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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25sag353</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Telemedizinisches Screening zur Absicherung der augen&#228;rztlichen Versorgung im l&#228;ndlichen Raum &#8211; erste Ergebnisse des Pilotprojekts Z&#246;rbig</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>S&#228;chsische Augen&#228;rztliche Gesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung 2025 der S&#228;chsischen Augen&#228;rztlichen Gesellschaft</MeetingName>
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        <MeetingSession>Varia</MeetingSession>
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          <DateTo>20251129</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Der Facharztmangel in der Augenheilkunde erreicht in verschiedenen Regionen Mitteldeutschlands kritische Ausma&#223;e, besonders im l&#228;ndlichen Raum. In Sachsen-Anhalt sind aktuell 8,5 Augenarztsitze unbesetzt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer alternden Gesellschaft wird sich diese Situation weiter versch&#228;rfen. Das Pilotprojekt Z&#246;rbig evaluiert den Einsatz eines KI-gest&#252;tzten telemedizinischen Screening-Systems (EyeLib, Mikajaki) zur Fr&#252;herkennung von Augenkrankheiten bei Neupatienten ohne bestehende augen&#228;rztliche Anbindung als Erg&#228;nzung zu bestehenden Versorgungsmodellen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> In der Zweigpraxis Z&#246;rbig des Instituts f&#252;r Augenheilkunde Halle wird an Tagen ohne fach&#228;rztliche Besetzung ein strukturiertes telemedizinisches Screening durchgef&#252;hrt. Einschlusskriterien sind subjektive Sehverschlechterung und fehlende augen&#228;rztliche Anbindung. Das Screening umfasst Anamnese, Visustest und automatisierte Messungen mit dem EyeLib-System einschlie&#223;lich objektiver Refraktion, Pachymetrie, Hornhauttopographie, ber&#252;hrungsloser Tonometrie, OCT (anterior&#47;posterior) und Fundus-Fotographie zur Detektion von Glaukom, diabetischer Retinopathie, altersbedingter Makuladegeneration und weiteren Pathologien sowie einen standardisierten Fragebogen zur Studienevaluation. KI-basierte Algorithmen erstellen umfassende Vordiagnosen, die von Augen&#228;rzten der Hauptpraxis zeitversetzt validiert und triagiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Die Pilotstudie l&#228;uft seit Mai 2025. Erste Daten werden pr&#228;sentiert zu Anzahl der gescreenten Personen, H&#228;ufigkeit behandlungsbed&#252;rftiger Befunde mit Einbestellung in die regul&#228;re Sprechstunde, Art der detektierten Pathologien sowie Patientenakzeptanz und -zufriedenheit basierend auf dem standardisierten Fragebogen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Das telemedizinische Screening k&#246;nnte eine wichtige Erg&#228;nzung zur traditionellen Versorgung darstellen. Es kann helfen, Versorgungsl&#252;cken zu schlie&#223;en, die entstehen, wenn Praxissitze beim &#220;bergang der Kollegen in den Ruhestand nicht nachbesetzt werden k&#246;nnen. Das Pilotprojekt evaluiert die Integration des EyeLib-Systems in eine periphere Praxis mit angeschlossener Versorgung durch die Hauptpraxis. &#196;hnliche strukturelle Herausforderungen bestehen in verschiedenen Regionen Mitteldeutschlands. Die Entwicklung flexibler telemedizinischer Systeme mit entsprechenden Abrechnungsm&#246;glichkeiten k&#246;nnte eine wichtige S&#228;ule zuk&#252;nftiger Versorgungsmodelle werden. Entscheidend ist die gemeinsame Entwicklung funktionierender Systeme sowie die koordinierte Zusammenarbeit mit Politik und Kostentr&#228;gern, um deutschlandweit die Rahmenbedingungen f&#252;r moderne und flexible Versorgungsstrukturen zu schaffen.</Pgraph></TextBlock>
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