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      <Title language="de">Analyse des Versorgungsmodells &#8222;Portal&#8220; &#8211; 4-Jahres Untersuchung der Ergebnisqualit&#228;t der IVOM-Therapie in Hinblick auf Latenzzeiten bei diabetischem Makula&#246;dem</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Das diabetische Makula&#246;dem (DM&#214;) stellt als Folge des Diabetes mellitus durch die notwendigen Therapien und Kontrollen weiterhin eine Herausforderung in Bezug auf die Adh&#228;renz dar. In dieser Studie wird &#252;ber einen Zeitraum von vier Jahren die telemedizinische Kooperation (ptK) der IVOM-Therapie bei Patienten mit DM&#214; anhand der folgenden vier Qualit&#228;tsindikatoren untersucht: a) Latenzzeiten innerhalb der Behandlungs- und Kontrollzyklen, b) Therapiefrequenzen, c) Adh&#228;renz sowie d) funktionelles Ergebnis. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Im Injektionszentrum (IZ) erfolgten die Erstdiagnose und die Therapieentscheidung. Im IZ wurden die OCT-Kontrollaufnahmen des kooperierenden Augenarztes ausgewertet und erforderliche IVOM-Termine wurden direkt vergeben. In den Ablauf der ptK wurden 427 Patienten mit einem behandlungsnotwendigen DM&#214; eingeschlossen und die Upload-Phase wurde bei 614 Augen absolviert (Gesamtkollektiv). Die Daten aus dem Portal wurden exportiert und mit der Statistiksoftware R (Version 4.3.3) analysiert. Es konnten 10.622 Verlaufskontrollen (24,9&#47;Fall) und 8.289 Injektionen (19,4&#47;Fall) erfasst werden. </Pgraph><Pgraph>36 Monate betrug die durchschnittliche Dokumentationsdauer. F&#252;r die longitudinale Auswertung wurden die 409 F&#228;lle (4-Jahres-Subgruppe) aus dem Analyse-Set genommen, die vor 2020 ohne vorherige Injektion in die Studie aufgenommen wurden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Anhand des Gesamtkollektives (n &#61; 614) wurde die Latenzzeit analysiert. Die Befundungslatenz zwischen der OCT-Verlaufskontrolle beim kooperierenden Augenarzt bis zur Befundung im IZ lag im Durchschnitt bei 3,2 Tagen. Die Wiederbehandlungslatenz zwischen OCT-Verlaufskontrolle bis zur IVOM betrug durchschnittlich 12,4 Tagen. Im ersten Behandlungsjahr wurden im Durchschnitt 6,3 IVOM durchgef&#252;hrt, begleitet von 4,6 Kontrolluntersuchungen.</Pgraph><Pgraph>Die Anzahl der IVOM reduzierte sich im zweiten Jahr auf 2,9, w&#228;hrend die Kontrolluntersuchungen leicht auf 5,1 anstiegen.</Pgraph><Pgraph>Im dritten Behandlungsjahr blieb die Zahl der IVOM mit 3,1 nahezu stabil, w&#228;hrend die Kontrolluntersuchungen weiterhin bei 5,1 lagen.</Pgraph><Pgraph>Eine &#228;hnliche Tendenz zeigte sich auch im vierten Jahr: Die IVOM lagen bei 3,0, und die Kontrolluntersuchungen stiegen geringf&#252;gig auf 5,3 an.</Pgraph><Pgraph>Der Visus zur Baseline (erste dokumentierte IVOM) betrug 0,43 LogMAR und konnte nach 4 Jahren auf 0,39 gesteigert werden. Der verbesserte Visus konnte bei 51,2&#37; der Patienten am Ende des 4. Behandlungsjahres gehalten werden. Die Analyse des Gesamtkollektivs bez&#252;glich der Ursachen f&#252;r Therapieabbr&#252;che zeigte, dass in 76 (17&#37;) der F&#228;lle ein medizinscher Grund, in 38 (1&#37;) kein medizinischer Grund, in 80 (18&#37;) F&#228;llen ein sonstiger Grund und in 94 (22&#37;) F&#228;llen kein auswertbarer Grund vorlag. Bei 178 (42&#37;) zeigte sich ein stabiler Befund. Insgesamt werden 148 Patienten weiterhin behandelt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Eine konsequente IVOM-Therapie im Rahmen der ptK f&#252;hrt bei Patienten zu einer Verbesserung oder Stabilisierung des Visus.</Pgraph></TextBlock>
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