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      <Title language="de">Vaskularisierte Femurkondyle als Knochentransplantat bei Scaphoidpseudarthrose</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Frakturen des Kahnbeins sind h&#228;ufige Verletzungen der Handwurzelknochen und betreffen besonders h&#228;ufig junge, aktive Patienten. Trotz fortschrittlicher operativer Behandlungsm&#246;glichkeiten bleibt das Risiko einer Pseudarthrosenbildung hoch. Klassische Behandlungsstrategien beinhalten die Verwendung nicht-vaskularisierter Knochentransplantate aus dem distalen Radius oder dem Beckenkamm. In komplexeren F&#228;llen mit avaskul&#228;rer Knochennekrose oder nach vorangegangenen erfolglosen Operationen sto&#223;en diese Verfahren jedoch oft an ihre Grenzen, mit deutlich reduzierten Heilungsraten. Die Einf&#252;hrung vaskularisierter Knochentransplantate hat die Ergebnisse erheblich verbessert, da sie sowohl osteogene Zellen als auch eine eigene Blutversorgung in das isch&#228;mische Knochenmilieu einbringen. Unter den verschiedenen Spenderregionen hat sich die mediale Femurkondyle als vielversprechende Option etabliert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Patienten, die mit einem vaskularisiertem Knochenspan der medialen Femurkondyle bei Scaphoidpseudarthrose operiert wurden, flie&#223;en in diese Studie mit ein. Neben der Anamnese und der klinischen Untersuchung, kommt besonders bildgebende Diagnostik mittels Arthro-CT oder MRT eine entscheidende Bedeutung zu, um das Ausma&#223; der Scaphoidpseudarthrose und die Durchblutung des proximalen Scaphoidpols diagnostizieren zu k&#246;nnen. Durch die konstante Gef&#228;&#223;anatomie, die geringe Morbidit&#228;t an der Entnahmestelle und der M&#246;glichkeit, sowohl kortikospongi&#246;se als auch osteochondrale Transplantate entsprechend dem Zerst&#246;rungsgrad des Kahnbeins zu entnehmen, eignet sich das Transplantat der medialen Femurkondyle besonders gut als Salvage-Verfahren oder sogar als Prim&#228;rtherapie in fortgeschrittenen F&#228;llen. In der Folge konnten Verbesserungen bei Durchbauungsraten beobachtet werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Frakturen des Kahnbeins sind h&#228;ufige Verletzungen junger, aktiver Menschen. Pseudarthroseraten k&#246;nnen bei avaskul&#228;ren Knochentransplantaten h&#228;ufiger beobachtet werden, wohingegen vaskularisierte Knochentransplantate der medialen Femurkondyle eine gute Knochenheilungsrate und eine signifikante Verbesserung von Schmerzen und Funktionsscores aufweisen. Die Morbidit&#228;t an der Entnahmestelle ist minimal, und postoperative Komplikationen sind beherrschbar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Das vaskularisierte Transplantat aus der medialen Femurkondyle stellt eine effektive Behandlungsoption f&#252;r komplexe Skaphoidpseudarthrosen dar &#8211; insbesondere bei avaskul&#228;rer Nekrose oder nach vorangegangenen erfolglosen Eingriffen. W&#228;hrend die Durchbauungsraten den herk&#246;mmlichen Verfahren &#252;berlegen sind, ist die Indikationsstellung bei diesen Verfahren von gr&#246;&#223;ter Bedeutung, da bei einem SNAC-wrist der ideale Zeitpunkt schon verstrichen ist.</Pgraph></TextBlock>
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