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      <Title language="de">Sterile intraokulare Entz&#252;ndungen nach Aflibercept 8 mg &#8211; ein klinischer R&#252;ckblick</Title>
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        <MeetingCorporation>Retinologische Gesellschaft</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Endophthalmitis&#47;Tumor</MeetingSession>
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    <ArticleNo>25rg23</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Das Erkennen und Behandeln potenzieller entz&#252;ndlicher Ereignisse nach intravitrealen Injektionen (IVOM) ist von besonderer Bedeutung, insbesondere bei der Anwendung neuer Pr&#228;parate wie Aflibercept 8 mg. Trotz des in klinischen Studien vergleichbaren Sicherheitsprofils zu Aflibercept 2 mg, ist die Erfassung dieser Ereignisse in der klinischen Praxis zur ad&#228;quaten Risikobewertung erforderlich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden und Ergebnisse:</Mark1> In dieser Fallserie wurden 17 Patienten (Alter 77,9&#177;8,14 &#91;63&#8211;93&#93; Jahre) untersucht, die zwischen M&#228;rz 2024 und Februar 2025 eine sterile intraokulare Entz&#252;ndung (IOI) nach einer intravitrealen Injektion von Aflibercept 8 mg entwickelt haben. Alle Patienten berichteten von einem raschen Symptombeginn mit subjektiver Visusminderung 1&#8211;3 Tage (&#216; 1,9) nach der Injektion und stellten sich klinisch innerhalb von 2 bis 7 (&#216; 3,9) Tagen mit Anzeichen einer Entz&#252;ndung im Glask&#246;rper und in der Vorderkammer vor. Bei sieben Patienten (41,2&#37;) entwickelte sich die IOI nach der ersten Injektion mit Aflibercept 8 mg, bei den anderen Patienten (58,8&#37;) nach der zweiten bis siebten Injektion. Zuvor hatten alle Patienten bereits andere intravitreale anti-VEGF-Therapeutika ohne relevante injektionsbedingte Komplikationen erhalten: Aflibercept 2 mg (94,1&#37;), Faricimab (29,4&#37;), Ranibizumab (23,5&#37;), Brolucizumab (11,8&#37;), Bevacizumab (11,8&#37;). Es wurden keine Anzeichen einer Vaskulitis, Papillitis oder Retinitis festgestellt und aufgrund des milden klinischen Verlaufes wurde keine Vitrektomie notwendig. Die Entz&#252;ndung klang mit topischen Steroiden und einer initialen antibiotischen Lokaltherapie innerhalb von 3 bis 28 (Median 8) Tagen ab. Bei vier Patienten (23,5&#37;) mit ausgepr&#228;gtem intraokularem Reizzustand wurde zudem eine systemische Steroidbehandlung eingeleitet. Zwei Patienten (11,8&#37;) erhielten bei initialer diagnostischer Unsicherheit eine intravitreale Vancomycin Injektion, darunter ein Patient mit Glask&#246;rperpunktion ohne Erregernachweis. Insgesamt war die funktionelle Erholung des Sehverm&#246;gens und des subjektiven Beschwerdebildes gut. W&#228;hrend sich der durchschnittliche bestkorrigierte Visus nach ausl&#246;sender Injektion um &#916;LogMAR 0,41&#177;0,35 (0&#8211;1,2) verschlechterte, erholte sich dieser bei klinisch dokumentierter Reizfreiheit wieder um &#916;LogMAR 0,27&#177;0,29 (0&#8211;0,9).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Wir berichten &#252;ber eine Fallserie von injektionsbedingten okul&#228;ren Entz&#252;ndungen nach intravitrealer Injektion von Aflibercept 8 mg. Die zugrunde liegende Pathogenese der sterilen Entz&#252;ndung ist bislang unklar, vermutet wird eine immunvermittelte Reaktion auf aggregierte Proteinbestandteile durch Verunreinigungen, Hilfsstoffe oder auch die h&#246;here Wirkstoffkonzentration. Diese F&#228;lle verdeutlichen die Notwendigkeit klinischer Wachsamkeit zur fr&#252;hzeitigen Erkennung solcher Komplikationen &#8211; selbst angesichts des in den klinischen Studien beobachteten niedrigen Risikoprofils.</Pgraph></TextBlock>
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