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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls109</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Nutzer&#42;innen-Analyse des SkillsLabs der Medizinischen Hochschule Brandenburg &#8211; Vergleich der curricularen und extracurricularen Lehrveranstaltungen zum subjektiven Kompetenzerwerb</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Brandenburg &#8211; Theodor Fontane (MHB), Skills Lab, Brandenburg, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>nora.schiller&#64;mhb-fontane.de</Email>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Brandenburg &#8211; Theodor Fontane (MHB), Zentrum f&#252;r Studiengangsentwicklung, Aus- und Weiterbildungsforschung (ZSAW-BB), Brandenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Brandenburg &#8211; Theodor Fontane (MHB), Zentrum f&#252;r Studiengangsentwicklung, Aus- und Weiterbildungsforschung (ZSAW-BB), Brandenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Jannis</Firstname>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Vortr&#228;ge 2 &#8211; Train the Trainer &#8211; Didaktik f&#252;r Tutor&#42;innen</MeetingSession>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>25isls10</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Reform der &#196;rztlichen Approbationsordnung (&#196;ApprO) besch&#228;ftigt seit Jahren die medizinischen Fakult&#228;ten, ohne dass bisher ein abschlie&#223;endes Ergebnis erzielt wurde. Dennoch werden zentrale Reformanliegen, wie die st&#228;rkere Praxisorientierung und die engere Verkn&#252;pfung von klinischen und theoretischen Inhalten, bereits in vielen Modellstudieng&#228;ngen umgesetzt <TextLink reference="1"></TextLink>. Im Brandenburgischen Modellstudiengang Medizin (BMM) wird zum Erwerb praktischer Fertigkeiten ab dem ersten Semester das Lehrformat &#220;bung, Diagnostik, Therapie (&#220;DT) angeboten. Zus&#228;tzlich bietet das SkillsLab ein extracurriculares Peer-Teaching-Programm in Form von studentisch geleiteten Tutorien an. Die praktischen Fertigkeiten der Studierenden werden am Ende eines jeden Semesters durch eine OSCE-Pr&#252;fung &#252;berpr&#252;ft <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ziel&#47;Fragestellung:</Mark1> Die Nutzer&#42;innen-Analyse untersucht die Zufriedenheit der Studierenden mit den praktischen Lehrformaten sowie deren wahrgenommenen Kompetenzerwerb im Hinblick auf die Pr&#252;fungsvorbereitung. Zudem werden aus studentischer Perspektive St&#228;rken und Verbesserungspotentiale des SkillsLabs an der MHB erfasst. Daf&#252;r werden die folgenden Forschungsfragen gestellt: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Wie bewerten die Studierenden die Relevanz der praktischen Lehrformate in Bezug auf die Pr&#252;fungsvorbereitung&#63;</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Wie erleben die Studierenden die Angebote des SkillsLabs&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Um die Forschungsfragen zu beantworten, wird eine Mixed-Methods-Studie durchgef&#252;hrt. Adressaten der Studie sind alle zum Zeitpunkt der Erhebung an der MHB immatrikulierten Studierenden der Semester 1-10. Der hierf&#252;r konzipierte Online-Fragebogen wird den Studierenden als Link&#47;QR-Code per E-Mail zugeschickt. Die Auswertung der quantitativen Daten erfolgt mittels deskriptiver Statistik, f&#252;r die offenen Fragen wird eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Von 561 immatrikulierten Humanmedizin-Studierenden der Semester 1-10 haben 242 Personen (43,1&#37;) die Befragung abgeschlossen. Insgesamt zeigte sich ein heterogenes Nutzungsverhalten der SkillsLab-Angebote im Studienverlauf. Die kumulierte Zufriedenheit (zufrieden, sehr zufrieden) der Studierenden hinsichtlich der Vorbereitung auf die OSCE-Pr&#252;fung betr&#228;gt f&#252;r das Lehrformat &#220;DT 51,65&#37; (n&#61;125) und f&#252;r die SkillsLab-Tutorien 84,71&#37; (n&#61;205). Hinsichtlich der Pr&#252;fungsvorbereitung empfinden 54,55&#37; (n&#61;132) das SkillsLab-Tutorium als besseres Unterrichtsformat, 36,36&#37; (n&#61;88) empfinden es gleichwertig mit dem &#220;DT. Die Begr&#252;ndungen der Studierenden gliedern sich in die Themenkomplexe &#8222;Praxisn&#228;he&#8220;, &#8222;Struktur&#8220;, &#8222;nicht-hierarchische Lernatmosph&#228;re&#8220; &#8222;Pr&#252;fungserfahrung&#8220;, &#8222;Wiederholung&#8220;. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Relevanz:</Mark1> Trotz bisherigem Ausbleiben der Reform der &#196;ApprO ist eine Steigerung der Relevanz von SkillsLabs zu erwarten. F&#252;r eine angemessene Ressourcen- und Bedarfsplanung von extracurricularen Angeboten zur individuellen Kompetenzentwicklung der Studierenden wird eine aussagekr&#228;ftige Nutzer&#42;innen-Analyse ben&#246;tigt. Ziel ist die perspektivische Vermeidung von &#220;ber- oder Unterkapazit&#228;ten im Training praktischer Fertigkeiten sowie eine Veranstaltungsplanung entsprechend der Bed&#252;rfnisse bzw. Vorerfahrungen der Studierenden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Empfehlungen&#47;Schlussfolgerungen:</Mark1> Die Auswertung der Daten zeigt, dass sich neben einer Vielzahl positiver Assoziationen, einzelne Bereiche hervorheben, die Verbesserungspotentiale in der Strukturierung des Curriculums bieten. Die festgestellte Heterogenit&#228;t k&#246;nnte sich durch die Struktur des Curriculums, die individuellen Vorerfahrungen und die angebotenen Tutorien erkl&#228;ren. Die Ergebnisse dieser Befragung bilden die Grundlage f&#252;r notwendige Ver&#228;nderungen in der Tutorienplanung innerhalb des SkillsLabs, zeigen aber auch den Bedarf an der Erfassung weitergehender Daten. Zur weiteren Optimierung sollten daher die Bed&#252;rfnisse und Erwartungen der Studierenden st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden, um das Lehrangebot passgenauer zu gestalten.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Kuhlmey A</RefAuthor>
        <RefTitle>Modellstudieng&#228;nge in der Medizin: Lehrinnovationen am Beispiel der Studieng&#228;nge in Hamburg und Berlin</RefTitle>
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        <RefJournal>Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz</RefJournal>
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        <RefTotal>Guse AH, Kuhlmey A. Modellstudieng&#228;nge in der Medizin: Lehrinnovationen am Beispiel der Studieng&#228;nge in Hamburg und Berlin &#91;Model study programs in medicine : Innovations in medical education in Hamburg and Berlin&#93;. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2018;61(2):132-140. DOI: 10.1007&#47;s00103-017-2678-7</RefTotal>
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        <RefTitle>The Brandenburg reformed medical curriculum: study locally, work locally</RefTitle>
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        <RefTotal>Winkelmann A, Schendzielorz J, Maske D, Arends P, Bohne C, H&#246;lzer H, Harre K, N&#252;bel J, Otto B, Oess S. The Brandenburg reformed medical curriculum: study locally, work locally. GMS J Med Educ. 2019;36(5):Doc49. DOI: 10.3205&#47;zma001257</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma001257</RefLink>
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