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      <Title language="de">Retrospektive Analyse der fokalen Lasertherapie und der photodynamischen Therapie (PDT) bei chronischer zentraler ser&#246;ser Chorioretinopathie &#8211; funktionelle und morphologische Ergebnisse</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Retinologische Gesellschaft</MeetingCorporation>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die fokale Lasertherapie mittels Navigationssystem (Navilas) etabliert sich zunehmend als augenschonende Therapieoption bei chronischer zentraler ser&#246;ser Chorioretinopathie (cCSC). Ziel dieser retrospektiven Studie war der Vergleich funktioneller (bestkorrigierter Visus in logMAR) und morphologischer Therapieeffekte (zentrale Makuladicke &#91;CMT&#93; sowie strukturelle Ver&#228;nderungen im OCT) zwischen der fokalen Lasertherapie und der photodynamischen Therapie (PDT).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Eingeschlossen wurden Patient:innen, die zwischen 2020 und 2024 an der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin entweder mit Navilas oder PDT behandelt wurden. Erfasst wurden Alter, Geschlecht, behandelte Seite, bestkorrigierter Visus (BCVA), zentrale Makuladicke (CMT) sowie strukturelle OCT-Pathologien (z.B. subretinale Fl&#252;ssigkeit, Pigmentepithelabhebungen) zu drei Zeitpunkten: Baseline, erste Kontrolle, letzte Kontrolle. Der mittlere Nachbeobachtungszeitraum betrug in der Navilas-Gruppe 12,4 Wochen (erste Kontrolle) bzw. 52,7 Wochen (letzte Kontrolle). In der PDT-Gruppe lag der Beobachtungszeitraum bei durchschnittlich 106,6 Wochen. Zus&#228;tzlich wurde dokumentiert, ob eine Re-Therapie notwendig war. Insgesamt wurden 54 Patient:innen in der Navilas- und 14 in der PDT-Gruppe eingeschlossen. In der Navilas-Gruppe waren 32 m&#228;nnliche und 19 weibliche Patient:innen, in der PDT-Gruppe 10 m&#228;nnliche und 4 weibliche. Der Altersdurchschnitt betrug 53,9 Jahre (Navilas) und 49,4 Jahre (PDT). In der PDT-Gruppe hatten 65&#37; der Patient:innen dokumentierte Vortherapien; in der Navilas-Gruppe waren es 54&#37;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In der Navilas-Gruppe zeigte sich eine signifikante Visusverbesserung von 0,40&#177;0,24 auf 0,31&#177;0,26 logMAR (p&#61;0,0064) sowie eine signifikante Reduktion der CMT von 398&#177;109 &#181;m auf 285&#177;60 &#181;m (p&#60;0,001). Strukturelle OCT-Ver&#228;nderungen &#8211; insbesondere subretinale Fl&#252;ssigkeit &#8211; bildeten sich in der Mehrzahl der F&#228;lle vollst&#228;ndig oder deutlich zur&#252;ck. Eine Re-Therapie war in 22,2&#37; der F&#228;lle erforderlich und f&#252;hrte ebenfalls zu funktionellen und morphologischen Verbesserungen.  </Pgraph><Pgraph>In der PDT-Gruppe zeigte sich eine Visusverbesserung von 0,62&#177;0,38 auf 0,39&#177;0,33 logMAR (p&#61;0,0591). Die Reduktion der CMT betrug im Mittel 63,7&#177;117,2 &#181;m. Subgruppenanalysen zeigten, dass fast alle Patient:innen mit gutem Ausgangsvisus von der PDT profitierten. Strukturelle OCT-Ver&#228;nderungen gingen in der Regel mit einer Stabilisierung oder R&#252;ckbildung der subretinalen Fl&#252;ssigkeit einher, wenngleich dieser Effekt bei vorbehandelten Patient:innen mit schlechtem Ausgangsvisus oft geringer ausfiel. Insgesamt profitierten besonders Patient:innen mit gutem Ausgangsvisus, w&#228;hrend F&#228;lle mit multiplen Vortherapien und bereits reduziertem Visus weniger deutlich ansprachen. Aufgrund der kleinen Fallzahl sind diese Befunde jedoch mit Vorsicht zu interpretieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Sowohl die fokale Lasertherapie als auch die PDT erwiesen sich als effektive Behandlungsverfahren bei chronischer zentraler ser&#246;ser Chorioretinopathie. Die Navilas-Therapie zeigte eine signifikant st&#228;rkere Reduktion der zentralen Makuladicke sowie eine ausgepr&#228;gte R&#252;ckbildung struktureller OCT-Pathologien. Funktionell zeigten sich in beiden Gruppen vergleichbare Ergebnisse. Die PDT war insbesondere bei Patient:innen mit gutem Ausgangsvisus wirksam, w&#228;hrend stark vorbehandelte Patient:innen mit einem schlechtem Ausgangsvisus weniger profitierten. Zur differenzierten Bewertung beider Verfahren sind Studien mit gr&#246;&#223;eren Fallzahlen erforderlich.</Pgraph></TextBlock>
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