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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wundheilungsst&#246;rung bei KTS nach Bestrahlung eines M. Dupuytren &#8211; Case Report</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Posterbegehung 1</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Ausgehend von der Radiosensitivit&#228;t proliferierender Fibroblasten werden in Fr&#252;hstadien GN und N&#47;I des Morbus Dupuytren zunehmend Bestrahlungen durchgef&#252;hrt. In der aktuellen Literatur werden Studien mit langfristig stabilen Ergebnissen in vielen F&#228;llen gezeigt. Im Gegensatz zu einer steigenden Anzahl von Studien mit guten Ergebnissen der Therapie wird das Risiko der Wundheilungsst&#246;rung selten dokumentiert. Es wird nach einer Bestrahlung ein Intervall von 2&#8211;6 Wochen bis zu einem operativen Eingriff empfohlen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es wird anhand der Krankengeschichte und Dokumentation die Wundheilungsst&#246;rung nach Bestrahlung einer 67 j&#228;hrige Patientin aufgezeichnet. Erg&#228;nzt wird dies durch eine Literaturanalyse.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im folgenden Fall war eine 69-j&#228;hrige Patientin operativer Dekompression des N.medianus bei KTS Rezidiv beider Seiten zugef&#252;hrt worden. Die Dekompression und Neurolyse  links wurde am 07.08.23 komplikationslos durchgef&#252;hrt. Auf Grund eines dupuytrenschen Strangs im 5. Strahl der rechten Hand erfolgte intermittierend die low-dose Bestrahlung in zwei Zyklen 5x 3 GY bis zum 25.08.2023.</Pgraph><Pgraph>Im Intervall 6,5 Wochen nach Bestrahlung,  am 18.10.2023 erfolgte die geplante Dekompression des N.medianus der rechten Seite. Postoperativ kam es zu einer Wundheilungsst&#246;rung. Bei persistenter Wunddehiszenz folgte die erste Revision mit dynamischer Hautnaht 18 Tage postoperativ. In engmaschigen Wundkontrollen blieb die Wundheilung mit fortschreitender Dehiszenz aus. Unter, nach 30 Tagen postoperativ begonnener Vakuumversiegelung kam es zur sekund&#228;ren Wundheilung 2 Monate nach Prim&#228;roperation.</Pgraph><Pgraph>Die pr&#228;- und intraoperativ entnommenen Abstriche blieben auch nach verl&#228;ngerter Bebr&#252;tungszeit steril. Retrospektiv wurden Faktoren zum Risiko der Wundheilungsst&#246;rung analysiert. Ausgeschlossen werden konnte als Ursachen allgemeine St&#246;rfaktoren (Grund-, Begleit-, Stoffwechselerkrankungen, Ern&#228;hrungszustand, Pharmaka). Als lokale St&#246;rfaktoren wurden morphologische oder OP-technische Besonderheiten ausgeschlossen. Anamnestisch ist die Bestrahlung als lokaler St&#246;rfaktor mit Behinderung der physiologischen Wundheilung wahrscheinlich. Die Bestrahlung hat entscheidenden Einfluss auf die zeitliche und r&#228;umliche Balance der einzelnen Faktoren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Durch ein kurzes Intervall zwischen Bestrahlung und ipsilateraler elektiver chirurgischer Intervention sind die zellul&#228;ren und humoralen Abl&#228;ufe der Wundheilung gest&#246;rt. Das Intervall zwischen geplanter operativer Therapie der zuvor bestrahlten Hand sollte in Erfahrungsberichten gesammelt und ausgewertet werden. Im Lichte unseres Falles w&#252;rden wir bei elektiven Eingriffen ein Intervall von drei Monaten empfehlen.</Pgraph></TextBlock>
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