<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25dgii27</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dgii27</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dgii275</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Intraokulare Metalens-Teleskope f&#252;r Low Vision</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Or</Lastname>
          <LastnameHeading>Or</LastnameHeading>
          <Firstname>Kazim Hilmi</Firstname>
          <Initials>KH</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Hamburg</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250603</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0620</MeetingId>
        <MeetingSequence>27</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutschsprachige Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Neue Technologien und Varia</MeetingSession>
        <MeetingCity>Erlangen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250213</DateFrom>
          <DateTo>20250215</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25dgii27</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Patienten mit starker Sehbeeintr&#228;chtigung, insbesondere durch altersbedingte Makuladegeneration (AMD), erleben signifikante Einschr&#228;nkungen in der zentralen Sehsch&#228;rfe, die ihre Lebensqualit&#228;t stark beeintr&#228;chtigen. Intraokulare Teleskope (IOTs) bieten eine M&#246;glichkeit zur Verbesserung des Sehverm&#246;gens, indem sie den Sehwinkel vergr&#246;&#223;ern und somit zentrale Gesichtsfeldausf&#228;lle teilweise kompensieren. Herk&#246;mmliche Teleskopsysteme sind jedoch oft durch chromatische Aberrationen, eingeschr&#228;nkte Bildqualit&#228;t und relativ kleines Gesichtsfeld begrenzt. Metalinsen, die durch nanoskalige Strukturen eine pr&#228;zise Lichtfokussierung erm&#246;glichen, k&#246;nnten in IOTs integriert werden, um diese Limitierungen zu &#252;berwinden und die Abbildungsqualit&#228;t zu verbessern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Das Potenzial von Metalinsen in intraokularen Teleskopen zur Optimierung der Bildqualit&#228;t f&#252;r Patienten mit niedriger Sehkraft wird untersucht. Verschiedene Metalinsendesigns werden in Hinsicht auf die Effekte auf die Fokussierung, das Sehfeld und die Minimierung chromatischer Aberrationen bewertet. Die Ergebnisse werden mit den Eigenschaften herk&#246;mmlicher IOT-Designs verglichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Integration von Metalinsen kann zu einer signifikanten Verbesserung der Bildqualit&#228;t im Vergleich zu herk&#246;mmlichen optischen Teleskopsystemen f&#252;hren. Verschiedene Arten von Metalinsen (dielektrisch, plasmonisch, Gradientenindex (GRIN), chiral, parabolisch, hybrid, rekonfigurierbar, binokular und Metalinsen-Array) einzeln oder kombiniert angewendet werden, damit die optische Qualit&#228;t erh&#246;ht wird. Neuerlich kann man diese Effekte durch k&#252;nstliche Intelligenz besser optimieren. Reduktion der chromatischen Aberrationen und Erweiterung des nutzbaren Sehfelds  kann u.a. eine klarere und kontrastreichere Bildwiedergabe erm&#246;glichen, was zu einer optimierten Sehsch&#228;rfe und einer h&#246;heren Bildkonsistenz im zentralen Gesichtsfeldbereich f&#252;hren kann, was insbesondere f&#252;r AMD-Patienten vorteilhaft ist. Das Gewicht traditioneller intraokularer Teleskope eine Herausforderung dar, da schwere Implantate zu postoperativen Komplikationen wie Dislokationen oder erh&#246;htem intraokularem Druck f&#252;hren k&#246;nnen. Metalinsen, als eine ultrad&#252;nne und entsprechend leichte Technologie, bieten eine potenzielle L&#246;sung f&#252;r dieses Problem.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Metalinsen k&#246;nnen das Design und die Funktionalit&#228;t intraokularer Teleskope f&#252;r sehbeeintr&#228;chtigte Patienten erheblich verbessern. Die Reduktion optischer Aberrationen und die Steigerung der Bildqualit&#228;t durch Metalinsen stellt einen vielversprechenden Ansatz f&#252;r zuk&#252;nftige Anwendungen in der ophthalmologischen Rehabilitation dar. Klinische Untersuchungen sind erforderlich, um die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Technologie in der Praxis zu validieren.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>