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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Praxisbericht Visitentraining 1</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Vortr&#228;ge 3 &#8211; Innovation &#38; Simulation 2.0</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> &#196;rzt&#42;innen treffen im Berufsalltag nicht nur auf unterschiedliche Krankheitsbilder, sondern auch auf Menschen mit individuellen sprachlich-kulturellen Hintergr&#252;nden. Eine optimale Patient&#42;innenversorgung kann u.a. nur gew&#228;hrleistet werden, wenn medizinisches Personal professionell mit etwaigen kommunikativen Herausforderungen (z.B. Sprachbarrieren oder Schwerh&#246;rigkeit) umgehen kann <TextLink reference="1"></TextLink>. Das Studienhospital der Universit&#228;t M&#252;nster bietet Studierenden die M&#246;glichkeit, sich in einer gesch&#252;tzten Lernatmosph&#228;re ad&#228;quat auf diese beruflichen Anforderungen vorzubereiten, indem sie in der Lehrveranstaltung &#8222;Visitentraining 1&#8220; mit Simulationspatient&#42;innen (SP) neben Anamnesegespr&#228;chen und k&#246;rperlichen Untersuchungen auch den Umgang mit kommunikativen Herausforderungen trainieren. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Projektbeschreibung:</Mark1> &#8222;Visitentraining 1&#8220; ist eine zweit&#228;gige curriculare Lehrveranstaltung im Rahmen des Medical Skills Lab f&#252;r das gesamte 1. klinische Semester. Im Wintersemester 24&#47;25 haben 144 Studierende teilgenommen. Die Lernziele bestehen darin, dass die Studierenden eine umfassende Anamnese und k&#246;rperliche Untersuchung mit besonderer Beachtung der aktuellen Beschwerdesymptomatik demonstrieren sowie professionell mit kommunikativen Herausforderungen (u.a. Schwerh&#246;rigkeit, leichte Demenz oder Dialekte) umgehen. Im Wintersemester 24&#47;25 wurde au&#223;erdem erstmalig das Thema &#8222;Sprachbarriere&#8220; pilotiert, indem SP mit unterschiedlichen Erstsprachen (Arabisch, Koreanisch, Schwedisch, Tschechisch, Vietnamesisch) in Begleitung von professionellen Dolmetscher&#42;innen eingesetzt wurden. Insgesamt fanden 144 Simulationen statt, 36 davon mit Sprachbarriere und Dolmetscher&#42;innen-Beteiligung. Jede&#42;r Studierende hat eine Simulation mit Sprachbarriere gesehen oder selbst durchgef&#252;hrt. Vorbereitend wurden alle Beteiligten (Tutor&#42;innen, SP, Dolmetscher&#42;innen und Studierende) in Pr&#228;senz bzw. &#252;ber eLearning zum simulationsbasierten Training und der professionellen Zusammenarbeit mit Dolmetschenden geschult. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Reflexion:</Mark1> Die Lehrveranstaltung stie&#223; bei allen Beteiligten auf positive Resonanz, insbesondere betont wurde der realit&#228;tsnahe Praxisbezug. Gleichzeitig vermied die intensive Vorbereitung eine &#220;berforderung der Studierenden. Als wertvoll erwies sich die Entscheidung, das Feedback der SP und der Dolmetschenden auf Deutsch durchzuf&#252;hren, da die konstruktive Kritik direkt an die Studierenden &#252;bermittelt und von diesen unmittelbar aufgenommen werden konnte. Zudem unterst&#252;tzte der Sprachwechsel die Distanz zwischen den dargestellten Patient&#42;innen und den SP. Eine Herausforderung f&#252;r die SP bestand darin, dass sie als bilinguale Personen die Redebeitr&#228;ge der Studierenden verstehen konnten, allerdings simulieren mussten, auf die Dolmetscher&#42;innen angewiesen zu sein. Durch die Schulung und den bewussten Umgang damit konnte diese Aufgabe von allen SP gut gemeistert werden. Die reflektierte Auswahl der Sprachen und der Verzicht auf h&#228;ufige Sprachen (z.B. Franz&#246;sisch, Englisch) konnte verhindern, dass Studierende Kompetenzen in diesen Sprachen aufweisen und somit das Lernziel eines professionellen Umgangs mit Dolmetschenden verfehlen. Der finanzielle und organisatorische Mehraufwand durch die Besch&#228;ftigung professioneller Dolmetschenden sowie die zus&#228;tzliche Schulung aller Beteiligten war lohnend, da eine professionelle und wertsch&#228;tzende Arbeitsatmosph&#228;re und eine qualitativ hochwertige interprofessionelle Zusammenarbeit erm&#246;glicht wurde. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ausblick:</Mark1> Die positiven R&#252;ckmeldungen und die Relevanz f&#252;r die Patient&#42;innensicherheit <TextLink reference="2"></TextLink> motivieren zur Fortf&#252;hrung und Weiterentwicklung der Lehrveranstaltung. Die gezielte Auswahl von Sprachen und Kulturen soll beibehalten und die Zusammenarbeit mit Profi-Dolmetschenden verstetigt werden, um das hohe Niveau der Ausbildung zu gew&#228;hrleisten. Dar&#252;ber hinaus ist eine wissenschaftliche Auswertung der Lehrveranstaltung geplant.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefBookTitle>Medical Interpreting and Cross-cultural Communication</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Angelelli C. Medical Interpreting and Cross-cultural Communication. Cambridge: University Press; 2009.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Flores G</RefAuthor>
        <RefTitle>The Impact of Medical Interpreter Services on the Quality of Health Care: A Systematic Review</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>Med Care Res Rev</RefJournal>
        <RefPage>255-299</RefPage>
        <RefTotal>Flores G. The Impact of Medical Interpreter Services on the Quality of Health Care: A Systematic Review. Med Care Res Rev. 2005;62(3):255-299. DOI: 10.1177&#47;1077558705275416</RefTotal>
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