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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Paradigmenwechsel in der Glaukomchirurgie &#8211; der Trend zur fr&#252;hen Intervention</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250610</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0621</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>74. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte (VNDA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>Glaukom</MeetingSession>
        <MeetingCity>Rostock-Warnem&#252;nde</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25vnda19</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Die klassische Therapie des Glaukoms basierte &#252;ber viele Jahrzehnte prim&#228;r auf medikament&#246;ser Lokaltherapie. Erst bei weit fortgeschrittenen Befunden wurden filtrierende oder zyklodestruktive Eingriffe indiziert. Die Probleme dieser Herangehensweise umfassen jedoch Mal-Compliance, Unvertr&#228;glichkeitsreaktionen, reduzierte Lebensqualit&#228;t (QoL) etc., sowie das OP-Risiko im Fall einer gr&#246;&#223;eren traditionellen Glaukom-Operation.</Pgraph><Pgraph>Mit der Evolution der Mikroinvasiven Verfahren in der Glaukomchirurgie (MIGS) &#228;nderte sich dieses Vorgehen allm&#228;hlich. Mittlerweile stehen zahlreiche minimalinvasive Verfahren zur Verf&#252;gung: Die MIGS im trabekul&#228;ren Raum, die MIGS im supraziliaren Raum, die MIBS (Microinvasive Bleb Surgery) im subkonjunktivalen Raum sowie intraokulare Medikamententr&#228;ger.</Pgraph><Pgraph>Die Auswahl des f&#252;r den Patienten bestm&#246;glichen Eingriffs sollte dabei Faktoren wie Ausgangs- und Ziel-Druck, Papillensituation, Tropfen-Unvertr&#228;glichkeiten, Vor-Operationen, Beschaffenheit des Kammerwinkels, Allgemeinzustand des Patienten, ophthalmologische und systemische Begleiterkrankungen etc. ber&#252;cksichtigen.</Pgraph><Pgraph>Durch das hohe Sicherheitsprofil der neuen Verfahren, ist es sinnvoll, diese schon fr&#252;hzeitig im Krankheitsverlauf anzuwenden. Es wurde gezeigt, dass nach interventioneller Therapie weniger tageszeitliche IOD-Schwankungen auftreten als unter medikament&#246;ser Therapie. Weniger tageszeitliche Schwankungen bedeuten geringere Progressionsrate, wie die AGIS-Studie gezeigt hat.</Pgraph><Pgraph>Vergleicht man das subjektive Outcome nach alleiniger Cataract-OP mit kombinierter Phako-MIGS-OP bei Glaukompatienten, dann berichten kombiniert operierte Patienten von einer besseren QoL. Sie geben eine verbesserte Sehleistung, weniger Augenschmerzen, eine bessere allgemeine Gesundheit und eine Erleichterung beim Autofahren an. Studien zeigen auch, dass viele Patienten nach kombinierter Phako-MIGS-OP medikationsfrei sind, was ebenfalls eine Verbesserung der QoL bedeuten kann.</Pgraph><Pgraph>Eine sorgf&#228;ltige Diagnostik und ggf. Riskofaktoranalyse sowie regelm&#228;&#223;ige Kontrolluntersuchungen sind pr&#228;- und post-operativ angezeigt. Dann kann durch fr&#252;he, individualisierte MIGS die Lebensqualit&#228;t der Patienten verbessert werden, das Problem der Compliance reduziert, tageszeitliche IOD-Schwankungen verringert und die Progressionsrate gesenkt werden.</Pgraph></TextBlock>
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