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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Der wirtschaftliche Aspekt bei station&#228;rer Schmerzkatheter-Behandlung zur CRPS-Prophylaxe</Title>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Komplexes regionales Schmerzsyndrom &#8211; Gemeinsame Sitzung DGH, DAHTH &#38; DSG</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Zur Prophylaxe eines CRPS-Rezidivs wird die Anlage eines Schmerzkatheters in Einzelf&#228;llen bei Operationen der Extremit&#228;t eingesetzt. Die Rationale liegt in einer postulierten effektiveren lokalen Schmerzkontrolle gegen&#252;ber einer systemischen Therapie. Hierdurch ergibt sich allerdings ein protrahierter station&#228;rer Aufenthalt von meist gesunden jungen Patienten. Eine ergotherapeutische Be&#252;bung kann begleitend im station&#228;ren Setting erfolgen. Ziel dieser retrospektiven Analyse ist die Darstellung des wirtschaftlichen Faktors und die Diskussion m&#246;glicher Alternativen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Patienten ab einem Alter von 18 Jahren mit einem bekannten CRPS Typ 1 oder 2 der oberen Extremit&#228;t in der Vorgeschichte mit operativer Therapie im station&#228;ren Setting wurden identifiziert. Der ICD-10 Code G90.5 bis G90.7 wurde erst 2019 aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Krankheitsbildes eingef&#252;hrt. Erfasst wurden somit alle F&#228;lle mit den oben genannten Kriterien ab dem Jahr 2019. Die Liegedauer, die hierdurch entstandenen Kosten sowie die Kosten zur Behandlung durch die Ergotherapie und die An&#228;sthesiologie wurden gemeinsam mit dem Gesch&#228;ftsbereich Finanzen und Controlling aufgelistet. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Rahmen der retrospektiven Analyse im Zeitraum von 2019-2025 wurden 14 Patienten identifiziert, die aufgrund eines bekannten CRPS station&#228;r &#252;berwacht und behandelt wurden. Die station&#228;re Liegedauer betrug zwischen 2-7 Tagen. Hierdurch entstand ein durchschnittlicher Rechnungsbetrag in H&#246;he von 3.950 Euro pro Behandlung, 8 der 14 F&#228;lle waren kostendeckend. Die t&#228;glich durchgef&#252;hrte konsiliarische Mitbehandlung durch die Kollegen der An&#228;sthesiologie sowie die ergotherapeutische Be&#252;bung war mit der DRG-Fallpauschale abgegolten. Eine Pr&#252;fung durch den MDK fand in keinem der F&#228;lle statt, die Kosten wurden in voller H&#246;he erstattet.  </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Behandlung zur Prophylaxe eines CRPS sollte stets in enger interdisziplin&#228;rer Zusammenarbeit erfolgen, sofern die entsprechenden Strukturen etabliert sind. In der Literatur findet sich bislang kein evidenzbasierter Zusammenhang zwischen Plexuskatheteranlage und langfristig verbesserter Funktion oder Rezidivprophylaxe. Dies konnte auch die durchgef&#252;hrte Analyse nicht best&#228;tigen. Eine Behandlung unter station&#228;ren Bedingungen kann aber durch eine kurzfristige Schmerzreduktion mit fr&#252;hzeitiger Be&#252;bung medizinisch und finanziell begr&#252;ndet werden. </Pgraph></TextBlock>
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