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      <Title language="de">OCT-morphologische Evaluation des Sickerkissens nach Preserflo&#174; Microshunt-Implantation</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Ziel war die OCT-morphologische Beurteilung des Sickerkissens (SiKi) nach Implantation des Shunts insbesondere unter Ber&#252;cksichtigung morphologischer Aspekte, welche klinisch gut- bzw. schlecht-filtrierende SiKi unterschieden und mit einem g&#252;nstigen Verlauf assoziiert waren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Insgesamt wurden 38 Augen von 34 Patienten im Rahmen einer Promotionsarbeit in diese prospektive, mono-zentrische Studie eingeschlossen. Bei der Implantation des Preserflo<Superscript>&#174;</Superscript>-MicroShunts wurde zur Fibroseprophylaxe Mitomycin C 0,03&#37; verwendet und 3 Tage sowie eine Woche postoperativ 5-Fluorouracil- und Avastin subkonjunktival injiziert. Verlaufskontrollen inkl. Vorderabschnitts-OCT erfolgten an Tag 1 sowie Monat 3 und 6. </Pgraph><Pgraph>Ausgewertet wurden die &#228;u&#223;eren Ma&#223;e des Sickerkissen, die des episkleralen Sees, Austrittswinkel des Shunts aus dem Skleratunnel sowie die Dimensionen am Shunt-Ende.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der mittlere IOD konnte von 24,96&#177;11,57 mmHg unter 3,32&#177;1,14 Wirkstoffen auf 13,21&#177;5,14 mmHg unter 0,39&#177;1,01 Wirkstoffen in Monat 6 gesenkt werden. 23 Augen hatten eine IOD-Senkung von mind. 20,00&#37; ohne Notwendigkeit der Tropfapplikation, weitere 4 Augen konnten den Zieldruck (ZD) trotz geringerer Reduktion ohne Tropfen erreichen. 11 Augen wurden als Misserfolg definiert, da der ZD nicht erreicht wurde, Tropfen appliziert werden oder Revisionen erfolgen mussten. </Pgraph><Pgraph>Zwischen der Gruppe der Erfolge (A) und Misserfolge (B) lag bei allen Visiten ein signifikanter Unterschied in der horizontalen SiKi-Ausdehnung vor (Tag 1 p&#61;0,002). Im weiteren Verlauf &#228;nderte sich die horizontale Ausdehnung nicht signifikant innerhalb der Gruppen. Aufgrund der 95&#37;-Konfidenzintervalle wurde ein Trennwert zwischen den Gruppen von 10.000,00 &#181;m festgelegt. Der episklerale See zeigte in der horizontal keine solche Signifikanz. Die maximale Gesamth&#246;he des SiKi verfehlte zwischen Gruppe A und B knapp das Signifikanzniveau (p&#61;0,053), stieg aber zu Monat sechs signifikant in Gruppe A (p&#60;0,001) w&#228;hrend dies in Gruppe B nicht der Fall war (p&#61;0,447). Die H&#246;he des episkleralen Sees unterschied sich signifikant (p&#61;0,044) am ersten Tag. Auch wuchs sie zu hoch signifikant (p&#60;0,001) in Gruppe A, in Gruppe B jedoch nicht (p&#61;0,213). Ein Trennwert von 250,00 &#181;m wurde gew&#228;hlt. Basierend auf den o.g. Trennwerten wurde eine bin&#228;re logistische Regression durchgef&#252;hrt: Sie zeigte, dass eine horizontale Gesamtdimension des SiKi &#252;ber 10.000,00 &#181;m am ersten Tag die Wahrscheinlichkeit, einen vollen Therapieerfolg zu haben, um den Faktor 9,9 erh&#246;ht (p&#61;0,013). Der Einfluss der H&#246;he des episkleralen Sees war nicht signifikant (p&#61;0,202).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Der MicroShunt ist gut geeignet zur Reduktion von IOD und Wirkstoffen. Die horizontalen Ma&#223;e sowohl des SiKi als auch des episkleralen Sees &#228;ndern sich nach bereits 24 h postoperativ nicht mehr signifikant &#8211; wo Kontakt der Tenon mit der Sklera besteht, verheilen beide Strukturen. Daher kommt es im Verlauf durch Aufnahme der Filtration zu einem Anstieg der H&#246;he des SiKi und des Sees &#8211; bei gut filtrierenden SiKi signifikant st&#228;rker. Ein &#252;ber 10,00 mm in der Breite angelegtes SiKi erh&#246;ht die Chancen auf einen Therapie Erfolg signifikant. Im Gegensatz zur H&#246;he, kann dieser Wert iatrogen beeinflusst werden: Die o.g. Daten implizieren, dass eine weitl&#228;ufige Pr&#228;paration der Bindehauttasche den Erfolg des SiKi erh&#246;ht.</Pgraph></TextBlock>
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