<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25sag15</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25sag15</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25sag151</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Sekund&#228;re CNV bei Idiopathischer Intrakranieller Hypertension</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Berthel</Lastname>
          <LastnameHeading>Berthel</LastnameHeading>
          <Firstname>Christopher</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Chemnitz</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Furashova</Lastname>
          <LastnameHeading>Furashova</LastnameHeading>
          <Firstname>O.</Firstname>
          <Initials>O</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Chemnitz</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251218</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0638</MeetingId>
        <MeetingSequence>15</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>S&#228;chsische Augen&#228;rztliche Gesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung 2025 der S&#228;chsischen Augen&#228;rztlichen Gesellschaft</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Netzhaut 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20251128</DateFrom>
          <DateTo>20251129</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25sag15</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Eine 39-j&#228;hrige, stillende Patientin wurde konsiliarisch durch die neurologische Klinik zur Befundaufnahme und Mitbeurteilung der Papille sowie der Retina in unserer augen&#228;rztlichen Ambulanz vorgestellt. Die initiale Vorstellung erfolgte in der zentralen Notfallambulanz auf Empfehlung des niedergelassenen Augenarztes aufgrund einer beidseitigen Papillenschwellung (R&#62;L).<LineBreak></LineBreak>Ophthalmologisch zeigte sich bis auf eine beidseitige Papillenschwellung R&#62;L ein reizfreier und unauff&#228;lliger Befund. W&#228;hrend des station&#228;ren Aufenthalts in der Neurologie wurde durch umfassende neurologische und bildmorphologische Diagnostik ein Pseudotumor cerebri diagnostiziert. Da die Patientin unter Lumbalpunktionen eine deutliche Symptomregredienz angab, indizierten die Kolleg:innen regelm&#228;&#223;ige Lumbalpunktionen mit begleitenden bildmorphologischen und ophthalmologischen Verlaufskontrollen.<LineBreak></LineBreak>Im folgenden station&#228;ren Aufenthalt zur zweiten Lumbalpunktion stellte sich die Patientin erneut konsiliarisch in unserer ophthalmologischen Ambulanz vor. Bei dieser Kontrolle imponierte funduskopisch eine unscharf begrenzte und prominente Papille (R&#62;L) sowie eine nach inferior verlaufende subretinale Makulablutung am rechten Auge. Zur Dislokation der Blutung wurde zun&#228;chst eine intravitreale Injektion von rt-PA und SF6-Gas durchgef&#252;hrt.<LineBreak></LineBreak>Nach eingehender Literaturrecherche und ausf&#252;hrlicher ophthalmologischer Diagnostik konnte eine sekund&#228;re choroidale Neovaskularisation (CNV) im Rahmen des Pseudotumor cerebri festgestellt werden. Daraufhin wurde eine intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) mit Ranibizumab indiziert. Aufgrund der fehlenden Zulassung dieses Medikaments f&#252;r stillende Patientinnen wurde die Therapie jedoch erst nach M&#246;glichkeit eines Stillpausenkonzepts initiiert. Unter der Therapie zeigten sich im Verlauf ein deutlicher Anstieg des subjektiven Visus sowie eine deutliche Befundverbesserung.</Pgraph><Pgraph>Dieser Fall stellt eine &#228;u&#223;erst seltene ophthalmologische Komplikation des Pseudotumor cerebri dar, die bislang nur in wenigen internationalen Fallberichten beschrieben wurde. Er verdeutlicht zudem die Relevanz interdisziplin&#228;rer Zusammenarbeit. Zahlreiche diagnostische ophthalmologische und neurologische Bildgebungen (MRT, OCT, OCTA, Fundusfotografien) liegen vor und k&#246;nnen zur Falldiskussion herangezogen werden.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>