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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Progressive konzentrische Gesichtsfeldausf&#228;lle bei 45-j&#228;hriger Patientin aus Vietnam</Title>
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      <DatePublished>20251202</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>98.Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Consilium diagnosticum</MeetingSession>
        <MeetingCity>Darmstadt</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25rma19</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Retinitis pigmentosa ist eine seltene erbliche Netzhautdegeneration, die sich meist durch progrediente, konzentrische Gesichtsfeldausf&#228;lle sowie Nachtblindheit darstellt. In den meisten F&#228;llen treten in der Netzhautperipherie charakteristische Knochenk&#246;rperchen auf, liegen diese nicht vor spricht man von einer Retinitis pigmentosa sine pigmento.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Es stellte sich eine 45-j&#228;hrige vietnamesische Patientin vor, die sich aufgrund eines seit f&#252;nf Jahren zunehmenden, progressiven konzentrischen Gesichtsfeldverlusts sowie Nachtblindheit eine Mitbeurteilung in unserer Ambulanz w&#252;nschte. Die Patientin wird im Alltag von Angeh&#246;rigen gef&#252;hrt und weist keine bekannten Vorerkrankungen, sowie keine Verletzungen oder operativen Eingriffe an den Augen auf. In ihrer Familie sind keine weiteren Personen betroffen, Konsanguinit&#228;t ist sicher auszuschlie&#223;en.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Klinisch zeigte sich eine bestkorrigierte Sehsch&#228;rfe von RA 0,3 logMAR und LA 0,1 logMAR, wobei im Nahbereich eine reduzierte Sehleistung von 0,4 logMAR mit einer Korrekturaddition von &#43;1,5 sph vorlag. Die intraokul&#228;re Druckmessung ergab beidseitig 16 mmHg. Der vordere Augenabschnitt zeigte keine pathologischen Befunde, in der Fundusspiegelung und -fotografie zeigten sich keine Knochenb&#228;lkchen. In der Fundusautofluoreszenz-Aufnahme zeigte sich peripher ein gro&#223;fl&#228;chiges Fehlen der Autofluoreszenz mit verst&#228;rkter ringf&#246;rmiger perizentraler Autofluoreszenz. Die OCT-Bildgebung zeigte eine nahezu vollst&#228;ndige Aufhebung der &#228;u&#223;eren Netzhautschichten parafoveal, w&#228;hrend nur die Fovea intakt blieb. Die Perimetrie ergab eine Einschr&#228;nkung des Gesichtsfeldes auf die zentralen 10&#176;, was mit der subjektiven Symptomatik &#252;bereinstimmt. Das ERG zeigte sowohl die photopische als auch skotopische Reaktion erloschen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Befunde spiegeln deutlich den peripheren Verlust der photorezeptiven Zellen wider. Insgesamt deuten die klinischen und bildgebenden Befunde auf die Diagnose der Retinitis Pigmentosa sine pigmento hin. Dieser Fall demonstriert die Bedeutung der multimodalen Bildgebung und funktionellen Tests bei der Diagnosestellung seltener Retinopathien.</Pgraph></TextBlock>
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