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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die &#8222;Nightshift&#8220; &#8211; Interprofessionelle Lehre durch simulierte Nachtschicht in der Notaufnahme: Ein Projekt des Arbeitskreis Notfallmedizin Aachen</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Vortr&#228;ge 8 &#8211; Simulation in der Notfallmedizin</MeetingSession>
        <MeetingCity>M&#252;nchen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>25isls30</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund &#38; Motivation:</Mark1> Die &#8222;Nightshift&#8220; ist ein notfallmedizinisches Simulationstraining f&#252;r Medizinstudierende, organisiert durch den studentischen Arbeitskreis Notfallmedizin (AKN) der Fachschaft Medizin Aachen. Urspr&#252;nglich zur praxisnahen Vermittlung innerklinischer notfallmedizinischer Kompetenzen konzipiert, entwickelte sich das Projekt zu einem interprofessionellen Lehransatz weiter. Heute trainieren Medizinstudierende und Notfallsanit&#228;ter-Auszubildende gemeinsam in realit&#228;tsnahen Simulationsszenarien. Ziel ist es, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Berufsgruppen zu f&#246;rdern und praxisrelevante Fertigkeiten in einer sicheren Lernumgebung (Peer-to-Peer-Teaching) zu trainieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Beschreibung des Projekts:</Mark1> Die &#8222;Nightshift&#8220; ist konzipiert f&#252;r bis zu 48 Medizinstudierende in acht sechsk&#246;pfigen Teams und 16 Notfallsanit&#228;ter-Auszubildende in Zweierteams. </Pgraph><Pgraph>Die Veranstaltung gliedert sich in drei Teile:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Einf&#252;hrungsvortrag zu strukturierter Notfallversorgung und Crew Resource Management.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Skillstationen: Themen &#8222;Blutgasanalyse&#8220;, &#8222;Medikamente und Infusionen&#8220;, &#8222;Airway-Management&#8220; und &#8222;Patient&#42;innen-Versorgung&#8220;, um grundlegende Fertigkeiten zu vermitteln und unterschiedliche Wissensst&#228;nde auszugleichen.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Notfallmedizinische Fallsimulationen.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Vier pr&#228;klinische Szenarien werden von den Notfallsanit&#228;ter-Auszubildenden versorgt und an die Medizinstudierenden &#252;bergeben, welche die weitere klinische Versorgung &#252;bernehmen. Die Studierenden-Teams bearbeiten zudem drei weitere, rein klinische Szenarien. Sie wechseln nach jedem Fall durch die Rollen Teamleader&#42;in, Airway, Monitoring, Medikamente, Springer&#42;in und Zeitnehmer&#42;in, sodass alle Studierenden jede Rolle erleben. Nach jeder 15-min&#252;tigen Simulation folgen ein Debriefing und ein fallbezogenes Teaching.</Pgraph><Pgraph>Die Fallbeispiele umfassen die Themen kardiopulmonale Reanimation, internistische Notf&#228;lle wie supraventrikul&#228;re Tachykardie und exazerbierte COPD, traumatologische Notf&#228;lle wie Polytrauma und stumpfes Bauchtrauma, sowie akute Aortendissektion und Delir bei geriatrischen Patient&#42;innen.</Pgraph><Pgraph>Die pr&#228;klinischen Simulationen werden von acht Praxisanleiter&#42;innen des Rettungsdienstes begleitet; die klinischen von etwa 30 Peer-Teaching-Tutor&#42;innen des AKN sowie approbierten &#196;rzt&#42;innen. Letztere k&#246;nnen w&#228;hrend der Simulation auch als &#8222;Hintergrund-Ober&#228;rzt&#42;innen&#8220; hinzugezogen werden.</Pgraph><Pgraph>Mit realistischen Simulationen, modernem Equipment und professionellem Teaching bietet die &#8222;Nightshift&#8220; eine authentische und praxisnahe Lernumgebung, in welcher durch interprofessionelle Lehre Verbindungen zwischen den Professionen gekn&#252;pft werden und auf die sp&#228;tere Zusammenarbeit vorbereitet wird. Regelm&#228;&#223;ige Evaluationen erm&#246;glichen eine kontinuierliche Weiterentwicklung zur optimalen Anpassung an die Bed&#252;rfnisse der Teilnehmenden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kritische Reflexion:</Mark1> Die Evaluation der &#8222;Nightshift&#8220; im Wintersemester 2023&#47;24 zeigte eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">79&#37; stimmten der Aussage &#8222;Ich sehe die Nightshift als wichtige Erg&#228;nzung zur curricularen Lehre&#8220; mit &#8222;trifft vollst&#228;ndig zu&#8220; zu, 21&#37; mit &#8222;trifft zu&#8220;. </ListItem><ListItem level="1">75&#37; bewerteten die Aussage &#8222;Ich habe pers&#246;nlich viel durch die Nightshift gelernt&#8220; mit &#8222;trifft voll zu&#8220;, 17&#37; mit &#8222;trifft zu&#8220;, und 8&#37; mit &#8222;teils-teils&#8220;.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Kritik betraf prim&#228;r die zu enge Zeitplanung und den vorgegebenen Rahmen der Skillstationen. Unterschiedliche Vorkenntnisse f&#252;hrten dazu, dass sich einige Teilnehmende unterfordert f&#252;hlten, w&#228;hrend sich andere weitere notfallmedizinische Fertigkeiten w&#252;nschten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ausblick:</Mark1> Basierend auf den Evaluationsergebnissen plant der AKN eine Erweiterung des zeitlichen Rahmens der Skillstationen, sowie die Einf&#252;hrung eines flexiblen Skillparcours. Dieser umfasst drei verpflichtende Stationen sowie drei frei w&#228;hlbare aus einem Pool von insgesamt sieben Stationen. Dies erm&#246;glicht neben der Sicherung grundlegender Fertigkeiten die gleichzeitige Setzung von individuellen Schwerpunkten. Langfristig wird eine Aufteilung der Veranstaltung auf zwei Tage angestrebt, sowie die Einbindung weiterer medizinischer Berufsgruppen wie beispielsweise Pflege-Auszubildenden oder Studierende der Hebammenwissenschaft.</Pgraph></TextBlock>
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