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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Ausgepr&#228;gte Madelung Deformit&#228;t &#8211; Korrektur durch 3-D geplante Doppelosteotomie &#8211; was ist radiologisch erreichbar&#63;</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Freie Themen 2</MeetingSession>
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    <ArticleNo>25dgh54</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Infolge der Fesselung der Wachstumsfuge auf der ulnaren Seite kommt es zu einem Ausweichen des ellenseitigen Radius zur Beugeseite mitvermehrter radioulnarer Inklination und dorsopalmarer Inklination. Hieraus resultiert eine Luxation des distalen Radioulnar-Gelenkes, da die Elle dorsalseitig stehen bleibt. In sehr ausgepr&#228;gten F&#228;llen betrifft diese Verkr&#252;mmung den Radius verst&#228;rkt auch im Schaftbereich und f&#252;hrt zu einer Deformierung des gesamten Unterarms.  Will man zus&#228;tzliche Ma&#223;nahmen an der Ulna, wie Ulnaverk&#252;rzung, vermeiden ist eine alleinige distale Korrektur nicht ausreichend. Durch eine zus&#228;tzliche Osteotomie im Schaft kann dies korrigiert werden. Ziel unserer Untersuchung war die exakte Analyse der pr&#228;- und postoperativen radiologischen Parameter.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik: </Mark1>Ziel der Korrektur ist die Rezentrierung des Karpus in coronaler und sagittaler Ebene.</Pgraph><Pgraph>Dies wird durch eine distale open wedge Osteotomie des Radius mit Anhebung der vermehrten radioulnaren Inklination und der verst&#228;rkten dorsopalmaren Inklination erreicht, wodurch sich die prominente Stellung der Ulna ausgleicht. Die Verkr&#252;mmung im Schaft wird durch zus&#228;tzliche closing wedge Osteotomie korrigiert. Mit Hilfe der 3D Planung ist eine exakte Planung der gew&#252;nschten Korrektur m&#246;glich. Anhand der Planung erfolgt der Druck der Schablonen mit Bohrl&#246;chern und S&#228;gef&#252;hrung und der Patientenspezifischen Implantate. Da bei der Madelung Deformit&#228;t meist beide Seiten betroffen sind, w&#228;hlten wir als Referenz mit Ber&#252;cksichtigung von Geschlecht, Alter und Gr&#246;&#223;e die Informationen aus einer Datenbank.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Vier Patienten mit einem Nachbeobachtungszeitraum von im Mittel 3,2 Jahren und im Alter von durchschnittlich 18 Jahren wurden anhand von R&#246;ntgenbildern und der CT ausgewertet. In allen F&#228;llen kam es zu einer kn&#246;chernen Heilung der Doppelosteotomie nach durchschnittlich 4&#8211;7 Monaten. Die radioulnare Inklination konnte im Mittel von 54&#176; auf 30&#176; reduziert werden, wodurch sich in allen F&#228;llen eine anatomische Position des Os lunatum einstellte. Die dorsopalmare Inklination wurde von pr&#228;operativ 42&#176; auf 3&#176; korrigiert. Zusammen mit der proximalen Osteotomie konnte hiermit der massiv zur Beugeseite dezentriert Karpus bei allen Pat. zur L&#228;ngsachse des Radius rezentriert werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Mit Hilfe der 3-D Planung und patientenspezifischen Implantate kann die Korrektur von ausgepr&#228;gten Madelung Deformit&#228;ten exakt geplant und durchgef&#252;hrt werden. Die radiologischen Ergebnisse zeigten, dass das Planungsziel erreicht wurde. Zus&#228;tzliche Eingriffe an der Ulna k&#246;nnen so vermieden werden.</Pgraph></TextBlock>
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