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      <Title language="de">Katarakt-OP nach refraktiver Laserchirurgie &#8211; worauf ist zu achten&#63;</Title>
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      <DatePublished>20251218</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>S&#228;chsische Augen&#228;rztliche Gesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung 2025 der S&#228;chsischen Augen&#228;rztlichen Gesellschaft</MeetingName>
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        <MeetingSession>Linse&#47;Refraktiv</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251128</DateFrom>
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    <ArticleNo>25sag22</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> In den letzten 30 Jahren entwickelte sich die refraktive Chirurgie- als Teilgebiet der Augenheilkunde- zu einem hochspezialisierten Bereich. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2023 &#252;ber 25.000 Lasereingriffe an der Hornhaut durchgef&#252;hrt. Zur gleichen Zeit werden, basierend auf Hochrechnungen von Umfragen ophthalmologischer Gesellschaften, 800.000&#8211;1.250.000 Kataraktoperationen in Deutschland durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Eine wachsende Zahl von Patienten mit vorheriger refraktiver Chirurgie stellt sich nun zu einer Kataraktoperation vor. Chirurgen stehen vor einer Reihe einzigartiger Herausforderungen in dieser Patientenpopulation, die in der Regel hoch motiviert ist, eine funktionelle unkorrigierte Sehsch&#228;rfe postoperativ zu erhalten oder wiederzuerlangen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> In diesem Referat wird der pr&#228;operative Evaluationsprozess vor Katarakt-Operation bei Patienten mit refraktiv-chirurgischer Historie vorgestellt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der pr&#228;operativen cornealen Diagnostik und der Berechnung und Auswahl der Hinterkammerlinse. Dies wird anhand der aktuellen Studienlage und aufgrund der eigenen &#228;rztlichen Erfahrung dargelegt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Analyse der cornealen Daten sind ein kritischer und auch manchmal herausfordernder Teil bei der Planung einer Kataraktoperation, insbesondere nach einer Augenlaseroperation. Zu den prim&#228;ren Herausforderungen geh&#246;ren die Erkennung der spezifischen Art der vorangegangenen Operation, die Verwendung geeigneter Formeln zur Berechnung der Intraokularlinsenleistung (IOL), die Erkennung von Hornhautbildgebungsmustern, die mit einer torischen und&#47;oder presbyopiekorrigierenden Linsenimplantation kompatibel bzw. nicht kompatibel sind. </Pgraph><Pgraph>Die Fortschritte bei IOL-Berechnungsformeln, Hornhautbildgebung und IOL-Optionen sind gro&#223; und erm&#246;glichen vorhersagbare postoperative refraktive Ergebnisse. Dennoch sind die Ergebnisse in der Genauigkeit und Vorhersagbarkeit nach wie vor etwas schlechter als bei Augen, die sich einer Kataraktoperation unterziehen, ohne dass in der Vergangenheit refraktive Hornhautchirurgie durchgef&#252;hrt wurde. Daher ist auch die pr&#228;operative Beurteilung von Patienten, die f&#252;r postoperative refraktive chirurgische Verbesserungen in Frage kommen und welche nicht, von gro&#223;er Bedeutung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Augen&#228;rzte werden zunehmend mit Herausforderungen konfrontiert, die mit der chirurgischen Behandlung von Katarakt bei Patienten mit vorheriger cornealer refraktiver Chirurgie verbunden sind. Eine sorgf&#228;ltige pr&#228;operative Beurteilung der Hornhautoberfl&#228;che, geeigneter Einsatz von IOL-Leistungsberechnungsformeln und Strategien zur Korrektur der Presbyopie sind entscheidend, um gute klinische und refraktive Ergebnisse sowie Patientenzufriedenheit zu erzielen. Das Referat vermittelt Strategien und &#220;berlegungen zur Optimierung des chirurgischen Ergebnisses, so dass der Augenarzt individuell das passende Match Patient-Linse finden kann.</Pgraph></TextBlock>
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