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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Glaukom-Spaltlampe</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250610</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>74. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte (VNDA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>Innovationen &#38; Imaging</MeetingSession>
        <MeetingCity>Rostock-Warnem&#252;nde</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25vnda27</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Die Spaltlampe liefert bereits zahlreiche Untersuchungsbefunde, die f&#252;r die Betreuung von Glaukompatienten wichtig sind: Augendruckmessung, Gonioskopie, Absch&#228;tzung der C&#47;D Ratio sowie Erkennung von z.B. Pigmentdispersion oder PEX. K&#246;nnen wir auch (quantitative) Informationen &#252;ber weitere Risikofaktoren und die Befundprogression erhalten&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Wir haben eigene videografische Methoden an der Spaltlampe entwickelt, um die Hornhautdicke und Gr&#246;&#223;e der Papille zu bestimmen sowie Ver&#228;nderungen in der Morphologie des Sehnervenkopfes sichtbar zu machen. Sie beruhen auf Erfahrungen des Autors, der  in den Jahren 1997&#8211;2024 mit einer Videospaltlampe 45.970 Patienten untersucht hat, von denen 764 von einem Glaukom betroffen waren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Pachymetrie: Legt man einen 45&#176;-optischen-Schnitt mit der Spaltlampe durch das Hornhautzentrum, kann man dessen sichtbare Breite mit 1,71 multiplizieren, um auf die zentrale Hornhautdicke zu schlie&#223;en. (Diesen Proportionalit&#228;tsfaktor haben wir durch lineare Regression zu externen Pachymetriemessungen an 103 Augen ermittelt, R<Superscript>2</Superscript>&#61;0.70.)</ListItem><ListItem level="1">Papillenfl&#228;che: Die biomikroskopischen Dimensionen des horizontalen (h) und vertikalen (v) Durchmessers eines Sehnervenkopfes erscheinen bei uns mit 70-facher Vergr&#246;&#223;erung (&#43;90 D Funduslupe, Spaltlampenvergr&#246;&#223;erung 32x) auf einem Monitor. Die Papillenfl&#228;che (A) kann angen&#228;hert werden durch die Formel f&#252;r eine Ellipse A &#61; &#960; v h&#47;4.</ListItem><ListItem level="1">Morphologie des Sehnervenkopfes: Ver&#228;nderungen des Verlaufs von Papillengef&#228;&#223;en geben Aufschluss &#252;ber Verlust neuronalen Gewebes. Diese Ver&#228;nderungen sind als Scheinbewegung beim Flickern zwischen Spaltlampenvideografien der Papille sichtbar. Dazu werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten erstellte Bilder auf Powerpointfolien in ihrer Position adaptiert. Anwendungen des Flickertests werden im Verlauf &#252;ber 20 Jahre demonstriert. </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>In 28 Jahren wurden 586 Papillenrandblutungen dokumentiert. Betroffen von  wenigstens einer Papillenrandblutung waren: 332 von allen  45.970 Patienten (0,7&#37;),  67 von insgesamt 3.061 Diabetikern  (2,2&#37;), 99 von insgesamt 764 Glaukompatienten (13,0&#37;) und 22 von 49 Patienten mit Normaldruckglaukom  (44,9&#37;).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> &#220;ber die bereits bekannten Anwendungen bei Glaukompatienten hinaus lassen sich mit der Spaltlampe weitere Risikofaktoren f&#252;r ein Glaukom wie reduzierte Hornhautdicke oder kleine Papille identifizieren.  Auch geringe Ver&#228;nderungen in der Morphologie des Sehnervenkopfes k&#246;nnen mit Hilfe des Flickertests erkannt werden. Die hier vorgestellten videografischen  Methoden sind kosteng&#252;nstig und im Verlauf robust gegen&#252;ber Neuentwicklungen der Computertechnik. Sie erm&#246;glichen eine umfassende und kosteng&#252;nstige  Langzeitbetreuung von Glaukompatienten.  Eine diagnostische Sonderstellung nimmt die biomikroskopisch auch in Miosis erkennbare Papillenrandblutung ein, die verl&#228;sslicher mit der Spaltlampe als mit Ger&#228;ten wie HRT und OCT erkannt wird.</Pgraph></TextBlock>
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