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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Sicht unter Druck</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>98.Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Consilium diagnosticum</MeetingSession>
        <MeetingCity>Darmstadt</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25rma21</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die idiopathische intrakranielle Hypertonie (IIH) ist eine Erkrankung unbekannter Ursache, die durch einen chronisch erh&#246;hten Hirndruck gekennzeichnet ist. Die wichtigste neurologische Manifestation ist eine beidseitige Papillenschwellung (selten einseitig). Symptome umfassen Kopfschmerzen (84&#37;), &#220;belkeit&#47; Erbrechen, fluktuierende Sehst&#246;rungen (68&#37;), pulssynchroner Tinnitus (52&#37;), horizontale Diplopie (18&#37;). Das Auftreten (sub-)akuter Symptome sollte dabei als klinischer Notfall betrachtet werden, bis eine kranielle Bildgebung das Vorhandensein einer intrakraniellen Masse ausschlie&#223;t. Sobald dies erfolgt ist, wird eine Lumbalpunktion (LP) durchgef&#252;hrt, um einen erh&#246;hten &#214;ffnungsdruck zu best&#228;tigen und den Liquor zu untersuchen. Therapieoptionen beinhalten im Akutfall die rasche Senkung des Liquordrucks sowie langfristig eine konsequente Gewichtsreduktion, eine medikament&#246;se Therapie (z.B. Azetazolamid oder Furosemid) oder in schweren F&#228;llen eine chirurgische Intervention mittels Shunts, Stenteinlage oder Fenestration der Sehnervenscheide. Unbehandelt kann ein chronisches Papillen&#246;dem zu einer sekund&#228;ren progressiven Optikusatrophie, einem Gesichtsfeldausfall und schlie&#223;lich zur Erblindung f&#252;hren. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Fallbeschreibung:</Mark1> Ein 81-j&#228;hriger Patient stellte sich in unserer Klinik mit einer seit 8 Tagen bestehenden, fluktuierenden Sehverschlechterung vor. Weitere Beschwerden, die &#252;ber das Sehen hinausgehen, wurden vom Patienten verneint. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Befund:</Mark1> Der bestkorrigierte Visus (BCVA) zeigte sich beidseits reduziert (RA 0,8 LA 0,5). In der Funduskopie sowie in der Bildgebung (OCT) konnte eine deutliche Papillenschwellung festgestellt werden. In der darauf durchgef&#252;hrten kraniellen Bildgebung konnten Anzeichen eines gesteigerten intrakraniellen Drucks festgestellt werden, sodass die neurologische Vorstellung erfolgte. Im Verlauf wurde eine Lumbalpunktion durchgef&#252;hrt, in der ein erh&#246;hter Hirndruck festgestellt und erfolgreich abgelassen wurde. Die Papillenschwellung zeigte sich darauf nahezu vollst&#228;ndig r&#252;ckl&#228;ufig. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Nach erfolgter Liquorpunktion konnte das allgemeine Wohlbefinden und auch die subjektiven Sehbeschwerden des Patienten wieder verbessert werden. Eine weitere Intervention zur Senkung des Hirndrucks war nicht mehr n&#246;tig. Im weiteren Verlauf konnten wir schlie&#223;lich auch die Katarakt-Operation f&#252;r den Patienten planen.</Pgraph></TextBlock>
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