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    <IdentifierDoi>10.3205/25wdhno27</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25wdhno270</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;Liquid-Biopsy&#8220;-Detektion eines asymptomatischen p16-positiven Oropharynxkarzinoms und dessen minimal-invasive Behandlung mittels transoraler Roboterchirurgie: Ein Fallbericht</Title>
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        <Address>HNO-Klinik, Uniklinik Essen,  Essen, Deutschland<Affiliation>University Hospital Essen, Department of Otorhinolaryngology, Essen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>cornelius.kuerten&#64;uk-essen.de</Email>
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          <Lastname>Kwon</Lastname>
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          <Affiliation>University of British Columbia, Division of Otolaryngology-Head &#38; Neck Surgery, Vancouver, Kanada</Affiliation>
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          <Firstname>Khanh Linh</Firstname>
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          <Affiliation>University of British Columbia, Division of Otolaryngology-Head &#38; Neck Surgery, Vancouver, Kanada</Affiliation>
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          <Affiliation>University of British Columbia, Division of Otolaryngology-Head &#38; Neck Surgery, Vancouver, Kanada</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250306</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Westdeutscher HNO-&#196;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung der Vereinigung Westdeutscher Hals-Nasen-Ohren-&#196;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
        <MeetingCity>Solingen</MeetingCity>
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          <DateTo>20250308</DateTo>
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    <ArticleNo>27</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Neu entwickelte Verfahren wie zirkulierende Tumor-DNA-basierte Multikrebs-Fr&#252;herkennungstests (MCED) er&#246;ffnen neue M&#246;glichkeiten zur fr&#252;hzeitigen Diagnose maligner Erkrankungen. Dieser Fallbericht beschreibt die Diagnostik und Therapie eines asymptomatischen p16-positiven Oropharynxkarzinoms (OPSCC), das durch einen MCED-Test identifiziert und  minimal-invasiv mittels transoraler Roboterchirurgie (TORS) behandelt wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Ein 66-j&#228;hriger Mann stellte sich mit einer histologisch gesicherten, p16-positiven Plattenepithelmetastase von der rechten Halsseite vor. Der Patient berichtete &#252;ber eine langj&#228;hrige Halsirritation ohne das eine Ursache identifiziert wurde. W&#228;hrend eines Aufenthalts in den USA unterzog er sich einem MCED-Test (Galleri&#174; Test, Fa. GRAIL), der mit 85 &#37; Wahrscheinlichkeit auf ein Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom hinwies. Die nachfolgende Bildgebung zeigte eine zystische L&#228;sion an der rechten Halsseite, die chirurgisch entfernt und als metastasiertes p16-positives Karzinom identifiziert wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Wir leiteten eine zus&#228;tzliche PET-Untersuchungen ein, welche eine FDG-avide Raumforderung im Bereich des Zungengrundes nachwies. Klinisch zeigte sich eine hypertrophe L&#228;sion rechts unterhalb der lingualen Epiglottis. Der Patient wurde mittels TORS zur Zungengrundresektion und bilateraler Neck Dissection prim&#228;r chirurgisch behandelt, wobei intraoperativ ein transzervikaler Ultraschall zur Abgrenzung der Tumorr&#228;nder zum Einsatz kam. Die histopathologische Untersuchung ergab einen 1,3 cm gro&#223;en Tumor mit tumorfreien Resektionsr&#228;ndern sowie einen zus&#228;tzlichen metastatischen Lymphknoten (pT1 pN1). Eine adjuvante Therapie wurde diskutiert, jedoch lehnte der Patient diese ab. Derzeit befindet sich der Patient in der onkologischen Nachsorge, ohne Hinweise auf ein Rezidiv.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Dieser Fall verdeutlicht das Potenzial von MCED-Tests zur Fr&#252;herkennung von Kopf-Hals-Karzinomen bei asymptomatischen oder minimal symptomatischen Patienten. Mit der zunehmenden Verf&#252;gbarkeit solcher Tests ist zu erwarten, dass mehr Patienten mit positiven Befunden &#228;rztliche vorstellig werden, was mehrere Herausforderungen aufwirft. Es besteht Unklarheit dar&#252;ber, welche diagnostischen Ma&#223;nahmen bei einem positiven Testergebnis erforderlich sind, insbesondere bei fehlendem klinischen Tumornachweis. Auch die Risiken falsch-positiver (unn&#246;tige Abkl&#228;rung) oder falsch-negativer (versp&#228;tete Diagnose) Ergebnisse ist zu ber&#252;cksichtigen. Dar&#252;ber hinaus stellt sich die Frage nach dem Kosten-Nutzen-Verh&#228;ltnis solcher Tests, insbesondere in Kombination mit aufwendigen Abkl&#228;rungsuntersuchungen.</Pgraph><Pgraph>Es m&#252;ssen perspektivisch Leitlinien erarbeitet werden, um die optimale Vorgehensweise bei einem positiven Testergebnis zu definieren. Dieser Fall zeigt, wie dieses neue klinische Szenario erfolgreich in bestehende Behandlungsstrategien mit minimal-invasiven chirurgischen Techniken wie der TORS integriert werden kann.</Pgraph></TextBlock>
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