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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Komplexe Lentikelchirurgie jenseits der regul&#228;ren KLEx</Title>
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      <DatePublished>20251202</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>98.Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Lens und Cornea</MeetingSession>
        <MeetingCity>Darmstadt</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25rma15</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Implantation von fremden oder eigenen Gewebe in einer Hornhauttasche kann sowohl f&#252;r refraktive als auch f&#252;r therapeutische Zwecke genutzt werden. Die Idee geht auf J.I. Barraquer zur&#252;ck, der bereits Mitte des letzten Jahrhunderts die sog. &#8222;Keratophakie&#8220; beschrieb. Aufgrund einfacher Techniken dauerte es bis zu den Anf&#228;ngen dieses Jahrhunderts, als T. Seiler die &#8222;Laser intrastromale keratoplasty&#61;LIKE&#8220; entwickelte, indem er die Lentikel entweder mittels Excimerlasers oder eines speziellen Mikrokeratoms fertigte und unter den Flap transplantierte. Die Einf&#252;hrung der SMILE-Methode f&#246;rderte eine nahezu unbegrenzte Menge an frischen konvexen Lentikeln zutage. K. Pradhan war der erste, der ein -10,0 dpt Lentikel in die mittels FS-Lasers erzeugte Hornhauttasche eines aphaken Auges implantierte um die Hyperopie zu reduzieren. Bessere Ergebnisse erzielten mehrere chinesische Arbeitsgruppen mit einer Cap-Dicke von 100 &#181;m. Die erste Transplantation eines torischen Lentikels zur Wiederherstellung eines extremen Astigmatismus nach komplikativer Lasik-OP mit verwechselten Laserdaten publizierte die Marburger Arbeitsgruppe. Xingtao Zhou aus Shanghai berechnete die erste Formel f&#252;r die Berechnung der Lentikelst&#228;rke: (LAC)&#61;1,224 x (LRP) -0,0638. Dabei ist LAC&#61; Refraktive Korrektur und LRP&#61; Lentikelbrechkraft. Der Korrektur hoher Astigmatismus widmete sich die Arbeitsgruppe von J. Hjordtal. In 2019 publizierte Damgaard die erste Ex-vivo-Studie zur autologen Lentikelrotation. Diese Ergebnisse konnte P. Stodulka klinisch umsetzen. Unsere und S. Taneris (M&#252;nster) eigene Erfahrungen bei der Lentikelrotation lie&#223;en einen R&#252;ckschluss auf die konkomitante sph&#228;rische Korrektur von ca. &#43;1,0 dpt zu. Folgerichtig konnte die Marburger Arbeitsgruppe bis dato mehrere hyperop-astigmatische und myop-astigmatische Augen mit einer gleichzeitigen Lentikelrotation und Excimer-Ablation erfolgreich versorgen. Die Technik wird im Video-Beitrag pr&#228;sentiert. </Pgraph><Pgraph>Keratophakie mit KLEx-generierten Lentikeln stellt eine Erweiterung der Laserrefraktiven Palette bei hochkomplexen refraktiven Fehlern dar und ist dar&#252;ber hinaus eine reversible OP-Methode.</Pgraph></TextBlock>
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