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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Geburtshilfe Basics &#8211; ein interprofessionelles Tutorial zur studentischen Kompetenzf&#246;rderung in der Versorgung schwangerer Personen</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
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          <DateTo>20250321</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die interprofessionelle Zusammenarbeit von Hebammen und &#196;rzt&#42;innen ist in der Geburtshilfe f&#252;r eine optimale Versorgung von Schwangeren essentiell. Dass interprofessionelle Trainings wichtig sind, zeigen bereits etablierte Formate an der MHH <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. In der curricularen Lehre findet dieser Ansatz bisher jedoch nicht statt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ziel&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel des Tutorials ist es, Studierende der Humanmedizin und Hebammenwissenschaft durch Peer-to-Peer Teaching praktische Inhalte gemeinsam zu vermitteln und einzu&#252;ben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> An der Pilotierung des Tutorials haben 15 Studierende teilgenommen. An den vier Stationen sowie der abschlie&#223;enden Abschlusssimulation waren zwei Hebammen und drei Tutor&#42;innen eingeteilt. Hieraus ergab sich ein Betreuungsverh&#228;ltnis von 1:3. Das Tutorial ist in zwei Phasen gegliedert &#8211; die Bearbeitung der theoretischen Inhalte in einem Online-Lernmodul, welches eine verpflichtende Teilnahmevoraussetzung darstellt, sowie ein praktisches Training.</Pgraph><Pgraph>Das Online-Lernmodul wird durch einen Multiple-Choice-Testabgeschlossen. Die vier Stationen mit einer Bearbeitungsdauer von jeweils 45 min beinhalten die Anamnese der Schwangerschaft, die k&#246;rperliche Untersuchung und Leopoldhandgriffe, die Spekulumeinstellung und CTG sowie einen simulierten Geburtsvorgang. Ein abschlie&#223;endes Debriefing schafft den Raum f&#252;r eine m&#252;ndliche Reflektion des Erlebten. Zielgruppe sind Studierende der Hebammenwissenschaft und Humanmedizin, bei Letzteren mit Fokus auf den klinischen Abschnitt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Bewertung des Tutorials wurde im Rahmen eines gemeinsamen strukturierten Debriefings im Anschluss an das Tutorial durchgef&#252;hrt. Einstimmig gaben alle 15 Studierenden an, dass sie mehr Sicherheit in der praktischen Anwendung der thematisierten Skills gewonnen haben. Drei Medizinstudierende betonten, dass sie im Tutorial mehr Praxis erlernten als in den curricularen Veranstaltungen. Sowohl Tutor&#42;innen als auch Teilnehmende bewerteten einstimmig die Interprofessionalit&#228;t des Tutorials als gro&#223;en Mehrwert, da die unterschiedlichen Schwerpunkte und Schnittstellen der beiden Fachrichtungen kombiniert werden konnten. Dies wurde in der Abschluss-Simulation deutlich, in der eine Hebammenstudierende und ein Medizinstudierender gemeinsam als Team unter Aufgabenteilung (pers&#246;nliche Betreuung, Befunderhebung und Diagnostik) und im engen Austausch, die Schwangere betreuet haben. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Relevanz:</Mark1> Das Konzept, die Versorgung in der Geburtshilfe durch interprofessionelle Trainings zu optimieren, ist an der MHH bereits durch das PROMPT- <TextLink reference="2"></TextLink> und HAINS-Sectio-Training <TextLink reference="1"></TextLink> erfolgreich implementiert. Die R&#252;ckmeldung der Mitarbeitenden zeigte, dass die Einf&#252;hrung interprofessioneller Lehre bereits im Studium erfolgen sollte, da sie das gemeinsame Lernen sowie die Zusammenarbeit st&#228;rkt und wichtige Skills in einem realit&#228;tsnahen Rahmen sicher trainiert werden k&#246;nnen. Das interprofessionelle Tutorial ist damit eine wertvolle Erg&#228;nzung im Studium, welches zuk&#252;nftig curricular eingebunden wird.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Das Ziel, ein gemeinsames Peer-to-peer Training in der Geburtshilfe f&#252;r Studierende der Hebammenwissenschaften und Humanmedizin zu entwickeln, wurde erreicht. Das Tutorial trug durch den blended Learning Aufbau in theoretische Online-Lehre und praktisches Training sowie die Kombination von Tutor&#42;innen der Hebammenwissenschaft und Humanmedizin dazu bei, den teilnehmenden Studierenden Sicherheit in Theorie und Praxis relevanter Skills zu verfestigen und kreierte eine bislang nicht vorhandene Schnittstelle zwischen den beiden Studieng&#228;ngen, die von allen Beteiligten als sehr wertvoll eingesch&#228;tzt wurde.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTitle>Influence of presence in an inter-professional simulation training of the emergency caesarean section: a cross-sectional questionnaire study</RefTitle>
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        <RefJournal>Arch Gynecol Obstet</RefJournal>
        <RefPage>1499-1505</RefPage>
        <RefTotal>Flentje M, Hagemann V, Brodowski L, Papageorgiou S, von Kaisenberg C, Eismann H. Influence of presence in an inter-professional simulation training of the emergency caesarean section: a cross-sectional questionnaire study. Arch Gynecol Obstet. 2022;305(6):1499-1505 . DOI: 10.1007&#47;s00404-022-06465-9</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1007&#47;s00404-022-06465-9</RefLink>
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        <RefTitle>Praktisches geburtshilfliches multiprofessionelles Training (PROMPT)</RefTitle>
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        <RefTotal>von Kaisenberg C, Papageorgiou S, Lewinski H, Bohnhorst B, Flentje M. Praktisches geburtshilfliches multiprofessionelles Training (PROMPT). In: von Kaisenberg C, Klaritsch P, H&#246;sli-Krais I, editors. Die Geburtshilfe. Springer, Berlin, Heidelberg: Springer; 2024. DOI: 10.1007&#47;978-3-662-63506-3&#95;76</RefTotal>
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