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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Bag-in-the-Lens IOL-Implantationstechnik: Behandlung kindlicher Linsenerkrankungen</Title>
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      <DatePublished>20251202</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>98.Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Lens und Cornea</MeetingSession>
        <MeetingCity>Darmstadt</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25rma17</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Ziel dieser Arbeit ist es, die Bag-in-the-Lens(BIL)-Implantationstechnik bei kindlichen Linsenerkrankungen darzustellen, mit Schwerpunkt auf Refraktionsgenauigkeit, intra- und postoperativen Komplikationen sowie erweiterten Einsatzm&#246;glichkeiten wie Ectopia lentis, sekund&#228;re IOL-Implantation bei Aphakie und IOL-Austausch.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1></Pgraph><Pgraph>Es erfolgte eine retrospektive Auswertung p&#228;diatrischer Kataraktoperationen, bei denen eine BIL-Intraokularlinse implantiert wurde. Die Patient:innen wurden in altersabh&#228;ngige Gruppen eingeteilt. Die IOL-Berechnung erfolgte mithilfe der SRK&#47;T-Formel. Der Refraktionsvorhersagefehler (Prediction Error, PE) wurde als Differenz zwischen geplanter Zielrefraktion und postoperativ erreichter Refraktion definiert. Zus&#228;tzlich wurden intra- und fr&#252;he postoperative Komplikationen, wie Kapselver&#228;nderungen, vitreale Ereignisse, retrolentale Tr&#252;bungen der optischen Achse und Augeninnendruckver&#228;nderungen, analysiert. Dar&#252;ber hinaus wird die Anwendung der BIL-Technik bei Ectopia lentis und beim sekund&#228;ren IOL-Austausch beschrieben, einschlie&#223;lich modifizierter Fixationsstrategien zur Sicherung der Zentrierung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Refraktionsgenauigkeit zeigte eine altersabh&#228;ngige Verbesserung, wobei j&#252;ngere Kinder gr&#246;&#223;ere PE-Werte aufwiesen. K&#252;rzere Axiall&#228;ngen und steilere Hornh&#228;ute waren mit h&#246;heren Abweichungen verbunden. Die Rate intra- und fr&#252;her postoperativer Komplikationen lag insgesamt niedrig, insbesondere hinsichtlich retrolentaler Tr&#252;bung der optischen Achse und Druckanstieg, und war im Rahmen erfahrener chirurgischer Anwendung beherrschbar. Bei Ectopia lentis konnte durch die Kombination der BIL-Linsenzentrierung mit kapsul&#228;ren St&#252;tzelementen oder skleraler Zusatzfixation eine stabile und langfristige Zentrierung erreicht werden. Diese Methode erm&#246;glicht zudem den Austausch einer bereits implantierten BIL-IOL, wenn eine refraktive Optimierung erforderlich ist. In F&#228;llen von Aphakie mit erhaltener, kreisf&#246;rmiger Kapsulorhexis kann dar&#252;ber hinaus eine sekund&#228;re BIL-IOL-Implantation sicher und stabil durchgef&#252;hrt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Bag-in-the-Lens-Technik stellt ein sicheres und reproduzierbares Verfahren in der Behandlung kindlicher Linsenerkrankungen dar. Sie erm&#246;glicht zuverl&#228;ssige refraktive Ergebnisse, eine gute Kontrolle der visuellen Achse und eine niedrige Komplikationsrate. Dar&#252;ber hinaus kann sie erfolgreich bei komplexen Situationen wie Ectopia lentis, sekund&#228;rer IOL-Implantation bei Aphakie und beim IOL-Austausch eingesetzt werden.</Pgraph></TextBlock>
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