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    <IdentifierDoi>10.3205/25isls63</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls636</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Simulationstraining im Studiengang Hebammenkunde: Didaktisch-methodische Umsetzung eines Notfalltrainings im 4. Fachsemester</Title>
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        <Email>eva.bibrack&#64;ukdd.de</Email>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus an der TU Dresden, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Postersession 2</MeetingSession>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>25isls63</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Am Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrum MITZ als Skills Lab der Medizinischen Fakult&#228;t Carl Gustav Carus werden Studierende der Hebammenkunde innerhalb eines longitudinalen Curriculums in praktischen und kommunikativen Fertigkeiten ausgebildet. Im 1. und 3. Fachsemester liegt der Fokus auf dem Trainieren manueller F&#228;higkeiten (Skills-Training). Mit der Implementierung eines simulationsbasierten Notfalltrainings im 4. Fachsemester wird die curriculare Lehre um das Trainieren komplexer geburtshilflicher Notfallszenarien und somit das Ausf&#252;hren von zusammenh&#228;ngenden Handlungsabl&#228;ufen erweitert. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Simulationsbasierte Trainings gelten als effektive Methode zur Verbesserung von Notfallkompetenz und Teameffizienz in kritischen Situationen <TextLink reference="1"></TextLink>. Bereits in der Ausbildung ist es sinnvoll, Studierende der Hebammenkunde sukzessive an komplexer werdende &#220;bungssituationen heranzuf&#252;hren. Damit entwickelt sich aus theoretisch erworbenem Wissen die praktische Ein&#252;bung von Handgriffen, gefolgt von dem Training klinischer Handlungsabl&#228;ufe. Besonders die Kommunikationsf&#228;higkeit innerhalb eines Teams spielt eine Schl&#252;sselrolle f&#252;r den Behandlungserfolg und sollte in diesen &#220;bungsszenarien ebenfalls Ber&#252;cksichtigung finden <TextLink reference="2"></TextLink>. Ziel des Trainings ist es, die Studierenden auf seltene und zeitkritische geburtshilfliche Notf&#228;lle, die in der sp&#228;teren Berufspraxis auftreten k&#246;nnen, vorzubereiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Projektbeschreibung:</Mark1> Das Training wird im Inverted-Classroom-Konzept durchgef&#252;hrt und umfasst ein vorbereitendes E-Learning, bei welchem sich die Studierenden die theoretischen Grundlagen mithilfe der E-Learning-Ressource MITZ-mobil sowie des Lernmanagementsystems Moodle erarbeiten. Im Pr&#228;senzteil folgen praktische &#220;bungsszenarien in Kleingruppen. In vier Trainingsstationen, welche im Rotationsprinzip absolviert werden, &#252;ben die Teilnehmenden die Notfallversorgung und Teamkommunikation. Die Themen der Trainingsstationen umfassen folgende geburtshilfliche Notf&#228;lle:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Postpartale Blutung</ListItem><ListItem level="1">Nabelschnurvorfall</ListItem><ListItem level="1">Eklampsie</ListItem><ListItem level="1">Anaphylaxie</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Alle Szenarien werden durch Simulationspersonen (SP) und&#47;oder Simulationsmodelle unterst&#252;tzt, um eine authentische Lernumgebung zu schaffen. Im Fokus des sich anschlie&#223;enden Debriefings stehen die Umsetzung erforderlicher Ma&#223;nahmen nach Standard Operating Procedures (SOPs) sowie die Reflexion der Teamarbeit und -kommunikation. Dabei wird das Debriefing durch Feedback der Simulationspersonen und Tutor&#42;innen angereichert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kritische Reflexion &#38; Ausblick:</Mark1> Die Teilnehmenden bewerteten das Training als praxisnah und lehrreich mit einer Gesamtnote von 1,6. Besonders die Videoanalysen und das Feedback wurden als hilfreich und lernf&#246;rderlich beurteilt. Jedoch wurde auch zur&#252;ckgemeldet, dass sich die Studierenden mehr Zeit zum Trainieren w&#252;nschen und sich durch das einmalige &#220;ben der Notfallsituationen noch nicht sicher f&#252;hlen. Vor diesem Hintergrund l&#228;sst sich diskutieren, ob eine Wiederholung des Notfalltrainings zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt sinnvoll w&#228;re &#91;<Hyperlink href="https:&#47;&#47;eval.med.tu-dresden.de&#47;evasys&#47;indexeva.php">https:&#47;&#47;eval.med.tu-dresden.de&#47;evasys&#47;indexeva.php</Hyperlink>&#93;. </Pgraph><Pgraph>Weiterhin ist anzumerken, dass das Training im Peer-Assisted-Learning stattfindet und eine umfassende Einarbeitung der studentischen Tutor&#42;innen erfordert. Diese m&#252;ssen zum einen fachlich geschult und zum anderen hinsichtlich der didaktisch-methodischen Durchf&#252;hrung der Simulationsszenarien und Debriefings eingewiesen werden. Dieser Einarbeitungsprozess muss sorgf&#228;ltig und langfristig geplant werden, um eine hohe Lehrqualit&#228;t sicherzustellen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>von Heymann C</RefAuthor>
        <RefTitle>Teamtraining, Simulation und interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit im Krei&#223;saal</RefTitle>
        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefBookTitle>Die geburtshilfliche An&#228;sthesie</RefBookTitle>
        <RefPage>607-617</RefPage>
        <RefTotal>Kaufner L, von Heymann C. Teamtraining, Simulation und interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit im Krei&#223;saal. In: Kranke P, editor. Die geburtshilfliche An&#228;sthesie. Berlin: Springer; 2018. p.607-617. DOI: 10.1007&#47;978-3-662-54375-7&#95;28</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1007&#47;978-3-662-54375-7&#95;28</RefLink>
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        <RefAuthor>Schwarz C</RefAuthor>
        <RefTitle>Simulation in der Hebammen Aus- und Weiterbildung</RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefBookTitle>Simulation in der Geburtshilfe. Stress- und Krisenmanagement im Krei&#223;saal</RefBookTitle>
        <RefPage>53-56</RefPage>
        <RefTotal>Schwarz C. Simulation in der Hebammen Aus- und Weiterbildung. In: Kainer F, Scholz C, editors. Simulation in der Geburtshilfe. Stress- und Krisenmanagement im Krei&#223;saal. Berlin: De Gruyter; 2016. p.53-56.</RefTotal>
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