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      <Title language="de">Klinodaktylie bei Brachymesophalangie: Auswertung der Epiphyseolyse nach Vickers</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Die Klinodaktylie ist eine angeborene seitliche Abwinklung eines Fingers, meist des Kleinfingermittelglieds (Deltaphalanx) mit radialer Abweichung, h&#228;ufig beidseitig und autosomal-dominant vererbt. Sie kann isoliert oder im Rahmen komplexer Fehlbildungssyndrome auftreten. Ursache ist eine Fehlbildung des Mittelglieds, bei der eine longitudinal-bogenf&#246;rmig verlaufende Epiphyse (&#8222;longitudinal epiphyseal bracket&#8220;) die Gelenkanteile verbindet und eine schr&#228;ge distale Gelenkfl&#228;che sowie die typische Abwinklung hervorruft. Bei einer Fehlstellung von &#62;30&#176; kann es zu einem &#220;ber- bzw. Unterschlagen des Fingers kommen, der das Greifen st&#246;ren kann. </Pgraph><Pgraph><Mark2>Nachdem Jahre lang nur Korrekturosteotomien zur Verf&#252;gung standen, hat Vickers bereits 1985 propagiert, die atypische Wachstumsfuge zu durchtrennen, Fett zu interponieren um eine Aufrichtung zu erm&#246;glichen. Bis 2016 wurde diese Technik wie in der Originalarbeit beschrieben bei uns durchgef&#252;hrt, seit 2016 ohne Fett-Interposition. Wir f&#252;hren die Operation mit 3&#8211;6 Jahren durch- da wir dann ausreichend sicher die atypische Wachstumsfuge identifizieren k&#246;nnen und noch ausreichend Wachstumspotential haben.</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>K&#246;nnen nun auch unsere Langzeitwerte der Vicker&#8217;s Prozedur ohne Fettinterponat eine gute Aufrichtung zeigen&#63;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> In dieser Studie haben wir unsere mit dieser Technik versorgten Patienten mit isolierter Klinodaktylie des Kleinfingers herausgesucht. Eingeschlossen wurden F&#228;lle, bei denen mindestens eine auswertbare R&#246;ntgenkontrolle pr&#228;operativ und ein Jahr postoperativ vorlag. </Pgraph><Pgraph>Insgesamt konnten wir 70 Finger bei 36 Patienten in diese Studie aufnehmen.</Pgraph><Pgraph>Das Durchschnittsalter bei Operation lag bei 5,3 Jahren die Nachuntersuchungszeit bei 3 (1&#8211;11) Jahre.</Pgraph><Pgraph>Patienten mit einer Aufrichtung von weniger al 10&#37; wurden als nonresonder angesehen.</Pgraph><Pgraph>Bei 36 Fingern von 18 Kindern wurde Fett interponiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der Winkel pr&#228;operativ lag im Median bei 35&#176; (22&#176;- 63&#176;). </Pgraph><Pgraph>Postoperativ lag der Winkel im Median bei 19&#176; (2-48&#176;) lediglich 10 Patienten hatten noch einen Wert &#62;30&#176;, 1 Patient &#252;ber 40 Grad. 8 dieser Patienten waren nonresponder.</Pgraph><Pgraph>Die gr&#246;&#223;te Aufrichtung sahen wir bei allen Kindern, unabh&#228;ngig des Alters, innerhalb des ersten Jahres. Die Durchschnittliche Aufrichtung nach 1 Jahr bei 10&#176;.  </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Resektion der atypischen Wachstumsfuge nach Vickers ist eine schnelle und einfache Technik mit der in den meisten F&#228;llen eine ausreichende Korrektur der Klinodaktylie erreicht werden kann.</Pgraph><Pgraph>Im Alter von 3 bis 6 Jahren kommt es zu einer sicheren Aufrichtung, einer fr&#252;here Operation hat keine Vorteile.</Pgraph><Pgraph>Bei ungen&#252;gender Aufrichtung ist eine Korrekturosteotomie zum Wachstumsabschluss m&#246;glich.</Pgraph><Pgraph>Die in der Originalarbeit beschriebenen Fettinterposition hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Aufrichtung.</Pgraph></TextBlock>
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