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    <IdentifierDoi>10.3205/25isls66</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls664</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Hilft gegenseitiges Feedback im Kurs &#8222;Wundversorgung&#8220; bei der Erlernung der praktischen Fertigkeit&#63; Interventionsstudie im Rahmen der Unterrichtung im 5. Studiensemester in K&#246;ln</Title>
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          <Firstname>Daniel</Firstname>
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        <Email>isls25&#64;dneureuther.de</Email>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Postersession 2</MeetingSession>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
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    <ArticleNo>25isls66</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Der zweist&#252;ndige Kurs zur Wundversorgung wird von den Studierenden im 5. Semester Humanmedizin der Universit&#228;t zu K&#246;ln absolviert. In dem Kurs wird unter anderem der Verbandswechsel an Wundmodellen gelehrt und ge&#252;bt. Dies wird am Ende des Semesters im Rahmen der Famulaturreifepr&#252;fung (Objective Structured Clinical Evaluation, OSCE) gepr&#252;ft.</Pgraph><Pgraph>Gegenseitiges Feedback unter Peers findet h&#228;ufig automatisch und unaufgefordert statt und ist zweifellos sehr wertvoll f&#252;r den Lernerfolg (<TextLink reference="1"></TextLink>, p.237ff). Dieses nat&#252;rlich entstehende Feedback kommt aber meist nicht allen Studierenden zugute und ist nicht regelm&#228;&#223;ig oder strukturiert. Dadurch k&#246;nnte die Qualit&#228;t des Feedbacks im Vergleich zu einem intendierten, strukturierten Feedback und mithin der Lernerfolg sinken. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die Studie untersucht, ob strukturiertes, gegenseitiges Peer-Feedback hilfreich f&#252;r den Lernerfolg gemessen an den Ergebnissen im OSCE ist. Zudem wird untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen Vorausbildungen und den Ergebnissen bei OSCE besteht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Betrachtet wird der gesamte Kurs &#8222;Wundmanagement&#8220; im 5. Semester Humanmedizin. Es werden insgesamt 161 Studierende untersucht. Die Studierende dieses Kurses sollen sich entweder ungerichtet (Kontrollgruppe) bei der T&#228;tigkeit gegenseitig beobachten und R&#252;ckmeldung geben oder angeleitet (Interventionsgruppe) anhand eines Feedbackbogens zur gegenseitigen, strukturierten Bewertung. Die Zuteilung der bestehenden Gruppen zur jeweiligen Kontroll- oder Interventionsgruppe ist randomisiert (stratifizierte Randomisierung). Zudem f&#252;llen die Studierenden eine Abfrage relevanter Vorbildungen aus. Anschlie&#223;end wird untersucht, ob die Gruppen mit angeleitetem Peer-Feedback (Interventionsgruppe) bessere Ergebnisse beim OSCE erzielen als die Gruppen, die kein angeleitetes Peer-Feedback durchf&#252;hrten (Kontrollgruppe).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im OSCE erreichte die Interventionsgruppe durchschnittlich 8,2 von 10 Punkten (Standardabweichung: 1,1), die Kontrollgruppe erreichte durchschnittlich 8,3 von 10 Punkten (Standardabweichung: 1,0). Der p-Wert betr&#228;gt 0,576. In einer Subgruppenanalyse zeigte sich, dass Studierende mit Vorausbildung im Bereich Rettungsdienst und Gesundheits- und Krankenpflege unabh&#228;ngig von der Intervention bessere Ergebnisse erzielten, als Studierende ohne Vorausbildung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Wir konnten in unserem Studiendesign keine Verbesserung der erreichten Punktezahl im OSCE durch das Peer-Feedback zeigen. M&#246;gliche Gr&#252;nde daf&#252;r sind, dass der Effekt von einer Peer-Feedback Runde zu einem einzelnen Kurstermin nicht ausreichend ist. Regelm&#228;&#223;ig stattfindendes Peer-Feedback in einem Kurs mit mehreren Terminen k&#246;nnte einen gr&#246;&#223;eren Effekt erzielen. Durchschnittlich ist das Pr&#252;fungsergebnis sehr gut, der Kurs Wundversorgung bereitet also vermutlich alle Studierende gut auf die in der OSCE-Pr&#252;fung verlangten Fertigkeiten vor. Darunter leidet die Trennsch&#228;rfe und so k&#246;nnte die Effektivit&#228;t des Peer-Feedbacks &#8222;verschleiert&#8220; werden. Allerdings zeigen die besseren Ergebnisse der Studierenden mit Vorausbildung, dass auch auf diesem hohen Niveau aussch&#246;pfbares Potential vorhanden ist und eine weitere Optimierung des Kurses sinnvoll scheint. Zu pr&#252;fen bleibt zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt, ob durch die zus&#228;tzliche Reflexion im Rahmen des gelenkten Feedbacks ein langfristiger Lernerfolg nachweisbar ist.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefBookTitle>Visible Learning &#8211; a synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievement</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Hattie J. Visible Learning &#8211; a synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievement. London, New York: Routledge; 2009.</RefTotal>
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