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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25wdhno298</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Gef&#228;hrlicher Tinnitus &#8211; warum man ein Ohrger&#228;usch nicht untersch&#228;tzen sollte</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Ruhr-Universit&#228;t Bochum im Johannes Wesling Klinikum Minden, Minden, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>hannah.klein&#64;ruhr-uni-bochum.de</Email>
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          <Firstname>Stijn</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Ruhr-Universit&#228;t Bochum im St. Elisabeth Hospital Bochum, Bochum, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>stijn.bogaert&#64;ruhr-uni-bochum.de</Email>
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          <Firstname>Ruth</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Radiologie, Johannes Wesling Klinikum Minden, Minden, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>ruth.roggel&#64;muehlenkreiskliniken.de</Email>
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          <Firstname>Stefan</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Ruhr-Universit&#228;t Bochum im Johannes Wesling Klinikum Minden, Minden, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>stefan.volkenstein&#64;ruhr-uni-bochum.de</Email>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250306</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Westdeutscher HNO-&#196;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung der Vereinigung Westdeutscher Hals-Nasen-Ohren-&#196;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Einleitung: Der Tinnitus stellt mit mehr als 740 Millionen Betroffenen weltweit eines der h&#228;ufigsten Symptome im HNO-Bereich dar. Nicht selten treffen wir daher in unseren Kliniken oder Praxen auf betroffene Patienten. Oft neigt man hierbei (bei fehlenden audiologischen Auff&#228;lligkeiten) zu einer Verharmlosung der Symptomatik.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Fallvorstellung: Ein 73-j&#228;hriger Patient stellte sich mit einem beidseitigen Tinnitus notfallm&#228;&#223;ig in unserer Klinik vor. Das Ohrger&#228;usch habe einen brummenden Charakter. Eine H&#246;rminderung sei ihm nicht aufgefallen. Ein (Baro)Trauma habe nicht vorgelegen. Zudem liege ein allgemeines Schw&#228;chegef&#252;hl jedoch kein Drehschwindel vor. Erst auf mehrfache Nachfrage berichtete der Patient von okzipitalen Cephalgien und einer unspezifischen Visusminderung. Aufgrund einer mehrere Jahre zur&#252;ckliegenden Sinusvenenthrombose habe er Marcumar eingenommen, dieses zuletzt aber wieder abgesetzt. Eine Gerinnungsst&#246;rung sei nicht bekannt. Insgesamt liege eine depressive Grundstimmung vor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Ergebnisse: In der fachspezifischen Untersuchung zeigten sich beidseits reizlos-intakte Trommelfelle. Der Stimmgabelversuch nach Weber imponierte median. Es zeigte sich weder ein Spontan- noch ein Provokationsnystagmus. Aufgrund der Cephalgie erfolgte eine erg&#228;nzende cCT in der sich ein ausgedehntes Subduralh&#228;matom rechts &#62; links zeigte. Im Anschluss wurde durch die KollgInnen der Neurochirurgie notfallm&#228;&#223;ig eine Bohrlochtrepanation zur H&#228;matomentlastung durchgef&#252;hrt. Der postoperative Verlauf gestaltet sich regelhaft und die vorbeschriebenen Symptome zeigten sich rasch r&#252;ckl&#228;ufig.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Diskussion: In den letzten Jahren ist es aufgrund der alternden Bev&#246;lkerung zu einer deutlichen Zunahme der Inzidenz des chronischen Subduralh&#228;matoms gekommen. In der Altersgruppe zwischen 70 und 79 Jahren liegt diese mittlerweile bei 52,1&#47;100.000 Einwohner. Die Symptome sind oft unspezifisch und reichen von Cephalgien &#252;ber Schwindel und unspezifische Ohrger&#228;usche bis hin zu Hirnnervenausf&#228;llen und Vigilanzminderung. Bei Hirndruckzeichen muss eine operative Entlastung zwingend erfolgen. Aufgrund der vielf&#228;ltigen Symptome sollten auch wir HNO-&#196;rztinnen und -&#196;rzte dieses Krankheitsbild als Differenzialdiagnose bei einem bds. Tinnitus mit Cephalgie bedenken.</Pgraph></TextBlock>
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