechsel, Patientenzentrierte Gespr&#228;chsf&#252;hrung, Beziehungsaufbau, Empathie, &#8230;). Es ist durchaus vorstellbar, dass medizinische Tutorinnen in der Kommunikationslehre (wenngleich unbewusst) den Fokus st&#228;rker auf medizinische Details lenken oder sogar die Bedeutung einzelner Techniken und kommunikativer Fertigkeiten bagatellisieren k&#246;nnten. Gleichzeitig sind sie sehr geeignet, Fragen ihrer Peers zu beantworten, da sie sich im selben Setting befinden und Erfahrungen aus Kliniken und Famulaturen teilen. Im Sinne des Peer-Teachings sind medizinische Tutorinnen &#8222;n&#228;her&#8220; an den Studierenden, da sie deren tats&#228;chliche Peers sind. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ziel&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel des Workshops ist es das F&#252;r und Wider f&#252;r jeweils medizinische und nicht-medizinische Tutorinnen f&#252;r die Lehre von Kommunikation und &#228;rztlicher Gespr&#228;chsf&#252;hrung abzuw&#228;gen, die unterschiedlichen Qualifikationsschwerpunkte in der Tutorinnen-Ausbildung zu formulieren und diese zusammengetragenen Aspekte ergebnisoffen zu diskutieren. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Der Workshop ist in drei Teile gegliedert: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Zusammentragen des Status quo der unterschiedlichen anwesenden Standorte unter Ber&#252;cksichtigung bekannter Faktoren f&#252;r gelungene Qualifizierung von Tutorinnen</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Gemeinsames Abw&#228;gen des F&#252;r und Wider medizinischer und nicht-medizinischer Tutorinnen in der Kommunikationslehre hinsichtlich ihrer Qualifizierung, der Qualit&#228;tssicherung und Zielerf&#252;llung des Lehrauftrags </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Diskussion, Austausch und Dokumentation der zusammengetragenen Ergebnisse, Anregungen und Ideen. Ggf. Gr&#252;ndung einer Arbeitsgruppe</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Ergebnisse werden allen Teilnehmenden des Workshops zur Verf&#252;gung gestellt.</Pgraph><Pgraph>Im Anschluss an den Workshop ist eine gemeinsame (freiwillige) Arbeitsphase &#252;ber das Sommersemester 2025 geplant, um die Ergebnisse des Workshops bez&#252;glich Qualifizierung und Monitoring von Tutorinnen zu etablieren, zu verfolgen und auszuwerten.</Pgraph></TextBlock>
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