
<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25dgii29</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dgii29</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dgii294</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Mikrofasern w&#228;hrend und nach der Cataract-Chirurgie: Ergebnisse einer Umfrage, einer prospektiven Erhebung und einer Feldstudie</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Gerding</Lastname>
          <LastnameHeading>Gerding</LastnameHeading>
          <Firstname>Heinrich</Firstname>
          <Initials>H</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Olten&#47;CH</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250603</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0620</MeetingId>
        <MeetingSequence>29</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutschsprachige Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Neue Technologien und Varia</MeetingSession>
        <MeetingCity>Erlangen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250213</DateFrom>
          <DateTo>20250215</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25dgii29</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die intra- und postoperative Beobachtung von Mikrofasern im vorderen Augensegment, in Inzisionen und auf oder in Instrumenten ist ein bekanntes, in ihrer H&#228;ufigkeit, den Ursachen und m&#246;glichen Folgen bislang wissenschaftlich nicht untersuchtes Ph&#228;nomen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Zur Beobachtung von Mikrofasern im Zusammenhang mit der Cataract-Chirurgie wurden 184 leitende Chirurgen in der Schweiz und der Bundesrepublik befragt. In der eigenen prospektiven Erhebung wurde in einer Fallserie von 1.421 aufeinanderfolgenden Cataract-Operationen das Auftreten von Mikrofasern erhoben. In unserer umfassenden Feldanalyse wurde durch eine Reihe verschiedener Messungen das Aufkommen und die Verteilung von Mikrofasern in der OP-Abteilung eingehend analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> 89&#37; (33 von 37) aller Operateure berichteten &#252;ber postoperative Beobachtungen von intraokularen oder intrainzisionalen Mikrofasern nach einer Cataract-Operation. 71&#37; der Befragten gaben die H&#228;ufigkeit solcher Beobachten mit mehr als 0,1&#37; und 18&#37; bei mehr als 1&#37; aller behandelten F&#228;lle an. Intraokulare&#47;intrainzisionale Mikrofasern wurden ebenfalls von 89&#37; aller Chirurgen berichtet und zwar von 44&#37; bei mehr als jedem hundertsten Eingriff. Im Rahmen der prospektiven Erhebungen zeigten sich intraokulare, intrainzisionale oder Instrumenten-assoziierte Mikrofasern bei 4,5&#37; aller Eingriffe. In einem Fall wurde postoperativ verbliebenes Material gefunden. Durch die Erhebung der Faserverteilungen in den OP-R&#228;umlichkeiten konnten die Ursachen der Faserkontamination des OP-Feldes aufgekl&#228;rt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Die Ergebnisse der Befragung unter leitenden Cataract-Chirurgen und die eigene prospektive Erhebung der Belastung des OP-Feldes bzw. der OP-Instrumente ergaben weitgehend &#252;bereinstimmend eine h&#228;ufige Beobachtung kritischer Aufkommen von Mikrofasern w&#228;hrend und nach der Cataract-Chirurgie. Aufgrund detaillierter Analysen von Faserverteilungen des gesamten OP-Traktes konnte die Ursache f&#252;r Kontaminationen des OP-Feldes und der Instrumente identifiziert werden.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>