<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25vnda22</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25vnda22</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25vnda223</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Mein Glaukom-Konzept im Jahr 2025: SLT-ELIOS-XEN-TET-Ahmed-Klappe</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Chankiewitz</Lastname>
          <LastnameHeading>Chankiewitz</LastnameHeading>
          <Firstname>Erik</Firstname>
          <Initials>E</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Braunschweig</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250610</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0621</MeetingId>
        <MeetingSequence>22</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>74. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte (VNDA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Glaukom</MeetingSession>
        <MeetingCity>Rostock-Warnem&#252;nde</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250620</DateFrom>
          <DateTo>20250621</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25vnda22</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Die M&#246;glichkeiten der operativen intraokularen Drucksenkung sind bis zum Jahr 2025 vielf&#228;ltiger als jemals zuvor. Entscheidend f&#252;r das individuelle Angebot an den Glaukompatienten ist ein Konzept, welches eine eskalierende Staffelung erm&#246;glicht. Vorgestellt werden die Glaukomverfahren, welche am St&#228;dtischen Klinikum Braunschweig angewandt werden. Besondere Ber&#252;cksichtigung finden Aspekte, wie Erfahrung in der Indikationsstellung, &#246;konomische Gesichtspunkte, Besonderheiten bei station&#228;rer oder ambulanter Versorgung und die entsprechende Vor- und Nachsorge.</Pgraph><Pgraph>Selektive Laser Trabekuloplastik (SLT) ist als gleichwertig zur antiglaukomat&#246;sen Augentropfentherapie auf der ersten Stufe der Glaukombehandlung anzuwenden. Die Anwendung ist in den meisten F&#228;llen einmalig und ambulant. Die gute senkende Wirkung in unserem Kollektiv um 3,5 mmHg wird oft nicht &#252;ber 3 bis 5 Jahre gehalten. Ernste Komplikationen sind selten und Endotheldekompensationen oder Einblutungen nur passager.  </Pgraph><Pgraph>Elios-Excimer Laser ist ein neueres minimalinvasives Verfahren, bei dem ab interno zehn Perforationen in das trabekul&#228;re Maschenwerk gegen&#252;ber der Kollektorgef&#228;&#223;e  nasal inferior eingebrannt werden. Im station&#228;ren Setting ist es nur in Kombination mit einer Phakoemulsifikation abrechenbar. Ambulant sind zwar die Sonden im Praxisbedarf verrechenbar, jedoch der operative Aufwand nicht im Verh&#228;ltnis zur Verg&#252;tung. Das Wirkprofil ist bei richtiger Indikationsstellung sehr gut und die Komplikationsrate gering.  </Pgraph><Pgraph>XEN-Implantate stellen den minimalinvasiven &#220;bergang zu den filtrierenden Verfahren dar. Mit der Verwendung des neueren XEN63 haben wir die M&#246;glichkeit einer effektiven Drucksenkung unter Umgehung der Abflusswiderst&#228;nde im Schlemm&#8217;schen Kanal und aufw&#228;rts. Die Drucksenkung ist bei guten Ausgangsverh&#228;ltnissen der Bindehaut gut, jedoch ben&#246;tigen ungef&#228;hr 1&#47;3 aller Patienten eine einmalige offene Revision. Dauerhafte schwerwiegende Komplikationen, wie Hypertonien sind sehr selten.</Pgraph><Pgraph>Trabekulektomien (TET) geh&#246;ren mit Modifikationen zu den &#228;ltesten Glaukomverfahren. Das Erreichen eines niedrigen Zieldrucks (&#60;12 mmHg) ohne lokale antiglaukomat&#246;se Therapie anzuwenden ist das Kriterium f&#252;r die Indikationsstellung. Entsprechend aufw&#228;ndig sind Vor- und Nachsorge mit teilweise schwerem Komplikationsrisiko, aber auch vielf&#228;ltigen Manipulationsm&#246;glichkeiten.</Pgraph><Pgraph>Ahmed-Klappen kommen dann zum Einsatz, wenn ein sehr niedriger Zieldruck erreicht werden muss und&#47;oder die Bindehaut eine hohe Vernarbungstendenz aufweist. Damit stehen Klappensysteme auf der h&#246;chsten Eskalationsstufe. Die Drucksenkung ist oft &#252;ber Jahre sehr gut, jedoch sind fr&#252;he Komplikationen wie Bulbushypotonie und  Einblutungen aber auch sp&#228;te Probleme mit Abkapselung, Schlauchdurchwanderungen und Endotheliopathien keine Seltenheit.</Pgraph><Pgraph>Anhand der einzelnen Verfahren wird im Vortrag auf ein Entscheidungsschema eingegangen, welches verdeutlicht, dass f&#252;r jeden betroffenen Patienten eine nachvollziehbare therapeutische M&#246;glichkeit existiert. Bei fr&#252;hem oder sp&#228;tem Therapieversagen, Komplikationen oder Progredienz der Glaukomerkrankung kann entsprechend diesen Schemas weiter eskaliert werden.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>