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      <Title language="de">Prothesenbehandlung bei sehf&#228;higem Mikrophthalmus: Einfluss transparenter Prothesen auf Sehleistung und Symmetrie</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>P&#228;diatrische Ophthalmologie &#38; Orbita</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> W&#228;hrend die Prothesenversorgung bei Anophthalmus und funktionslosem Mikrophthalmus fest etabliert ist, gibt es keine Daten zur Prothesenanpassung bei Patienten mit erhaltenem Sehverm&#246;gen. Es gilt teilweise als umstritten, ob &#252;berhaupt eine Prothesenbehandlung erfolgen sollte. Ziel der Studie war es, das Sehverm&#246;gen sowie die Effekte einer prothetischen Versorgung bei Kindern mit sehf&#228;higem Mikrophthalmus zu untersuchen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Die Patienten mit sehf&#228;higem Mikrophthalmus wurden aus dem eigenen Patientengut identifiziert. Es wurden demografische Daten der Kinder und strukturelle Parameter wie Lidspaltenma&#223;e, Hornhautstruktur und Bulbusmotilit&#228;t dokumentiert sowie Tests zur Sehf&#228;higkeit (Lichtwahrnehmung, Orientierung, Farbsehen) durchgef&#252;hrt. Zudem wurden Prothetikdaten (Material, Ma&#223;e, Tragedauer) erfasst und die subjektive Wahrnehmung der Sehleistung, Prothesenvertr&#228;glichkeit, &#196;sthetik sowie den Vor- und Nachteilen der prothetischen Versorgung mittels Fragebogen erhoben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In diese Studie konnten 14 Patienten (Alter: 5,5&#8211;192,5 Monate) mit insgesamt 18 Studienaugen eingeschlossen werden. Das Tragen einer transparenten Spezialprothese vergr&#246;&#223;erte in allen F&#228;llen die Lidspaltenh&#246;he. Damit einhergehend berichteten 13 von 14 Patienten (bzw. deren Eltern) &#252;ber eine erleichterte Lichtwahrnehmung beim Tragen der Prothese, welche bei der Orientierung im Alltag unterst&#252;tze. Die Bedeutung der Prothese f&#252;r die Entwicklung der Gesichtssymmetrie und deren psychosozialen Einfluss wurde von allen Patienten bzw. Eltern hervorgehoben. F&#252;nf Patienten wurden mit PMMA- und neun mit Glasprothesen versorgt. Eine vermehrte Sekretbildung wurde ausschlie&#223;lich bei Tr&#228;gern von Glasprothesen festgestellt. Ein kausaler Zusammenhang konnte jedoch nicht belegt werden. 13 von 14 Patienten gaben an, die Prothese gut zu vertragen. Die gesamte Tragedauer einschlie&#223;lich regelm&#228;&#223;iger Neuanpassungen betrug zwischen drei Wochen und 147,5 Monaten (Median 41,25).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Diese prospektive Studie zeigte erstmals die positiven Effekte der prothetischen Versorgung bei sehf&#228;higem Mikrophthalmus. Neben der funktionellen Verbesserung der Lichtwahrnehmung tr&#228;gt eine fr&#252;he Prothesenanpassung zur F&#246;rderung der Gesichtssymmetrie und der psychosozialen Entwicklung bei. Die gute Vertr&#228;glichkeit spricht gegen eine Gefahr f&#252;r die Hornhaut und unterstreicht die therapeutische Relevanz &#252;ber rein &#228;sthetische Aspekte hinaus.</Pgraph></TextBlock>
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