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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls208</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Woche der interprofessionellen Zusammenarbeit am Gesundheitscampus G&#246;ttingen</Title>
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          <LastnameHeading>Borgmann</LastnameHeading>
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          <Affiliation>HAWK Hochschule f&#252;r angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim&#47;Holzminden&#47;G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Vortr&#228;ge 5 &#8211; Interprofessionalit&#228;t &#38; Extracurriculare Lehre</MeetingSession>
        <MeetingCity>M&#252;nchen</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25isls20</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund und Motivation:</Mark1> Der Frage nachgehend, welche didaktischen Konzeptionen genutzt werden k&#246;nnen, um in der hochschulischen Ausbildung in den Gesundheits- und Sozialberufen Kompetenzen zur interprofessionellen Zusammenarbeit anzubahnen, wurde an der Hochschule f&#252;r angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in G&#246;ttingen die sogenannte Interprofessional Collaboration Week (kurz IPC-Woche) ins Leben gerufen. Ziel dieses einw&#246;chigen Formates ist die koordinierte Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen, um &#252;ber, von und miteinander zu lernen sowie eine effektive Gesundheitsversorgung im Rahmen zweier simulierter Fallkonferenzen herzustellen <TextLink reference="1"></TextLink>. Diese bieten den Studierenden die M&#246;glichkeit, in der sicheren Umgebung der Hochschule klinische Entscheidungsfindung sowie Teamarbeit zu &#252;ben und hinsichtlich der erlebten Berufspraxis kritisch zu reflektieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Beschreibung des Konzepts:</Mark1> Die IPC-Woche ist ein Format des Gesundheitscampus G&#246;ttingen, einer Kooperation der HAWK und der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen (UMG). In Anlehnung an K&#228;lble (2004) arbeiten angehende Angeh&#246;rige der Physiotherapie, Logop&#228;die, der Pflege und Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen in zwei Fallkonferenzen unmittelbar zusammen und lernen die jeweiligen Spezialisierungen, die beruflichen Selbst- und Fremdbilder als auch die unterschiedlichen Kompetenzbereiche und T&#228;tigkeitsfelder der jeweiligen Professionen kennen <TextLink reference="2"></TextLink>. Als didaktischer Ansatz wird sich dabei am Skills-Lab-Konzept orientiert <TextLink reference="3"></TextLink>. Gerahmt von einer Kick-off-Veranstaltung, gefolgt von mehreren Arbeitsauftr&#228;gen f&#252;hren die Studierenden zwei Anamnesen mit Simulationspersonen (SP) der UMG in zwei unterschiedlichen Fallszenarien durch. Anschlie&#223;end folgt eine gemeinsame Nachbereitung und Durchf&#252;hrung der interprofessionellen Fallkonferenz. Ziel ist die Erstellung eines Versorgungsplanes, welcher der jeweiligen SP vorgestellt wird. Im Zuge dessen entwickeln sich die professionelle und interprofessionelle Identit&#228;t wie auch die Handlungskompetenzen der Studierenden weiter. Die Simulation wird von der SP mit einem unmittelbaren Feedback geschlossen und in eine anschlie&#223;ende gemeinsame Reflexionsphase in der Gro&#223;gruppe &#252;bergeleitet. F&#252;r die Fallszenarien werden die SP rollenspezifisch aus dem SP-Pool ausgew&#228;hlt, sodass die Anforderungen von Darstellung und Lernsetting mit vorheriger Schulung bestm&#246;glich umgesetzt werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kritische Reflexion:</Mark1> Die abschlie&#223;ende ad-hoc Evaluation anhand unterschiedlicher Leitfragen am letzten Tag der IPC-Woche zeigt, dass das Format von den Studierenden aller Berufsgruppen, trotz unterschiedlicher Fachsemester, &#252;berwiegend positiv angenommen wird. Ebenso gelingt die Reflexion der eigenen beruflichen Handlungskompetenz. Dabei werden auch das Gesundheitssystem selbst bzw. die bisherige Praxiserfahrung der eigenen Ausbildung kritisch diskutiert. Nach Einsch&#228;tzung der Studierenden aus der standardisierten Lehrevaluation wird der Kontakt zu den anderen Professionen als wertvoll erfahren. Ebenso wurde angegeben, dass der Wissenserwerb und interprofessionelle Austausch sowie die eigene professionelle Sicherheit von Bedeutung waren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ausblick:</Mark1> Ziel der Referent&#42;innen ist es, nicht nur die konkrete Gestaltung der IPC-Woche darzulegen, sondern insbesondere die dahinterstehenden didaktischen Konzeptionen n&#228;her zu beleuchten. Das beinhaltet sowohl die Vor- und Nachbereitung, u. a. mit SP, die Erstellung der Fallszenarien, als auch die organisatorische Durchf&#252;hrung der Simulationswoche an sich. Zum didaktischen Konzept geh&#246;ren neben den Kompetenzzielen auch Aspekte der gesch&#252;tzten Lernumgebung f&#252;r Studierende und SP, der Raum f&#252;r eine weite interprofessionelle Interaktion sowie die Reflexion hinsichtlich des Praxistransfers im Allgemeinen. Diskutiert werden soll die Frage, ob Instrumente wie die &#8222;Interprofessional Socialization and Valuing Scale&#8220; (ISVS-21-D) zuk&#252;nftig als Evaluationsinstrument angewandt werden kann und sollte. Die Aufnahme einer solchen Befragung in das GCG-Studierendenpanel ist in Planung.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>World Health Organisation</RefAuthor>
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        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefBookTitle>Framework for Action on Interprofessional Education &#38; Collaborative Practice</RefBookTitle>
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        <RefTotal>World Health Organisation. Framework for Action on Interprofessional Education &#38; Collaborative Practice. Geneva: WHO; 2010.</RefTotal>
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        <RefAuthor>K&#228;lble K</RefAuthor>
        <RefTitle>Interdisziplin&#228;re Kooperation und verwandte Begriffe</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>Interdisziplin&#228;re Kooperation im Gesundheitswesen. Eine Herausforderung f&#252;r die Ausbildung in der Medizin, der Sozialen Arbeit und der Pflege.</RefBookTitle>
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        <RefTotal>K&#228;lble K. Interdisziplin&#228;re Kooperation und verwandte Begriffe. In: Kaba-Sch&#246;nstein L, K&#228;lble, editors. Interdisziplin&#228;re Kooperation im Gesundheitswesen. Eine Herausforderung f&#252;r die Ausbildung in der Medizin, der Sozialen Arbeit und der Pflege. Frankfurt am Main: Mabuse; 2004. p.39-42.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Herzig T</RefAuthor>
        <RefTitle>Das Skills Lab als kompetenzorientiertes Lehr-&#47;Lernarrangement: eine theoretische Verortung simulationsbasierten Lernens</RefTitle>
        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefBookTitle>Simulationsbasiertes Lehren und Lernen in der Pflegebildung. Kompetenzen, Spezialgebiete und Strukturen</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Herzig T. Das Skills Lab als kompetenzorientiertes Lehr-&#47;Lernarrangement: eine theoretische Verortung simulationsbasierten Lernens. In: Forbrig T, Gr&#228;ske J, editors. Simulationsbasiertes Lehren und Lernen in der Pflegebildung. Kompetenzen, Spezialgebiete und Strukturen. Heidelberg: medhochzwei; 2023. p.7-21.</RefTotal>
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