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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Digitale Zwillinge zur Personalisierung von Diagnose und Behandlung in der Kataraktchirurgie</Title>
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      <DatePublished>20250603</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutschsprachige Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft f&#252;r Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Biometrie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Erlangen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250213</DateFrom>
          <DateTo>20250215</DateTo>
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    <ArticleNo>25dgii01</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> In der Medizin bezieht sich der Begriff &#8222;digitaler Zwilling&#8220; auf eine virtuelle Nachbildung eines Patienten, die dessen biologischen, physiologischen und oft auch genetischen Eigenschaften exakt widerspiegelt. Solche digitalen Modelle basieren auf umfassenden Patientendaten, darunter medizinische Bildgebung, genetische Informationen, physiologische Messwerte und Krankengeschichte. Diese digitalen Abbilder erm&#246;glichen eine personalisierte Diagnostik und Therapieplanung, da sie den individuellen Gesundheitszustand des Patienten in Echtzeit simulieren k&#246;nnen. Die Integration digitaler Zwillinge in die Kataraktchirurgie bietet zahlreiche Vorteile, insbesondere bei der Verbesserung patientenspezifischer Behandlungsstrategien. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Eine umfassende Literaturrecherche wurde zur Anwendung digitaler Zwillinge in der personalisierten Medizin mit besonderem Fokus auf die Augenheilkunde und die Kataraktchirurgie durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Digitale Zwillinge dienen als virtuelle Nachbildungen von Patienten und erm&#246;glichen eine Echtzeit&#252;berwachung und Simulation von Operationsergebnissen, was die pr&#228;operative Planung und postoperative Versorgung erheblich verbessern kann. Digitale Zwillinge erm&#246;glichen die Anpassung chirurgischer Ans&#228;tze auf der Grundlage individueller Patientendaten, einschlie&#223;lich anatomischer Variationen und Krankengeschichte. Durch die Simulation verschiedener Operationsszenarien k&#246;nnen Chirurgen die effektivsten Techniken identifizieren, die auf die individuellen Bed&#252;rfnisse jedes Patienten zugeschnitten sind. Die Technologie nutzt Algorithmen des maschinellen Lernens, um potenzielle Komplikationen und Ergebnisse vorherzusagen, was proaktive Anpassungen der Behandlungspl&#228;ne erm&#246;glicht. Diese Vorhersagef&#228;higkeit kann zu verbesserten Genesungszeiten und einem geringeren Risiko von Nebenwirkungen f&#252;hren. Digitale Zwillinge erleichtern die Kommunikation zwischen multidisziplin&#228;ren Teams, indem sie ein gemeinsames virtuelles Modell f&#252;r Diskussionen und Planungen bereitstellen. Dieser kollaborative Ansatz verbessert die Entscheidungsfindung und stellt sicher, dass alle Spezialisten auf die Behandlungsstrategie abgestimmt sind. Obwohl die Vorteile digitaler Zwillinge bei der Kataraktchirurgie erheblich sind, bleiben Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Genauigkeit von Simulationen kritische Probleme, die angegangen werden m&#252;ssen, um ihr Potenzial in der klinischen Praxis voll auszusch&#246;pfen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Digitale Zwillinge er&#246;ffnen in der Kataraktchirurgie neue M&#246;glichkeiten zur personalisierten Diagnostik und Therapieplanung. Diese Technologie erm&#246;glicht eine pr&#228;zisere Anpassung der Behandlung an die individuellen anatomischen und physiologischen Eigenschaften des Patienten, was zu verbesserten klinischen Ergebnissen und einer erh&#246;hten Patientenzufriedenheit f&#252;hren kann. Trotz bestehender Herausforderungen in der Datenintegration und Modellvalidierung zeigt sich, dass digitale Zwillinge das Potenzial haben, die Kataraktchirurgie grundlegend zu ver&#228;ndern und einen neuen Standard in der personalisierten Augenheilkunde zu setzen.</Pgraph></TextBlock>
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