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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25rma054</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Pr&#228;diktoren f&#252;r die Notwendigkeit einer Langzeittherapie mit intravitreal applizierten anti-VEGF-Inhibitoren bei Venenastverschluss &#8211; eine explorative retrospektive Analyse im Rahmen des BEST-VISION-Projekts</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251202</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>98.Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Retina</MeetingSession>
        <MeetingCity>Darmstadt</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25rma05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Retinale Venenverschl&#252;sse geh&#246;ren zu den h&#228;ufigsten vaskul&#228;ren Erkrankungen des Auges und stellen eine bedeutende Ursache f&#252;r die Entwicklung eines Makula&#246;dems dar, das wiederum mit einem teils erheblichen Sehverlust einhergehen kann. Die intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) mit Anti-VEGF-Wirkstoffen stellt derzeit die Standardtherapie dar. Da der individuelle Therapiebedarf jedoch stark variiert und sich teils &#252;ber Jahre erstreckt, gewinnen pr&#228;diktive Parameter f&#252;r das funktionelle und morphologische Ansprechen zunehmend an klinischer Relevanz. Ziel dieser Arbeit war es, potenziell pr&#228;diktive Marker zu identifizieren, die Hinweise auf den langfristigen Behandlungsbedarf geben und damit perspektivisch zur Entwicklung neuer Therapiepfade beitragen k&#246;nnen. Im Rahmen einer explorativen retrospektiven Analyse wurden Daten von 55 Patientinnen und Patienten mit Makula&#246;dem bei Venenastverschluss ausgewertet, die &#252;ber einen definierten Zeitraum mit einer intravitrealen operativen Medikamenteneingabe behandelt wurden. Es erfolgte eine systematische Erfassung von Sehsch&#228;rfe (Visus) und zentraler Netzhautdicke (CRT) zu drei Zeitpunkten, sowie eine Gruppierung nach Anzahl der Injektionen. Erg&#228;nzend wurden Fundusaufnahmen einer Subgruppe morphologisch ausgewertet, wobei insbesondere die Venendurchmesser vor und nach arterioven&#246;sen Kreuzungsstellen vermessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass eine geringere CRT zu Beginn sowie ein fr&#252;hzeitiger funktioneller Therapieerfolg nach drei Monaten mit einem niedrigeren Injektionsbedarf assoziiert waren. Diese Parameter erwiesen sich damit als potenziell pr&#228;diktiv. Bez&#252;glich der Fundusaufnahmen konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen festgestellt werden, jedoch zeigte sich eine Tendenz zu isch&#228;mischen Verl&#228;ufen bei Patientinnen und Patienten mit hoher Injektionsanzahl. Diese Beobachtungen deuten auf m&#246;gliche Einflussfaktoren hin, deren weiterf&#252;hrende Analyse f&#252;r k&#252;nftige Forschungsprojekte &#8211; insbesondere im Kontext interventioneller Therapien &#8211; relevant sein k&#246;nnte. Insgesamt unterstreicht die Arbeit die Bedeutung einfacher klinischer Verlaufsparameter und bildgebender Merkmale als Grundlage f&#252;r pr&#228;diktive Modelle im Management retinaler Venenastverschl&#252;sse. Die Ergebnisse liefern erste Anhaltspunkte f&#252;r die Selektion von Patientinnen und Patienten nach Therapiebedarf und k&#246;nnen somit eine Grundlage f&#252;r weiterf&#252;hrende, prospektive Studien darstellen, mit dem Ziel einer langfristigen Therapieplanung.</Pgraph></TextBlock>
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