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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Chirurgische Rekonstruktionsm&#246;glichkeiten nach Daumenamputation &#8211; &#8222;Wie kann ich wieder Zupacken&#63;&#8220;</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Posterbegehung 1</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Der Verlust des Daumens stellt eine hohe funktionelle Einschr&#228;nkung der gesamten Hand da. Somit sollte bei einer Amputation m&#246;glichst immer der Versuch einer Replantation erfolgen. Ist eine Replantation nicht m&#246;glich oder entwickelt sich eine Nekrose des Replantats, stehen dem Chirurgen verschiedene Rekonstruktionsm&#246;glichkeiten mittels Eigengewebe zur Verf&#252;gung, um dem Patienten eine Oppositionsbewegung zu erm&#246;glichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Diese Fallstudie betrachtet Erfahrungswerte &#252;ber einen Zeitraum von 20 Jahren an einem Zentrum mit hohem Anteil an handtraumatologischen Verletzungen. Eingeschlossen wurden sowohl direkt im Traumakontext durchgef&#252;hrte Gewebetransfers als auch sekund&#228;re Rettungseingriffe zur funktionellen Wiederherstellung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bei schweren Mehrfachverletzungen mit nicht replantierbarem Daumen erfolgte bei zwei Patienten eine erfolgreiche heterotope Transposition eines anderen Fingeramputats der selben Hand als Daumenersatz. An M&#246;glichkeiten der sekund&#228;ren, funktionsverbessernden Eingriffe wurden bei 3 Patienten Vertiefungen der Zwischenfingerfurche durchgef&#252;hrt, bei einem Patienten wurde dieser Eingriff mit einer Osteodistraktion kombiniert. Bei einem Kind und einem Jugendlichen erfolgte eine Pollizisation zur Rekonstruktion. Zwei weitere Patienten erhielten einen freien Zehentransfer. In 11 weiteren F&#228;llen wurden sekund&#228;re Rekonstruktionen von Patienten aufgrund der Invasivit&#228;t abgelehnt, obwohl ein deutlicher funktioneller Benefit zu erwarten gewesen w&#228;re. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Da der Verlust des Daumens eine schwere funktionelle Beeintr&#228;chtigung darstellt, ist die Indikation zur Replantation sehr niederschwellig zu stellen. Sollte sich das Amputat als zu destruiert zeigen oder eine Replantation fehlschlagen, so sollte abh&#228;ngig von der Amputationsh&#246;he und verschiedenen patientenspezifischen Parametern dem Patienten eine chirurgische Rekonstruktion der Oppositionsbewegung angeboten werden. Die Osteodistraktion oder Vertiefung der ersten Kommissur bieten hier eine M&#246;glichkeit. Bei entsprechender Amputationsh&#246;he k&#246;nnen hervorragende funktionelle Ergebnisse mit einem freien Zehentransfer erreicht werden. Dieser Eingriff wurde jedoch von vielen Patienten abgelehnt. M&#246;glicherweise gelingt es die Skepsis in der Allgemeinbev&#246;lkerung au&#223;erhalb des Medizinsektors durch ad&#228;quate und aufkl&#228;rende &#214;ffentlichkeitsarbeit zu reduzieren. </Pgraph></TextBlock>
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