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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Refraktionsstabilit&#228;t und Brillenabh&#228;ngigkeit in der Zeit zwischen den beiden Kataraktoperationen</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutschsprachige Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Biometrie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Erlangen</MeetingCity>
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          <DateTo>20250215</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Nach der Linsenimplantation werden in der fr&#252;hen postoperativen Phsae Refraktions&#228;nderungen erwartet, deshalb erfolgt eine endg&#252;ltige Brillenbestimmung meist zwei Monate nach der Linsenimplantation.</Pgraph><Pgraph>Wir untersuchten drei Fragen:</Pgraph><Pgraph>1) Wie &#228;ndert sich der durchschnittliche Brillenwert in den ersten zwei postoperativen Monaten&#63;</Pgraph><Pgraph>2) Wie kommen die Patienten ohne Brille in dieser Zeit zurecht&#63;</Pgraph><Pgraph>3) Wie lange warten die Patienten durchschnittlich bis zur Operation des Partnerauges&#63;</Pgraph><Pgraph>Zu der Studie wurden 1.554 Patienten von einem Operateur mit einer asph&#228;rischen monofokalen IOL (Alcon Clareon) operiert. Am Tag der zweiten Operation erfolgte vorher eine standardisierte Untersuchung, au&#223;erdem wurden die Patienten gefragt, ob sie nach der ersten Operation im Alltag ohne Brille:</Pgraph><Pgraph>a) in der Ferne gut sehen (spazieren gehen),</Pgraph><Pgraph>b) im Mittelbereich gut sehen (fr&#252;hst&#252;cken),</Pgraph><Pgraph>c) in der N&#228;he gut sehen (Zeitung lesen).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Median warteten die Patienten 4 Wochen, bis sie sich das Partnerauge operieren lie&#223;en <ImgLink imgNo="1" imgType="table" />.  </Pgraph><Pgraph>Bei einer Zielrefraktion von etwa &#8211;0,3 lag die Schwankung der Refraktion zwischen 0,39 dpt in der ersten Woche und von da an um 0,32 dpt.</Pgraph><Pgraph>In der Zeit zwischen den beiden Operationen konnten 37&#37; der Patienten spazieren gehen, Fr&#252;hst&#252;cken und Zeitung lesen ohne Brille. Weitere 49&#37; brauchten nur zum Lesen eine Brille. 5&#37;  brauchten nur zum Spazierengehen eine Brille. 3&#37; konnten nur fr&#252;hst&#252;cken ohne Brille, 1&#37; nur spazieren ohne Brille. 5&#37; haben ihre alte Brille immer weiter getragen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Bis zur zweiten Operation kamen die Patienten im Alltag &#252;berwiegend ohne Brille oder mit einer einfachen Lesehilfe zurecht. Die Notwendigkeit der Implantation von EdoF-IOL darf kritisch hinterfragt werden.</Pgraph><Pgraph>Patienten sollen bei der ersten Nachuntersuchung auf eine provisorische Lesehilfe angesprochen werden. Zum Erhalt der KFZ-Tauglichkeit kann ein provisorisches Glas f&#252;r die Ferne schon in der ersten postoperativen Woche empfohlen werden.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph>Tabelle 1: Bei einer Zielrefraktion von etwa &#8211;0,3 lag die Schwankung der Refraktion zwischen 0,39 dpt in der ersten Woche und von da an um 0,32 dpt</Pgraph></Caption>
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