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      <Title language="de">Posttraumatische TFCC-Rupturen im Kindes- und Jugendalter: Funktionelle Ergebnisse nach operativer Versorgung</Title>
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          <Affiliation>Klinik und Poliklinik f&#252;r Kinderchirurgie, Universit&#228;tsklinikum Hamburg Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>&#8220;Unscheinbare&#8221; Komplexverletzungen der Hand</MeetingSession>
        <MeetingCity>W&#252;rzburg</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25dgh05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Obwohl Verletzungen des triangul&#228;ren fibrokartilagin&#228;ren Komplexes (TFCC) im Kindes- und Jugendalter seltener als bei Erwachsenen sind, stellen sie eine relevante Ursache f&#252;r chronische Schmerzen und Instabilit&#228;t des distalen Radioulnargelenks dar, mit dem potenziellen Langzeitrisiko einer Arthrose.Die sp&#228;rliche Literatur zu diesem Thema umfasst zumeist gemischte Studienpopulationen mit traumatischen und degenerativen TFCC-L&#228;sionen, wobei das Durchschnittsalter der eingeschlossenen Jugendlichen bei im Mittel 15,8 Jahren liegt. Im Gegensatz dazu fokussiert sich diese Arbeit auf die bisher unzureichend untersuchten rein traumatischen TFCC-Rupturen bei Kindern und Jugendlichen bei noch offenen Wachstumsfugen und deren operative Versorgung sowie das funktionelle Outcome.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> In dieser prospektiven Studie wurden 15 Kinder und Jugendliche mit posttraumatischen TFCC-Rupturen innerhalb eines Zeitraums von f&#252;nf Jahren operativ versorgt. Die Indikation zur Arthroskopie und nachfolgenden transoss&#228;ren (n&#61;9) oder transkapsul&#228;ren (n&#61;6) Refixation des TFCC wurde bei persistierenden ulnaren Handgelenksschmerzen und&#47;oder posttraumatischer DRUG-Instabilit&#228;t nach distaler Radiusfraktur und Abriss des Processus styloideus ulnae (ein Drittel Spitzenfrakturen, zwei Drittel Basisfrakturen im Mittel 7,5 Monate &#91;1&#8211;21 Monate&#93; nach Unfall gestellt. Das Durchschnittsalter der PatientInnen betrug 12,3 Jahre 9&#8211;16 (80&#37; m&#228;nnlich), wobei in nahezu allen F&#228;llen ein Sportunfall die Ursache war. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 22 Monate &#91;6-75 Monate&#93;. Alle PatientInnen erreichten ihr pr&#228;operatives sportliches Aktivit&#228;tsniveau nach ca. 3&#8211;4 Monaten wieder. Bei der abschlie&#223;enden Untersuchung zeigten sich exzellente Funktionsscores: PRWE-Grip Score 8,7&#47;100, Mayo Wrist Score 90&#47;100 und DASH Score 4,5&#47;100 sowie ein stabiles distales Radioulnargelenk. Als vor&#252;bergehende Komplikationen traten in einem Fall Par&#228;sthesien im Bereich des dorsalen Hautastes des N. ulnaris und in zwei F&#228;llen Wundheilungsst&#246;rungen aufgrund von st&#246;rendem Knotenmaterial auf. Letztere konnten durch K&#252;rzen der Knoten in einer Revisionsoperation behoben werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Diese Fallserie unterstreicht die Bedeutung der Inzidenz posttraumatischer TFCC-Rupturen im Kindes- und Jugendalter in Assoziation mit distalen Radiusfrakturen und PSU-Abrissen. Bei anhaltenden ulnaren Handgelenksschmerzen oder klinischen Zeichen einer DRUG-Instabilit&#228;t sollte eine diagnostische Handgelenksarthroskopie zur Diagnosesicherung und Therapie in Betracht gezogen, was in dieser Altersgruppe langfristig zu sehr guten funktionellen Ergebnissen sowie Schmerzfreiheit f&#252;hrt.</Pgraph></TextBlock>
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