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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Ein rezidivierend fulminanter Infekt der Hand und des Unterarms: Herausforderungen bei einem M&#252;nchhausen Syndrom</Title>
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      <DatePublished>20251016</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Komplexes regionales Schmerzsyndrom &#8211; Gemeinsame Sitzung DGH, DAHTH &#38; DSG</MeetingSession>
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    <ArticleNo>25dgh09</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Wir berichten &#252;ber den seltenen und klinisch herausfordernden Fall einer Mitte 20-j&#228;hrigen Patientin, die sich wiederholt mit fulminanten Infekten der Hand und des Unterarms station&#228;r in unserer Behandlung begab. Der Ausgangspunkt war eine Schnittverletzung des Mittelfingers 3 Wochen zuvor. Im Verlauf entwickelte sich eine operativ nicht sanierbare Phlegmone mit Fortleitung in die Hohlhand und proximalen Unterarm, sodass eine Zuverlegung in unsere Klinik erfolgte. Trotz intensiver chirurgischer und antibiotischer Ma&#223;nahmen blieb der Verlauf therapierefrakt&#228;r. Infolgedessen war eine Amputation zweier Finger erforderlich. Es kam trotz jeweils initial guter Heilungstendenz nie zu einer Abheilung, vielmehr zeigten sich persistierend nach proximal rezidivierende Infekte, vom Unterarm bis hin zum Ellbogen.</Pgraph><Pgraph>Insgesamt wurden im Zeitraum der Behandlung von ungef&#228;hr einem Jahr 20 verschiedene, teils ungew&#246;hnliche Keime aus den Wunden isoliert. Die Patientin erhielt wiederholt breit angelegte antibiotische Therapien, jedoch ohne nachhaltige klinische Besserung. Aufgrund der Diskrepanz zwischen Befundlage, klinischem Verlauf und mikrobiellem Spektrum wurde der Fall zunehmend als suspekt eingesch&#228;tzt. Schlie&#223;lich konnte zuf&#228;llig &#252;ber externe Informationen von viszeralchirurgischen Vorbehandlern der Verdacht eines M&#252;nchhausen-Syndroms gestellt und psychiatrisch anbehandelt werden. Im weiteren Verlauf kam es zu einer infektfreien Ausheilung.</Pgraph><Pgraph>Anhand dieses Falles ist erkennbar, wie schwierig die Diagnosestellung im klinischen Alltag sein kann. Die Diskrepanz zwischen objektivierbaren Befunden und der subjektiv geschilderten Symptomatik ist ein zentrales Warnsignal. Bei persistierenden Wundheilungsst&#246;rungen, auff&#228;lliger Keimvielfalt und fehlendem Therapieerfolg trotz ad&#228;quater Behandlung sollte fr&#252;hzeitig eine psychiatrische Komorbidit&#228;t in Betracht gezogen werden und bedarf einer intensiven interdisziplin&#228;ren Zusammenarbeit. Insbesondere m&#252;ssen auch die kommunikativen Herausforderungen f&#252;r die behandelnden Chirurgen bei dieser Verdachtsdiagnose bei dem aktuellen Zeitgeist als enorm eingesch&#228;tzt werden.</Pgraph></TextBlock>
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