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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Goldstandard Trabekulektomie (TET): Wird sie durch minimalinvasive Sickerkissenchirurgie (MIBS) ersetzt&#63;</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Glaukom</MeetingSession>
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    <ArticleNo>25vnda24</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Anhand der aktuellen Literatur und eigener Erfahrungen wird die TET mit Mitomycin C mit den subkonjunktival filtrierenden Stentverfahren verglichen.</Pgraph><Pgraph>Seit &#252;ber 50 Jahren gilt die TET als Goldstandard in der Glaukomchirurgie. Sie erm&#246;glicht eine langanhaltende Senkung des IOD auf im Mittel 12&#8211;13 mmHg. Die TET wird uneinheitlich mit verschiedenen konjunktivalen Zugangswegen und unterschiedlicher Gestaltung von Skleradeckel, Bulbuser&#246;ffnung und Nahttechnik gehandhabt. Aufgrund von auftretenden Bulbushypotonien und wegen eingeschr&#228;nkter Vorhersagbarkeit des resultierenden IODs wird nach einem st&#228;rker standardisierten Ansatz gesucht. </Pgraph><Pgraph>Preserflo-Microshunt und der XEN-Gelstent erm&#246;glichen eine standardisiertere fistulierende Operationstechnik. Durch L&#228;nge und Durchmesser der Stents ist der Durchfluss str&#246;mungsmechanisch begrenzt, sodass seltener Hypotonien auftreten. Der XEN-Gelstent wird weniger invasiv von der Vorderkammer in Richtung Subkonjunktivalraum implantiert, der Preserflo-Microshunt nach Er&#246;ffnung der Konjunktiva in Richtung Vorderkammer. Im Durchschnitt scheint die IOD-Senkung um etwa 2 mmHg geringer auszufallen als bei einer TET. Das Sicherheitsprofil beim Preserflo scheint &#228;hnlich wie bei einer TET zu sein, w&#228;hrend die Anzahl der ben&#246;tigten Korrektureingriffe geringer ist. Beim XEN ist das Sicherheitsprofil g&#252;nstiger als bei der TET. Daf&#252;r sind h&#228;ufiger Revisionen in der Konjunktiva erforderlich. Bisher wurden &#252;berwiegend XEN-Implantate mit einem Lumen von 45 &#181;m implantiert. Die neuste Version hat ein Lumen von 63 &#181;m, die zu einer etwas tieferen IOD-Senkung f&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Da es bisher &#252;berwiegend Metaanalysen und aber kaum vergleichende Langzeitstudien gibt, kann eine &#220;berlegenheit eines der Verfahren noch nicht bewiesen werden. W&#228;hrend die TET gute Langzeitergebnisse aufweist, ist der Grad der Evidenz f&#252;r die MIBS-Verfahren begrenzt. Die Pr&#228;paration von Konjunktiva und Tenon muss nach eigener Erfahrung optimal erfolgen, um kein fr&#252;hes Therapieversagen zu provozieren. Hierdurch kann die Zahl der Revisionseingriffe vermindert werden. Es muss prospektiv gekl&#228;rt werden, ob die neueren Verfahren trotz geringerer IOD-Senkung in gleicher Weise geeignet sind, eine glaukomat&#246;se Optikussch&#228;digung aufzuhalten. Es muss gesichert werden, dass es nicht zu Sp&#228;tkomplikationen durch die Stents mit Endothelproblemen oder Durchwanderungen mit Infektionen kommt.</Pgraph></TextBlock>
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